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Von 189 Herrnhuter Sternen sind noch ca. 90 intakt

Es war ein kurzer Countdown von 5 auf 0, an dem sich auch Ingo Lückgen, Fachdienstleiter Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Liegenschaften, der Remscheider Einzelhändler Harro Schmidt und Lothar Schiffer (FDP) beteiligten, und schon erstrahlte gestern Abend, wenige Minuten nach 18 Uhr, der Remscheider Sternenhimmel über der Fußgängerzone der Alleestraße. Er besteht in diesem Jahr aus rund 90 Herrnhuter Sternen (2019 waren es noch 189). Mitarbeiter der Fa. Intecma Service hatten sie in den vergangenen Tagen im Auftrag des Marketing Innenstadt e.V. montiert. Und beteiligt waren daran auch der Marketing Innenstadt e.V. und das Stadtmarketing der Stadt Remscheid sowie die ISG Alleestraße. Von der kamen 12.000 €, ohne die es in der Adventszeit auf der einstigen Einkaufsmeile noch trüber ausgesehen hätte als ohnehin, bezogen auf die vielen Leerstände.

Die ließ Bürgermeisterin Beatrice Schlieper bei ihrem gestrigen Doppelauftritt – zuerst die Weihnachtsbeleuchtung, dann auf dem Rathausplatz der Weihnachtsmarkt und die rund 800 m² Eisbahn – unerwähnt. Es war ihr vielmehr eine Herzensangelegenheit, einen Stern  Ralf Wieber zu widmen, der Ende September nach schwerer Krankheit verstorben ist, viele Jahre die treibende Kraft nicht nur im Marketingrat, sondern auch in der ISG. Wie es mit der ISG nun weitergehen soll? Allee-Center-Manager Nelson Vlijt, Vorstandsmitglied des Marketing Innenstadt e.V., kündigte für die kommende Woche eine Pressemitteilung an. Vielleicht lässt die ja dann die Zukunft der ISG neu erstrahlen. 

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Kommentare

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Peter Maar am :

Mir ist es ein Rätsel, wie es möglich sein kann, dass von 189 Herrnhuter Sternen nach nur sechs Jahren nur noch ca. 90 Sterne intakt sind. Die vom Heimatbund Lüttringhausen vor ca. 12 Jahren angeschafften identischen 49 Herrnhuter Sterne sind alle noch intakt. Von ehrenamtlichen Helfern werden diese jedes Jahr vor dem Aufhängen durchgeschaut und allenfalls wird mal ein einzelner Sternenstrahl ausgetauscht. Das "Original"-Lüttringhauser Sternendorf erstrahlt im Übrigen erst zur Adventszeit und nicht schon zwei Wochen vorher.

Regina Regenbogen am :

Ernsthaft?? Also zum einen waren sehr viele Sterne gar nicht mehr zusammen gesetzt. Zum anderen sehr viele Spitzen von den großen richtig kaputt. Da es für diese aber keine Ersatzteile gab, war reparieren auch nicht möglich. Davon abgesehen...dort wo die Sterne gelagert waren, ist es sowieso kaum zu glauben, das überhaupt noch welche in Ordnung waren. Und ja, vielleicht wären noch ein paar Sterne mehr am leuchten (mittlere & kleine), wenn man nicht erstmal Std. in einer Müllhalde Strom & Licht suchen & sich zurecht basteln muss. Von einem vernünftigen Arbeitsplatz zur Montage war hier keinesfalls die Rede..... Seid froh, dass überhaupt Sterne hängen!!!

Lothar Kaiser am :

Und was sagen ISG, Marketingrat und Stadtmarketing zu diesem Skandal? Weiter Schweigen im Walde?

Peter Maar am :

Nach der Preisliste der Firma "Herrnhuter Sterne" in Herrnhut kostet ein großer Stern 189,00 Euro, ein mittelgroßer Stern 51,00 Euro und ein kleiner Stern 46,00 Euro. Bei den auf der Alleestraße angebrachten Sternen unterschiedlicher Größe kann man folglich von einem Durchschnittspreis von ca. 100,00 Euro pro Stern ausgehen. Bei 100 defekten Sternen beträgt der finanzielle Schaden nach sechs Jahren Gebrauch folglich ca. 10.000,00 Euro. Für defekte Strahlenzacken kann man im Übrigen bei der Firma Herrnhuter Sterne Ersatzzacken beziehen. Kosten: ca. 3,00 Euro pro Zacken.

Jürgen Koball am :

Stimmt. Die Weihnachtszeit, beginnt nach Totensonntag. In Remscheid gehen die Uhren, offenbar anders.

Norbert Landen am :

Krieg der Sterne, Lüttringhausen hat gewonnen. ;-)

Norbert Landen am :

Herr Kaiser, die von Ihnen Angesprochenen werden sich bestimmt nicht äußern. Das kennt man ja.

