Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

„Lkw-Stau“ an der Nordstraße wird zum Ärgernis

Auch schon in früheren Jahren wurden an der Nordstraße abends Lastwagen und Kleintransporter abgestellt. Nur nicht so viele wie heute! Vor allem an den Wochenenden fällt es Pkw-Fahrern inzwischen schwer, beiderseits und gegenüber des Betriebshofs der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) einen freien Parkplatz zu finden. Denn auf den Parkstreifen stehen die Lkw samstags und sonntags nahezu in Reihe.

Nicht, dass sie den Verkehr groß behindern würden. Vielleicht stehen bei manchen Fahrzeugen die äußeren Räder einige Zentimeter auf der Fahrbahn, ein „Knöllchen“ würde das aber wohl kaum rechtfertigen. Kein Grund also, sich weiter um diesen "Lkw-Stau“ zu kümmern, der in Ansätzen auch auf anderen Straßen in Remscheid zu beobachten ist? So einfach sollte sich das die städtische Verkehrsbehörde nicht machen. Wenn sich das Straßenbild zum Nachteil verändert, Remscheid also unansehnlicher wird, hat das die Stadtverwaltung anzugehen!

Man stelle sich vor, der LKW-Verkehr nimmt weiter zu, und die Suche nach einem freien Parkplatz dauert für Lkw- wie für Pkw-Fahrer immer länger? Wird auch das dann achselzuckend hingenommen? Stadtplanung muss auch den Verkehr betreffen! Vor allem dann, wenn es sich, wie an der Nordstraße, um Fahrzeuge mit Kennzeichen von Solingen und Wuppertal handelt. Da liegt die Vermutung nahe, dass deren Fahrer in Remscheid wohnen und von ihren Arbeitgebern angehalten sind, sich morgens sofort auf die Fahrt zu Kunden zu machen und die Betriebswagen nicht erst bei den Unternehmen in Solingen und Wuppertal abzuholen. Zeit ist Geld!

Auf Kosten der Lebensqualität in Remscheid? Wohl kaum! Es bleibt wohl kein anderer Weg, als Parkstreifen wie die an der Nordstraße auf Pkw zu beschränken und auf größeren Plätzen wie dem Remscheider Schützenplatz Abstellflächen für Lkw zu reservieren. Ein Thema für die Bezirksvertretung Alt-Remscheid! Das sahen am Samstag Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD), sein Fraktionskollege Sigmar Paeslack und Sven Stamm (FDP) nicht anders. Sie müssen sich darauf einstellen, bei der Verkehrsbehörde dicke Bretter zu bohren – und nicht locker zu lassen. Denn es ist schon 13 Jahre her, dass der Waterbölles über einen heftigen Streit mit dem Ordnungsamt um Last- und Wohnwagen berichtete.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Norbert Landen am :

Nicht nur Nordstraße, sondern auch der Jahnplatz in Lennep ist voll mit Firmenfahrzeugen. Spitzenreiter ist ein Handwerker mit fünf Fahrzeugen. Ein Fall für die Bezirksvertretung. Oder sehen die Damen und Herren das anders?

Dirk Schaefer am :

Der Jahnplatz ist doch ein Parkplatz,der sogar als Wohnmobilplatz beworben wird.Und zwischen einem Kastenwagen auf einem Parkplatz und einen 7,5to oder gar 15to LKW auf dem Seitenstreifen einer vielbefahrenen Straße,gibt dann doch ein paar Unterschiede.

Heinz Wäscher am :

Handelt es sich bei den geparkten Fahrzeugen nur um ein ästhetisches Problem oder wird die Verkehrssicherheit beeinträchtigt? Gab es schon Beschwerden von den dort noch lebenden Menschen über eine Verknappung des vorhandenen Parkraums, und gab es überhaupt schon jemals Parkplatzprobleme in diesem Bereich der Nordstraße, welcher unmittelbar an den Friedhof grenzt?

Norbert Landen am :

Herr Schaefer, der Jahnplatz ist natürlich ein Parkplatz, aber bestimmt nicht für Fahrzeuge und Hänger von Gewerbetreibenden, die keine eigenen Stellplätze haben. Dass dies auf der Nordstraße noch schlimmer ist, ist wohl wahr, aber auch hier siehe Jahnplatz. Vorschlag meinerseits: die Verwaltung möge doch eine Aufstellung der Straßen machen, die dieses Problem ebenso haben. Dies könnte bei der Straßenbegehung der TBR geschehen. Damit auch die Politik endlich etwas in der Hand hat und reagieren kann.

Chronist am :

Auf Antrag von Sven Stamm (FDP) beschloss die Bezirksvertretung Salt-Remscheid am Dienstag, bei der Verkehrsbehörde für die Nordstraße vor dem TBR-Betriebshof ein Parkverbot für Lkw über 2,8 to. Einzurichten und zugleich zu prüfen, ob und ggf. Wo im Stadtgebiet Ersatzstellflächen für Lkw bereitgestellt werden können.

Norbert Landen am :

Herr Stamm, wieso soll der Steuerzahler fuer die Unzulaenglichkeitem der Fahrzeughalter aufkommen. Die sind nicht in der Lage geeignete Plätze fuer Ihre Fahrzeuge bereitzustellen. Da ist es einfacher die öffentlichen zu besetzen. Und Sie sorgen sich. Nicht nachzuvollziehen.

Heinz Wäscher am :

Normalerweise dürfen regulär zugelassene Kfz doch überall dort auf öffentlichen Straßen parken, wo dies nicht ausdrücklich verboten ist. Bei PKW scheint es vollkommen normal zu sein das mitunter keine geeigneten Abstellflächen zum Parken auf Privatgrund angemietet werden und relativ viele Pkw werden deswegen zum Parken einfach auf öffentlichen Straßen abgestellt. Bei Lkw, die übrigens auch Kfz-Steuerpflichtig sind, soll das nicht gelten - vor allem, da der § 12 (3a) der deutschen StVO bereits Parkverbote für Kfz über 7,5 t Gesamtmasse in Wohngebieten regelt?

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!