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Mehr individuelle Förderung an der EM(M)A

Pressemitteilung des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, ab 1. Januar "Emma Herwegh“-Gymnasium

Bereits vor der Corona-Pandemie berücksichtigten die Lehrerinnen  und Lehrer der EM(M)A die individuellen Lernstände und Lernwege ihrer Schüler:innen. Sie sind nun weiter in den Fokus gerückt: „Die pandemiebedingten Rückstände bei einigen Schüler*innen haben die Notwendigkeit eines binnendifferenzierten Zugangs weiter verstärkt“, hieß es am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der Schule, zu der Schulleiter Rainer Schulz, Heike Kessler und Luigi Petrillo (Koordinatoren für individuelle Förderung) und Sebastian Hopstein (Koordinator für Schulentwicklung) auch Erden Ankay-Nachtwein (1. Vorsitzende IKE – Förderverein für interkulturelle Erziehung e.V.), Jan Engels (Sprecher der Wirtschaftsjunioren Remscheid e.V.) sowie Barbara Graefe, Nicole Grüdl-Jakobs und Gisela Schmoeckel (Soroptimist Club Remscheid) begrüßen konnten.

Im Rahmen des Landesprogramms „Aufholen nach Corona“  will die Schule die bestehenden Konzepte konsequent weiterentwickeln. Eine wichtige Rolle bei zusätzliche Maßnahmen werden Kooperationspartner spielen – der Verein für interkulturelle Erziehung und die Wirtschaftsjunioren, die Uni Wuppertal und der Soroptimist Club Remscheid. Diese breite Beteiligung zeige, wie es am Donnerstag hieß, dass die Remscheider Gesellschaft in der Bildungsarbeit Verantwortung übernehme. Nachfolgend die wichtigsten Bausteinen und Maßnahmen.

  • Lernzeit und Lernbüros: Eine Stunde Lernzeit pro Woche in den Jahrgängen 5 und 6 (ab dem kommenden Schuljahr auch in den Klassen 7). Module zum sozialen Lernen und zur Medienerziehung im Wechsel mit individueller Förderung in den Kernfächern (Deutsch, Englisch und Mathematik). Arbeit an individuellen Fördermappen (Materialien werden durch die Fachlehrer*innen zusammengestellt). Zusätzlich Einrichtung von Lernbüros zur Klärung individueller Fragen (jeweils ein*e Fachlehrer*in aus D, E, M). Für die Jahrgänge, in denen die Lernzeit noch nicht im Stundenplan etabliert ist, werden bedarfsabhängige Förderkurse eingerichtet.
  • Deutschförderung für Kinder mit Migrationshintergrund („Wortschatz“): Mittel für das Projekt werden durch die Wirtschaftsjunioren Remscheid bereitgestellt. Die Verwaltung der Mittel und die Beschäftigung der zusätzlichen Förderlehrer*innen erfolgt über den Verein für interkulturelle Erziehung (IKE). Pro Maßnahme stehen vier Stunden zur Verfügung; diese umfassen zwei Stunden Hospitation in den Lerngruppen, in denen sich die Förderschüler*innen befinden und zwei Stunden individuelle Förderung (i.d.R. im Nachmittagsbereich). Häufig werden für dieses Projekt Lehramtsstudierende angestellt, die vorher Praktika an der EMA absolviert haben
  • Deutschförderung für Seiteneinsteiger („OWC-Projekt“): Die OWC (One World Class) ist die Seiteneinsteigerklasse, in der Kinder unterrichtet werden, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind und die über keine (oder nur geringe) Deutschkenntnisse verfügen. Das Projekt wird durch Spenden des Soroptimist Clubs Remscheid finanziert. Zusätzliche Förderstunden ermöglichen ein individuelles Eingehen auf unterschiedliche Leistungsstände und Fähigkeiten und bessere Chancen auf einen Übergang in die Regelklassen. Auch diese Fördergelder werden über IKE verwaltet
  • Schreibförderung in Kooperation mit der Uni Wuppertal: Vorbereitung im Rahmen des Seminars „Diagnose und Förderung des (Texte-)Schreibens im Sprach- und Fachunterricht" im Rahmen der Lernzeit-Schiene der Klassen 5 oder 6. Jeweils zwei bis drei Studierende betreuen eine Kleingruppe von ca. fünf Schüler:innen. Vorgesehen ist demnächst die zusätzlich Begleitung von Oberstufenschüler*innen, die ihre Facharbeit schreiben.
  • Förderkurse „Extra Zeit zum Lernen“  im Rahmen des Landesprogramms „Aufholen nach Corona“ in den Ferien durch EM(M)A -Lehrer:innen und Referendar:innen. Fand bereits erfolgreich in den Sommer- und Herbstferien 2021 statt und ist auch wieder für die Oster- und Sommerferien 2022 geplant. Die Finanzierung erfolgt mit Landesmitteln unter Beteiligung der Stadt Remscheid. Durchführung in Kooperation mit dem Verein Die Verlässliche. Ab Mitte November sind zur individuellen Förderung sechs zusätzliche Stunden im Kernfachunterricht der Erprobungsstufe vorgesehen im Rahmen des Programms „Extra Personal“, d.h. durch Doppelbesetzung in den Klassen binnendifferenzierter gearbeitet werden können.

Informationen zu allen pädagogischen Angeboten der EM(M)A gibt es auf http://www.ema-rs.de, bei einem Informationsabend für interessierte Eltern der künftigen Fünftklässler am Mittwoch, 17. November, um 18 Uhr, und beim „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 29. Januar 2022, ab 8 Uhr. (Sebastian Hopstein)

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