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Schränkt Kita-Verlagerung Schützenplatz bis 2024 ein?

Unter der Überschrift „So steht es um die KiTa-Projekte in Remscheid“ berichtete der Waterbölles am 8. Februar, das auf dem ehemaligen Rollschuhfeld am Stadtpark (Hindenburgstraße 92) eine sechsgruppige Kita mit 110 Plätzen in städtischer Trägerschaft geplant sei. Derzeit befindet sich dort noch das Containerprovisorium mit 65 Plätzen. Um das Bauvorhaben umzusetzen, sei geplant, die Container auf den Leon-Goraguer-Platz oberhalb der Martin-Luther-Straße umzusetzen. Doch diesen Plan hat die Verwaltung in der Zwischenzeit aus baulich-technischen und wirtschaftlichen Gründen verworfen. In einer Beschlussvorlage zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 27. Oktober heißt es nunmehr, die Container-Kita solle ab 1. August 2022 „provisorisch mit drei Gruppen und dem vorhandenen Baukörper auf den Schützenplatz verlagert“ werden. Zugleich prüfe die Verwaltung prüfe die Möglichkeiten, „auf dem Grundstück Hindenburgstraße 92 ein sechsgruppiges Investorenmodell in städtischer Trägerschaft zu realisieren“.

Im Investitionsprogramm 2020-2025 waren für das Provisorium auf dem Leon-Goraguer-Platz 427.500 € eingeplant. Bei Verlagerung der Container auf den Schützenplatz könne sich dieser Betrag um 77.000 auf 350.500 Euro verringern, gibt die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage an. Die geschätzten Kosten beziehen sich auf Umsetzung, Reparatur und Anschluss, die Herstellung des Außenspielgeländes sowie den Transport und den Wiedereinbau der Möblierung.

Aufgestellt werden sollen die Container im direkten Umfeld der Grüninsel (mit dem Toilettenhäuschen) im westlichen Bereich des Schützenplatzes. Diesen Bereich nutzen Schausteller und Schützenverein bei Veranstaltungen als Stellplatzfläche. „Hierfür wird der Schützenverein ggf. je nach Größe der Veranstaltung und Anzahl der Schausteller einen alternativen Standort suchen müssen“, kündigt die Verwaltung an und schlägt vor, dem Schützenverein für die Dauer des Kitastandortes auf dem Schützenplatz die die jährliche Nutzungsgebühr von 1.500 € zu erlassen. Der Vereinsvorstand werde „zeitnah in die weiteren Planüberlegungen eingebunden“.

Im Übrigen geht die Verwaltung von weiteren vorrübergehenden „merklichen Einschränkungen bzw. Auflagen für Veranstaltungen auf dem Schützenplatz“ aus, die das Stadtmarketing prüfen, dokumentieren und kommunizieren werde. Denn von Seiten Remscheider Gastronomen gebe es Überlegungen, auf der Grüninsel ein Kiosk-Konzept zur Attraktivitätssteigerung von Stadtpark und Schützenplatz umzusetzen. „Dies ist durch die Kita-Planungen nicht mehr möglich, so dass ein neuer Standort im Stadtparkumfeld gesucht werden muss.“

Zum Kita-Neubau auf dem Grundstück Hindenburgstraße 92 heißt es in der Vorlage abschließend, „ab sofort und mit hoher Priorität“ werde „die Recherche zu Investoren betrieben, so dass ab 1. August 2022 mit der Realisierung eines sechsgruppigen Neubaus begonnen wird. (…) Eine Inbetriebnahme zum Sommer 2024 wird angestrebt.“

Waterbölles: Bleibt zu hoffen, dass die Verwaltung Schützenverein und Gastronomen bei der Suche nach neuen Standorten behilflich ist...

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Lothar Kaiser am :

Wie Bezirksbürgermeister Otto Mähler in der gestrigen Ratssitzung andeutete, fühlt sich der Remscheider Schützenverein in die Planung der vorübergehenden Kita auf dem Schützenplatz „nicht so recht eingebunden“. Für Montag ist ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und dem Schützenvorstand terminiert, wie Mähler erfahren hatte. Zitat: „Die Kita ist auch für die Bezirksvertretung Alt-Remscheid ei9n Thema. Ich erlaube mir deshalb, mich zu diesem Gespräch selbst einzuladen!“ Der OB nahm’s gelassen. Tenor: Alles andere hätte ihn auch gewundert.

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