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Verdacht auf "sozialen Brennpunkt" nicht bestätigt

Nach dem Spielplatz an der Marienstraße glaubte die CDU-Fraktion einen weiteren sozialen Brennpunkt in der Innenstadt ausgemacht zu haben und fragte die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit am 2. November: „Ist der Bökerspark eine Problemzone mit Drogen und Alkohol?“ Nach Informationen von Bürgerinnen und Bürger und eigenen Beobachtungen würden auch dort Gruppen teilweise aggressiv auftreten; es herrsche oft eine „aufgeheizte Stimmung“. Bereits 2014 hätten Bürgerinnen und Bürger für den Treffpunkt in dem Park ein Alkoholverbot gefordert, so die CDU. Und meint: „Wer seine Stadt liebt und ihren Bürgerinnen und Bürgern das Leben so schön wie möglich machen möchte, der verschließt auch nicht den Blick vor den dunklen Seiten und offenkundigen Schandflecken.“ Doch in der Sitzung konnte Daniel Pfordt, der Leiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), die Frage nach dem „sozialen Brennpunkt“ nicht bestätigen. Dort seien schon seit Jahren immer wieder Alkoholabhängige anzutreffen, allerdings inzwischen weniger auffällig als früher. „Die Alkohol-Konsumenten wollen dort in Ruhe ihr Bierchen trinken“, meinte er gestern in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid, wo die CDU ihre Anfrage ebenfalls auf die Tagesordnung hatte stellen lassen. Eine Ansicht, die auch die Vertreterin der Polizei, die Hauptkommissarin Nicola Kehe, bestätigte. Sie wusste für dieses Jahr nur von einigen kleineren Ruhestörungen und Körperverletzungen zu berichten.

Beide Aussagen waren so recht nach dem Geschmack von Beatrice Schlieper von den Grünen. Auch sie sah in den Alkohol-Konsumenten im Bökerspark kein großes Problem: „Es wäre schade, wenn diese Leute zu Unrecht gebrandmarkt würden!“. Womöglich komme es dort inzwischen zu Verdrängungsstreitigkeiten mit einer Gruppe von Jugendlichen. Zustimmung fand der Vorschlag von Bezirksbürgermeister Otto Mähler, einmal die beiden städtischen Streetworker in die BV einzuladen, um von ihnen zu erfahren, was aus ihrer Sicht in der Innenstadt relevant sei. Schliepers Anregung, die Holzhütte im Park, langjähriger Treffpunkt der Alkohol-Konsumenten, der Scheiben und Bänke „verloren gegangen“ sind, mit Hilfe von Sponsoren wieder etwas besser herzurichten, wurde von den BV-Mitgliedern ebenfalls (ohne Widerspruch) begrüßt.

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