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Senioren übergaben Geld und Schmuck

Am vergangenen Montag gegen 19 Uhr übergab eine 87-jährige Frau Bargeld und Schmuck an einen unbekannten Täter auf einem Supermarktparkplatz an der Freiheitsstraße. Der Unbekannte entfernte sich anschließend über die angrenzende Treppen Richtung Palmstraße.

Am Nachmittag hatte sich Anrufer in mehreren Telefonaten bei dem Ehepaar gemeldet und vorgegeben, von der Polizei und der Staatsanwaltschaft zu sein. Der Sohn habe bei einem Autounfall eine Frau getötet, und nun müsse Bargeld bei der Staatsanwaltschaft hinterlegt werden, damit der Sohn nicht ins Gefängnis komme. Die Seniorin fuhr daraufhin zu Banken, um mehrere zehntausend Euro abzuheben. Zudem suchte sie daheim Bargeld und Schmuck zusammen.

Der Mann, der das Geld auf dem Supermarktparkplatz entgegen genommen hat, wird als circa 30 bis 35 Jahre alt und korpulent mit einem rundlichen, freundlichen Gesicht beschrieben. Er ist etwa 1.70 m groß, hat braune Haare und keinen Bart- Er trug eine beige Schirmmütze, einen dunklen Pullover, eine dunkle Hose und eine dunkelrote Steppjacke. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter Tel. 0202 / 2840 bei der Polizei zu melden.

An dieser Stelle nochmals der dringende Appell und die Warnung der Polizei Wuppertal:

  • Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint NIE die 110 im Telefondisplay!
  • "Rate mal, wer dran ist!" – Achtung! Enkeltrick! Echte Familienangehörige melden sich mit Namen! Trickbetrüger lassen Sie raten!
  • Wenn die falsche Polizei nach Geld oder Wertsachen fragt: SOFORT auflegen!
  • Lassen Sie sich nicht ausfragen! Die echte Polizei fragt NIE nach Kontostand, Bank-/Kreditkartendaten, Passwörtern und PIN.
  • Fordert man Sie auf, im laufenden Telefonat 110 zu wählen oder sich von dem Anrufer mit 110 verbinden zu lassen: Legen Sie sofort auf!
  • Warten Sie unbedingt das Freizeichen ab. Wählen Sie 110 selbst!
  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
  • Übergeben Sie NIEMALS Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
  • Sind Sie Opfer geworden? SOFORT die Polizei informieren!
  • Die Polizei bittet zudem Angehörige oder nahstehende Personen, mit älteren Menschen über die verschiedenen Methoden der Trickbetrüger zu sprechen. (aus dem Polizeibericht)

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Kommentare

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Norbert Landen am :

Haben die Banken und Sparkassen nicht auch eine gewisse Verantwortung, dies zu verhindern? Die Höhe der Abhebungen müsste doch stutzig machen.

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