Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Fragen zur Digitalisierung der Schulen

Presseinformation der Fraktionen von SPD, GRÜNE und FDP

Zur die Sitzung des Ausschusses für Schule am 3. November haben SPD, Grüne und FDP vier Fragen zur technischen Infrastruktur der städtischen Schulen gestellt:

  1. In welchen Schulen ist ein Breitbandanschluss mit Gigabit-Volumen (1000-Mbit/s-Ethernet) verlegt und bereits im Rahmen der IT-Infrastruktur der Schule einschließlich der Offenen Ganztagsbetreuung in Betrieb genommen worden?
  2. In welchen Schulen, die den Breitbandanschluss bereits in Betrieb genommen haben, kann in allen Räumen ein WLAN-Netz genutzt werden?
  3. In welchem Umfang wurde an den Schulen, die den Breitbandanschluss bereits in Betrieb genommen haben, eine kabelmäßige Vernetzung (LAN) vorgenommen?
  4.  Welche Schulen nutzen eine Cloud-Lösung und welche Cloud-Lösung wird in diesen Fällen eingesetzt?

Begründung: „Die Versorgung der Schulen mit leistungsstarken Breitbandnetzen ist unentbehrlich, wenn die Schulen die Chancen der Digitalisierung nutzen sollen. Uns interessiert dabei, an welchen Schulen bereits der Breitbandanschluss nicht nur verlegt, sondern bereits in Betrieb genommen worden ist und möglichst WLAN in jedem Klassenraum genutzt werden kann. Dazu zählt für uns auch die Offene Ganztagsbetreuung. Die Offenen Ganztagsschulen (OGS) führen in der Lernzeit (Hausaufgabenbetreuung) nicht nur die Inhalte des Schulunterrichts fort, sondern es gehören auch individuelle Förderangebote, themenbezogene Arbeitsgemeinschaften und Projekte, musisch-künstlerische Bildungsangebote, Bewegungsförderung und andere pädagogische Angebote zur Arbeit der OGS. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass die OGS in gleicher Weise an die digitale Infrastruktur der jeweiligen Schule angeschlossen sind.

Während der Corona-Pandemie sind die Vorteile einer Cloud-Anwendung in den Schulen deutlich geworden: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrende können auf diese Weise orts- und zeitunabhängig auf digitale Lehr- und Lernangebote zugreifen. In den Schulen entfällt künftig viel Support- und Wartungsaufwand für die Lehrkräfte, es müssen keine eigenen Server und Speicherkapazitäten vorgehalten werden, Computerräume können entfallen. Schülerinnen und Schüler müssen sehr viel weniger Lernmaterialien tagtäglich mit sich herumschleppen.

Die Stadt Remscheid als Schulträger kann den einzelnen Schulen keine Vorgabe in Bezug auf die Wahl einer Cloud-Anwendung machen. Wenn jedoch mehrere Schulen bereits eine funktionierende, nutzfreundliche und rechtssichere Lösung für sich gefunden haben, so hat es aus unserer Sicht sicherlich Sinn, diese Lösung auch anderen Schulen, die sich bislang noch nicht für eine Cloud-Lösung entschieden haben oder den Anbieter wechseln möchten, anzubieten. Damit können Fehleinkäufe und Insellösungen möglichst vermieden werden. Letztlich wäre es sinnvoll, eine flächendeckende Lösung zu erreichen, damit bei Schulwechseln nahtlos mit den bekannten Anwendungen weitergearbeitet werden kann. Dies betrifft beispielsweise Schülerinnen und Schüler, die im Laufe der Sekundarstufe I oder II die Schule wechseln, aber gerade auch die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe, wenn sie auf die weiterführenden Schulen wechseln.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Florian Fray am :

