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Stadt bereitet sich auf weitere Flüchtlinge vor

Bei den Zuweisungen von Flüchtlingen waren die Auswirkungen von Corona insbesondere bis zur Jahresmitte 2021 feststellbar. Seit Anfang des 3. Quartals steigt die Anzahl der Asylantragstellungen bundesweit spürbar an. Auch Remscheid hat seitdem wieder vermehrt Zuweisungen von Flüchtlingen erhalten, in 2021 waren es bisher insgesamt 114 (aus Nigeria, Türkei, Afghanistan, Irak, Iran, Vietnam, Nordmazedonien, Somalia, Mongolei, Russ. Föderation, China/Taiwan, Eritrea, Myanmar, Guinea und Syrien). Damit liegt in Remscheid die Erfüllungsquote bei 91,58 Prozent. Im Oktober kam eine siebenköpfige afghanische Familie aus dem Kontingent der vom Bund aufgenommenen Ortskräfte aus Afghanistan nach Remscheid. Darüber hinaus ist eine vermehrte Zuweisung von afghanischen Staatsangehörigen bisher nicht zu verzeichnen, berichtet die Verwaltung zur Sitzung des Integrationsrates am 25. September.

Im Vergleich zum den Vorberichten ist die Anzahl der untergebrachten Flüchtlinge in Remscheid mit 2.632 fast gleichgeblieben:

  • Flüchtlinge mit Bleiberecht (humanitäre Aufenthalte): 1.885 Personen
  • Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren: 273 Personen
  • Flüchtlinge mit abgelehntem Asylverfahren (Duldung): 474 Personen.

In den sechs Übergangsheimen der Stadt und in einer Wohnanlage lebten im vergangenen Monat Oktober 359 Flüchtlinge, in Wohnungen 434 (insgesamt 793). Sowohl für die Unterbringung der vom Land zugewiesenen Flüchtlinge als auch für die Flüchtlinge, die nach erfolgreichem Asylverfahren ein Bleiberecht erlangt haben und sich eine eigene Wohnung suchen müssen, stehen aktuell ausreichende Kapazitäten zur Verfügung. Die Entwicklung in Afghanistan bzw. die generelle Flüchtlingszuwanderung wird weiterbeobachtet. Bereits jetzt werden Möglichkeiten geprüft, um auf eine erhöhte Flüchtlingszuwanderung entsprechend reagieren zu können.

Seit Anfang des Jahres 2021 sind bisher insgesamt 23 Personen im Rahmen der Familienzusammenführung zu in Remscheid lebenden geflüchteten Familienangehörigen gekommen. Bisher wurden 22 Personen abgeschoben (Zielstaaten: Bulgarien, Georgien, Aserbaidschan, Serbien, Pakistan, Türkei, Albanien, Nordmazedonien, Armenien), und 21 Personen sind ihrer Ausreiseverpflichtung freiwillig nachgekommen.

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