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Ein Zeitwendelauf statt des Röntgenlaufs

von Jonas Müller

Anstelle des traditionellen Röntgenlauf Remscheid fand 2021 eine aufgrund der Pandemie angepasste Veranstaltung statt: der Zeitenwendelauf Remscheid statt. Der Zeitenwendelauf 2021 setzte somit die Historie des altbekannten Röntgenlaufs fort. Angeboten wurden auf einer ebenfalls neuen Strecke Läufe über 21, 42, 63, 84 und 105 Kilometer. Insgesamt erreichten rund 800 Teilnehmer das Ziel.

Auch wenn der geschätzte Röntgenlauf Remscheid dieses Jahr in anderer Form stattfand, hatten die zahlreichen registrierten Starter in Remscheid ihren Spaß. Die Laufrunde mit Start und Ziel am Sportzentrum Hackenberg umfasste nicht nur 21 Kilometer, sondern auch ca. 341 Höhenmeter. Bis zu fünf Runden konnten gelaufen werden. Der Anfang machten die Starter des 105-Kilometer-Laufs, die bereits am Samstag, den 30. Oktober um 21:00 Uhr auf die Strecke gingen. Alle weiteren Teilnehmer folgten am Sonntag ab 8:15 Uhr. Gemeinsam auf die Strecke gingen jeweils zehn Läufer. Der Abstand zwischen den Blöcken betrug fünf Minuten.Das längste Rennen gewannen Andreas Kräntzer aus Mettmann (12:02:49 Stunden) und Simone Durry (TG Neuss, 12:53:49 Stunden). Ebenfalls unter den Top 3 landeten Stephan Yann (Quimper Footing Loisir, 12:08:59 Stunden), Manuel Kellermann aus Dormagen (13:02:51 Stunden), Andrea Switala aus Remscheid (13:26:18 Stunden) und Dunja Plesnik (13:52:45 Stunden). Insgesamt bewältigten 47 Läufer die 105 Kilometer lange Strecke, die über 1.700 Höhenmeter umfasste.

Lediglich vier Läufer entschieden sich für die 84 Kilometer. Hier gewannen Kathrin Drissen (Zippel’s Läuferwelt Lübeck) und Jochen Konradt (Alte Liebe) in 14:35:20 Stunden bzw. 11:20:49 Stunden. Unter den 50 Sportlern, die die Laufrunde dreimal und somit 63 Kilometer absolvierten, war Jan Kaschura (RunArtist Holzminden) in 4:52:28 Stunden am schnellsten. Dahinter kamen Jörg Albrecht (Tri Club Wuppertal, 5:13:36 Stunden) und Boris Tschierschke (TuS 82 Opladen, 5:17:17 Stunden) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen gewann Nina Ropertz (BSG WAZ Essen, 6:30:22 Stunden) vor Lisa Römer (Haan, 6:39:27 Stunden) und Irina Möller (LG Wuppertal, 6:47:52 Stunden).

Über die Marathondistanz setzten sich Steffen Lange aus Wermelskirchen und Johanna Köster aus Remscheid durch. Lange lief 3:05:48 Stunden, Köster 3:46:18 Stunden. Komplettiert wurde das Gesamtpodest durch Philipp Zabel (RC am Schwanberg, 3:06:00 Stunden) und Matthias Lohe (Rockstore Wuppertal, 3:28:48 Stunden) sowie Tegan Haslam aus Göttingen (4:18:26 Stunden) und Andrea Höffgen aus Wipperfürth (4:30:02 Stunden). Auch wenn 110 Marathonläufer das Ziel erreichten, war die halbe Marathondistanz die mit Abstand beliebteste Distanz. Diese finishten 525 Starter. Am schnellsten waren Daniel Lipus (Potsdamer Lauf Club, 1:22:48 Stunden) und Christina Streb (Die drei Muckitiere, 1:29:06 Stunden). Den Silber-Rang sicherten sich Marc Walter (LG Wuppertal, 1:24:25 Stunden) und Johanna Seidel (1:33:54 Stunden), den Bronze-Rang Stephan Weißner (Born to Run Bergisch, 1:25:32 Stunden) und Lisa Stollenwerk (LGO Bochum, 1:39:18 Stunden). Ergänzend wurde auch ein 10-Kilometer-Lauf angeboten. Dieser ging jedoch nicht in Wettkampfform über die Bühne. (Nachdruck aus runnersworld.de mit freundlicher Genehmigung des Verfassers)

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