Zufällig habe ich gerade gestern noch im Rahmen einer Fachkonferenz erfragt, wie es um Anschluss eines Remscheider Gymnasiums steht. Wie erwartet ist der Glasfaser-Ausbau und -Anschluss leider immer noch nicht in Betrieb. Baumaßnahmen bis zum Gebäude sind seit längerem erfolgt, aber nun wartet man auf einen Anschluss innerhalb des Gebäudes. Wenn man die Informationsseiten der Telekom und der Stadt zum Thema liest, könnte man den Eindruck gewinnen, als würde der Anschluss nur im jeweiligen Ausbau-Cluster in Betrieb genommen werden. So heißt es auf den Seiten der Stadt: "... Da die Inbetriebnahme des Netzes nur im Cluster erfolgt, sind bisher noch keine Haushalte oder Unternehmen vollständig versorgt mit schnellem Internet. Priorität haben da die Schulen in Remscheid, die als erstes in Betrieb gehen sollen." Scheint mir bisher nicht so, als wären die Schulen wirklich informiert darüber, wann es genau weitergeht. Deshalb wäre es interessant, ein konkretes Datum für jede Schule zu erfahren und ob die Schulen sicher sein können, dass das Anschluss-Upgrade, das Anfang des Jahres zumindest an einigen Schulen vorgenommen wurde, auch bestehen bleibt. Ich wünsche mir, dass der Gigabit-Koordinator der Stadt die konkreten Termine und eventuelle Verschiebungen öffentlich zugänglich macht und regelmäßig aktualisiert. Dass das Thema nun wiederholt auf der Agenda steht, zeigt zumindest ein reges Interesse der Parteien. Ich hoffe, wir erhalten nicht nur bald Transparenz, sondern auch endlich funktionierende, leistungsfähige, zuverlässige Lösungen für unsere Schulen und vor allem für die Schüler. Wir sind einfach wesentlich zu langsam und verlieren weiter an Boden. Schade, dass wir so viel Zeit und Kraft brauchen, nur um den Status abzufragen und uns nicht längst damit beschäftigen, wie es nach diesem längst überfälligen Meilenstein für die Stadt weitergeht. Ich hoffe, die Parteien machen ihren Abgeordneten auf allen Ebenen mindestens denselben Druck, wie hier der Verwaltung und schaffen endlich die Voraussetzungen dafür, dass wir Fahrt aufnehmen können.

Karsten Neldner, Stadtschulpflegschaft Remscheid am :

Die Stadtschulpflegschaft hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am 26.10.21 mit 30 Schulpflegschaftsvertretern von 22 Schulen auch das Thema Digitalisierung diskutiert. Neben dem fehlenden Breitbandanschluss und der Netzwerkinfrastruktur wurde auch die aktuelle Situation des technischen Supports, der oft durch Lehrkräfte geleistet werden muss, kritisiert. Die 1 zu 1 Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit Endgeräten ist ein Punkt, der den Eltern ganz besonders Sorge bereitet. Leider fällt ein digitales Endgerät nicht unter die Lernmittelfreiheit. Es wird befürchtet, dass hier eine große finanzielle Belastung auf die Eltern zukommt, zumal ein IPad aktuell favorisiert wird. Wir sind der Meinung, dass die Bildungschancen der Kinder nicht abhängig sein dürfen von der Größe des Geldbeutels der Eltern oder der Schulform. Wir wünschen uns, dass sich auch die Landespolitiker diesem Thema annehmen. Hier muss eine für alle Familien sozialverträgliche Lösung gefunden werden, die gleichzeitig auch die vorhandene Finanzkraft der Schulträger berücksichtigt.

Michael Werth am :

Ein weiteres Problem im Umgang mit der Digitalisierung ist der fehlende Technische Support an Schulen. Es gibt hier deutlich zu wenig Ressourcen seitens der Stadt um kurzfristig technische Probleme zu beheben. Hier ist es nicht ausreichend sich darauf zu verlassen das die Lehrer entsprechend geschult sind. Desweiteren kann ebenfalls nicht von den Lehrern erwartet werden, dass sie sich in Ihrer Freizeit damit beschäftigen. Im regulären Unterricht ist es erst Recht nicht zu leisten,da hier die pädagogische Arbeit erster Stelle stehte. Hier müssen seitens der Stadt mehr Kapazitäten geschaffen werden, damit kurzfristig Hilfe möglich ist. Sowohl im laufenden Betrieb als auch bei der Inbetriebnahme und Einrichtung von Geräten und Arbeitsplätzen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!