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Nur zwei gegen Corona impfende Ärzte für Remscheid

Der 6. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) zur Organisation des Impfgeschehens gegen COVID-19 liegt inzwischen den Städten und Kreisen vor. Aus einer Liste der täglich beauftragbarer Ärztinnen und Ärzte geht hervor, dass es sich dabei in Remscheid lediglich um zwei Ärzte handelt. Zum Vergleich: In Recklinghausen sind es 14.  Oder Bottrop. Sozialdezernent Thomas Neuhaus hat bereits beim MAGS angefragt, „warum Bottrop drei und wir nur zwei Impfärzte bekommen, obwohl die Städte fast die gleiche Größe haben.“ – Zitat aus dem Erlass: „Auffrischungsimpfungen gegen COVID-19 erfolgen bislang im Wesentlichen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Dieses Vorgehen hat sich bewährt.“

Das Infektionsgeschehen habe sich in den vergangenen Tagen wieder dynamischer gezeigt, heißt es aus Düsseldorf. Zunehmend seien auch Impfdurchbrüche zu verzeichnen. Um die Geschwindigkeit in der Durchführung der Auffrischungsimpfungen zu erhöhen und damit der Infektionsdynamik entgegenzuwirken, sei es geboten, das Impfgeschehen in den Arztpraxen durch öffentliche Impfangebote zu ergänzen. Das Impfgeschehen gemäß Erlass zur Organisation des Impfgeschehens gegen COVID-19 ab Oktober 2021 vom 9. September 2021 in der Fassung vom 26. Oktober 2021 werde daher wie folgt fortgeschrieben:

Die Kreise und kreisfreien Städte schaffen ein die Versorgung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ergänzendes, dezentrales und regionales COVID-19-Impfangebot. Dieses umfasst sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Auffrischungsimpfungen entsprechend der aktuellen STIKO-Empfehlung.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt gegenwärtig COVID-19-Auffrischungsimpfungen für Personen ab 70 Jahren, Personen mit Immundefizienz, Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für (i) alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe, Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patienten-kontakt sowie für Personen mit einer mindestens vier Wochen zurückliegenden Impfung des Impfstoffs der Firma Johnson & Johnson.

Ergänzend können im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten und nach ärztlicher Beurteilung und Entscheidung Auffrischungsimpfungen grundsätzlich allen Personen angeboten werden, die diese nach Ablauf von sechs Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie wünschen. Zur Durchführung von Auffrischungsimpfungen empfehlen sich insbesondere verstetigte Angebotsformen wie stationäre Impfstellen oder regelhaft (bspw. wöchentlich) an den gleichen Orten stattfindende mobile Impfaktionen. Der bisherige Genehmigungsvorbehalt des MAGS bei der Einrichtung stationärer Impfangebote entfällt.

Die Impfangebote der Kreise und kreisfreien Städte seien „aufwuchsfähig zu planen“, heißt es in dem Erlass weiter, „um auf etwaige Steigerungen der Nachfrage reagieren zu können (bspw. durch Einrichtung weiterer Impfstellen, weiterer mobiler Impfangebote, Ausweitung von Öffnungszeiten u. ä.).“ Die Kreise und kreisfreien Städte sollen bei der Ausgestaltung ihrer Angebote sicherstellen, dass eine ausreichende lokale Verteilung gewährleistet ist (Dezentralität), um möglichst wohnortnahe Impfangebote in den Städten und Gemeinden zu unterbreiten. Für die Stadt Remscheid bedeutet das: Sie kann  zwei Ärztinnen bzw. Ärzten für diese Impfangebote entsprechend der Vereinbarung zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und dem Ministerium beauftragen. Pro Ärztin bzw. Arzt können max. acht Stunden Einsatzzeit eingeplant werden.

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Staatskanzlei NRW am :

Die bei den Kreisen und Städten verorteten Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCI) organisieren in eigener Verantwortung die Arbeit der Impfstellen, die jede Gemeinde erreichen soll. Die Impfstellen werden sowohl von ihrer Anzahl als auch von ihrem zeitlichen Umfang (Öffnungszeiten) flexibel auf die lokale Nachfrage nach Impfungen reagieren können. Orte zur Einrichtung von Impfstellen können zum Beispiel Turnhallen, Gemeindezentren oder leerstehende Ladenlokale sein. Es obliegt den Kreisen und Städten, ob sie bei Bedarf für die Inanspruchnahme der Impfangebote in den Impfstellen Terminvereinbarungssysteme einsetzen. Die Kosten für diese Systeme zur Zugangssteuerung zu den neuen Impfangeboten können mit dem Land abgerechnet werden. Ebenso werden die weiteren Kosten für die stationären Impfangebote durch den Bund und das Land getragen. Das ärztliche Personal für die Impfzentren wird durch die Kassenärztlichen Vereinigungen gestellt. Für die Organisation des übrigen Personals (zum Beispiel medizinische Fachangestellte zur Unterstützung der Impfungen oder Hilfsorganisation zur Administration) sind die Kreise und Städte verantwortlich. (aus Pressemitteilung)

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