Harro Schmidt am :

Als Anlieger und als Mitglied des Marketingrates bin ich für den Ist-Zustand mitverantwortlich. Sie glauben garnicht, wie froh ich bin, dass wir überhaupt eine weihnachtliche Beleuchtung auf der Alleestraße haben. Das war nämlich lange Zeit alles andere als sicher. Mir persönlich gefällt der Remscheider Sternenhimmel, selbst bei der über die Jahre geringer gewordenen Anzahl Sterne. Es ist auch noch einiges Material da, aus dem man weitere Sterne zusammen basteln kann. Das muss dann aber auch jemand machen, oder man muss jemanden dafür bezahlen. Alleine für die Überprüfung der nun leuchtenden Sterne haben Herr Karp und ich mehrere Stunden benötigt. Ich beglückwünsche Herrn Maar, dass es in Lüttringhausen gelingt, genügend Freiwillige zu rekrutieren, die sich um die Weihnachtsbeleuchtung kümmern. In der Remscheider Innenstadt ist das leider nicht der Fall. Ich nehme aber gerne Lehre an und bin für jeden Tipp dankbar. Gerne würden wir die Weihnachtsbeleuchtung ausbauen und erweitern. Pläne dazu gibt es. Dazu braucht es aber ein Mehr an Ressourcen finanzieller und persönlicher Art. Und bis es soweit ist könnten wir uns ja einfach mal an dem erfreuen, was wir haben.

Bernd Kuznik am :

Lieber Herr Schmidt, Ihr Engagement in Ehren und ich sehe Sie auch als treibende Kraft in der Innenstadt aber Ihre Aussage, dass sich keine Freiwilligen in der Remscheider Innenstadt melden würden ist falsch. Wir sind Anwohner der Alleestraße. Hätte Sie oder Herr Karp oder auch andere Personen meine Frau und mich angesprochen wir hätten viele Stunden investiert um die Weihnachtsbeleuchtung wieder in Schuss zu bringen. Das wäre uns schon im Andenken an Ralf Wieber wichtig gewesen. Ein Aufruf im RGA hätte noch viele andere Anwohner der Alleestraße dazu motiviert zu helfen. Wenn man keine Freiwilligen sucht braucht man sich auch nicht zu wundern. Schade!

Harro Schmidt am :

Lieber Herr Kuznik, ich freue mich über Ihre Hilfs- und Einsatzbereitschaft und ich kann mir gut vorstellen, dass der Marketingrat gerne darauf zurückgreift. Und dann gelingt es uns bestimmt auch, im nächsten Jahr zur Weihnachtszeit wieder einige Sterne mehr zum Leuchten zu bringen.

Peter Maar am :

Pünktlich zum 1. Advent wurden in dieser Woche 49 Herrnhuter Sterne im historischen Ortszentrum von Lüttringhausen durch eine Fachfirma installiert. Zuvor waren die Sterne von ehrenamtlichen Helfern überprüft worden. Mit einer Spende der Metzgerei Nolzen wurden diese verköstigt. Alle Sterne waren wieder, wie seit über 12 Jahren, einsatzfähig. Neben den Herrnhuter Sternen wird auch wieder die Anstrahlung der ev. Stadtkirche und der kath. Kirche über insgesamt 12 Strahler möglich gemacht. Für die Beleuchtung der Lüttringhauser Stadtkirche wurden im Übrigen aktuell sieben moderne, stromsparende Strahler als Ersatz für die in die Jahre gekommene Beleuchtung angeschafft. Die gesamte Weihnachtsbeleuchtung des historischen Zentrums sowie die Anstrahlung der Kirchen wird seit Jahrzehnten über vom Heimatbund Lüttringhausen organisierte Spendensammlungen finanziert. Das Spendenaufkommen im "kleinen Lütterkusen" beläuft sich auf immerhin bis zu jährlich ca.10.000,00 Euro. Mit diesem Betrag können die anfallenden Kosten gedeckt, Neuanschaffungen getätigt (wie jetzt für sieben neue Scheinwerfer) und Rücklagen gebildet werden. Durch den Marketingrat Lüttringhausen wird zusätzlich in der Mitte der Kreuzung Eisernstein jährlich ein schöner Weihnachtsbaum aufgestellt. Es ist bedauerlich, dass es in der Remscheider Innenstadt dieses ausgeprägte ehrenamtliche Engagement, wie es in Lüttringhausen und Lennep anzutreffen ist, nicht gibt. Das Stadtmarketing haben wir noch nie in Anspruch nehmen müssen. Herrn Schmidt und Herrn Karp zollen wir natürlich unsere Anerkennung. Heimatbund Lüttringhausen e.V.

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