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Die strukturelle Erholung setzt sich fort

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Wie erwartet hat sich die im September begonnene Herbstbelebung fortgesetzt. Saisontypisch konnten von dieser Entwicklung vor allem Jüngere unter 25 Jahren profitieren, weil sie eine Ausbildung aufgenommen oder im Anschluss an eine erfolgreiche Ausbildung eine Beschäftigung gefunden haben – dass ist die wichtigste Aussage zum Arbeitsmarkt im Oktober“, betont Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Derzeit sind im bergischen Städtedreieck 2.693 junge Menschen unter 25 Jahren ohne Arbeit, das sind 5,4 Prozent weniger als im September und 22,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. „Obwohl die Arbeitslosigkeit im Städtedreieck im Vergleich zum Vormonat etwas geringer als andernorts zurückgegangen ist, befinden wir uns mit dem Rückgang zum Vorjahr um rund dreizehn Prozent im oberen Drittel der NRW-Arbeitsagenturen“, so Kleber.

Die Rückgänge der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr verlaufen im Rechtskreis SGB III mit jeweils deutlich über dreißig Prozent einheitlich. Im Rechtskreis SGB II ist die Arbeitslosigkeit in Remscheid und Solingen leicht angestiegen, während sie in Wuppertal marginal gesunken ist. Martin Klebe: „Während die Langzeitarbeitslosigkeit in Solingen und Wuppertal im Vergleich zum Oktober 2020 deutlich angestiegen ist, stellen wir für Remscheid einen Rückgang in beiden Rechtskreisen gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahr fest“.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit um 544 (-2,0 Prozent) auf 27.090 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind 4.013 Menschen (-12,9 Prozent) weniger arbeitslos gemeldet. Arbeitslosenquoten Die Arbeitslosenquote beträgt 8,2 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 9,4 Prozent. Dabei sinken die Quoten gegenüber dem Vorjahresmonat im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen – Wuppertal. Die Spanne reichte im Oktober  von sieben Prozent in Remscheid bis 8,8 Prozent in Wuppertal.

Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck 31,6 Prozent (-270 Stellen) geringer als im gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat wurden elf(+1,9 Prozent) mehr neue Stellen gemeldet. In folgenden Berufsgruppen werden Arbeitskräfte gesucht: Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag Metallbearbeitung Verkauf Arzt- und Praxishilfe Maschinenbau- und Betriebstechnik Fahrzeugführung im Straßen[1]verkehr Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege Bei den neu gemeldeten Stellengesuchen handelt es sich überwiegend um Stellen der Arbeitnehmerüberlassung. Es werden aber auch Stellen aus den Berufsgruppen der Metallbearbeitung der Servicekräfte im Personenverkehr Büro und Sekretariat Verkauf Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege * Arzt- und Praxishilfe gemeldet.

In Remscheid sind aktuell 4.161 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 106 Personen oder 2,5 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sind dies 548 Personen (-11,6 Prozent) weniger. Im Oktober meldeten sich 775 Personen neu oder erneut arbeitslos, 887 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. 118 wurden neue Stellen gemeldet, das sind 51 (76,1 Prozent) mehr als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 713 (-34,4 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 400 offene Stellen. Das sind 33 weniger als im Vormonat und 534 weniger als im Vorjahresmonat.

Aktuell sind 287 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 27 Jugendliche (-8,6 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 132 Personen (-31,5 Prozent) gesunken. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Aktuell sind 1.761 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 66 (-3,6 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 89,8 Prozent (1.581 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 5.471 Personen; das sind 23 Personen weniger als im Vormonat und 596 Menschen (-9,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

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