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Stadtsparkasse nimmt drei Geldautomaten vom Netz

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Aufgrund der jüngsten Angriffe auf Geldautomaten nimmt die Stadtsparkasse Remscheid ab  sofort und bis auf Weiteres die Geldautomaten in Bergisch Born, am Hohenhagen und in der  Oststraße (Vömix) vom Netz. „Die Automaten liegen in Gebieten mit angrenzender Wohnbebauung. Die Tatausführungen werden immer gefährlicher und führen zu massiven Sachschäden – auch mögliche Personenschäden werden von den Tätern in Kauf genommen. Die- se Risiken können wir nicht mehr verantworten“, erklärt Thomas Wingenbach von der Stadtsparkasse Remscheid. Die betroffenen Automaten werden mit einem entsprechenden Hin- weis auf den nächstgelegenen Standort versehen.

Als weitere Maßnahme werden die SB-Bereiche aller Geschäftsstellen zuzüglich des Automatenstandorts am Markt in der Zeit von 22 bis 6 Uhr geschlossen. „Mit Blick auf die Sprengungen am Hackenberg und auf dem Schützenplatz in Lüttringhausen haben wir kurzfristig  keine andere Wahl und werben für Verständnis bei unseren Kundinnen und Kunden. Der  Schutz der Gebäude, insbesondere aber die Sicherheit von Menschen haben für uns oberste  Priorität“, so Wingenbach.

Wann diese Sofortmaßnahmen zurückgenommen werden können und die Automaten wie- der vollumfänglich zur Verfügung stehen, wird laufend geprüft, lässt sich zum aktuellen  Zeitpunkt aber noch nicht sagen. „Wir prüfen zur Zeit, welche weiteren Sicherheitsvorkehrungen wir treffen können, um die Geldautomaten wieder in Betrieb nehmen zu können.  Dies verlangt vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse eine gründliche Überlegung  unter Hinzuziehung von Sicherheitsexpertinnen und –experten. Diese Zeit wollen und müssen wir uns geben“, erklärt der Pressereferent. Selbstverständlich werde die Stadtsparkasse auch in Zukunft die Bargeldversorgung ihrer Kundinnen und Kunden in Remscheid sicherstellen. Auch weiterhin steht allen Kundinnen und Kunden der Bargeld-Bringservice als komfortable  Alternative zur Verfügung. Bestellungen sind im Kundenservicecenter von 8 Uhr bis 18 Uhr  unter der Telefonnummer 16-60 möglich.

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Kommentare

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Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Wir dürfen vor Banden, die Geldautomaten in die Luft sprengen, nicht zurückweichen. Mit großer Sorge haben wir in den letzten Monaten im Innenausschuss des Lanmdtags diskutiert, dass die Zahl der Automatensprengungen steigt und die Täter immer skrupelloser vorgehen. Allein 2020 gab es 176 Sprengungen in NRW und damit einen neuen Rekordstand. Die Banden kommen nachts aus den Niederlanden nach NRW und flüchten dahin wieder zurück. Wir haben daher als SPD-Landtagsfraktion dringend die bessere Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den Ermittlern in NRW und den Niederlanden gefordert. Gemeinsam mit vielen Expertinnen und Experten haben wir in einer Anhörung von Innen- und Rechtsausschuss über Lösungen diskutiert, wie den Einsatz besserer Technik, etwa das ‚Verkleben‘ von Geldbündeln, damit das Geld unbrauchbar wird. Aber auch die bessere Vernetzung der Ermittler über die Grenzen hinweg. In den Niederlanden ist das Problem kleiner geworden, denn dort übten die Ermittler immer mehr Druck auf die Banden aus. Der Nachteil: Jetzt weichen die Banden nach NRW aus. Besonders begehrt sind dabei Standorte, die nah an Autobahnen liegen, so dass die Täter sich schnell aus dem Staub machen können. Bessere Schutztechnik und immer mehr bargeldlose Zahlungen werden in Zukunft Sprengungen immer uninteressanter für Täter machen. Bis dahin müsse aber gelten: Täter müssen konsequent verfolgt werden. Hier haben wir im Landtag klare Forderungen an die Landesregierung formuliert. Hier braucht es rasche Erfolge!

Heinz Wäscher am :

Sehr geehrter Herr Wolf, als Mitglied des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse könnten Sie einmal anregen, Geldautomaten nur in einem geschützten Umfeld zu betreiben, d. h. ein Geldautomat sollte während der Nachtstunden durch eine zusätzliche Barriere (z. B. ein Gitter oder Käfig jeweils mit verriegelter Tür) nicht direkt zugänglich sein. Das sieht zwar bestimmt nicht in jedem Fall ästhetisch aus, aber der Zweck sollte hier die Mittel heiligen.

Markus Kötter, CDU-Fraktionsvorsitzender am :

„Ich verurteile die beiden Sprengungen aufs Schärfste. Dieses kriminelle Handeln ist höchstgefährlich, da die Täter nicht nur Sachschaden, sondern auch Personenschaden bewusst in Kauf nehmen. Ich hoffe, dass den Tätern schnell das Handwerk gelegt wird und die Polizei einen Fahndungserfolg erzielt. Ich habe Verständnis dafür, dass die Sparkasse nun alles unternimmt, um die Sicherheit der Menschen und den Schutz der Gebäude sicherzustellen. Aber es darf auch nicht sein, dass nun die Kundinnen und Kunden der Stadtsparkasse unter den Maßnahmen leiden. Wir halten es für einen guten Weg, den Vorstand der Stadtsparkasse in die Ratssitzung am 18. November einzuladen und werden dies als CDU-Fraktion beantragen. Wir halten es für richtig, wenn dort die Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Verwaltung aus erster Hand über die aktuelle Situation unterrichtet werden. Bis zum 18. November ist ja noch etwas Zeit, so dass wir dann besser einschätzen können, wie sich die Sofortmaßnahmen der Stadtsparkasse ausgewirkt haben, wann sie wahrscheinlich wieder zurückgenommen werden und ob es eventuell technische Alternativen oder andere Möglichkeiten gibt, um eine Schließung von drei Automaten zu umgehen. Jetzt kommt es darauf an, Menschenleben und Sachwerte so gut es eben geht zu schützen. Und wir müssen die Menschen im Blick haben, die durch Automatenschließungen große Nachteile haben. Das Problem werden wir nicht in Remscheid lösen. Aber nachdem es nun schon zu zwei Vorfällen innerhalb kürzester Zeit gekommen ist und die Stadtsparkasse Sofortmaßnahmen angekündigt hat, sollten wir gemeinsam mit dem Vorstand der Stadtsparkasse Lösungen suchen und möglichst finden.

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