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Auf anderen Wegen in die Zukunft der Alleestraße

Pressemitteilung des ISG Alleestraße e.V.

Mit vielen Erfahrungen aus der ersten ISG-Laufzeit haben sich die Mitglieder für die Vereinsauflösung entschieden. Sie geben damit Raum für neue und andere Wege für das künftige Engagement von Immobilienbesitzern auf der Alleestraße. Der ISG Alleestraße e.V. spendet das verbliebene Guthaben aus der Vereinskasse an den Förderverein christliches Hospiz Bergisches Land e.V.

Der ISG Alleestraße e.V. wurde 2011 ins Leben gerufen, um als Trägerverein eine gleichnamige ISG in öffentlich-rechtlicher Form (öR) gemeinsam mit der Stadt Remscheid zu gründen. Das zur Gründung einer ISG öR gesetzlich geregelte Abstimmungsverfahren wurde in 2014 erfolgreich durchlaufen und bestand aus den Bausteinen „Gestaltung eines öffentlich-rechtlichen Vertrages mit der Stadt Remscheid“, “Erlangung der Zustimmung der Eigentümer an der Alleestraße“ sowie der „politische Unterstützung“.

Im Jahr 2015 startete die ISG öR. Sie setze sich für eine schöne und lebenswerte Alleestraße mit Maßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen ein. Diese erstreckten sich unter anderem von der Grünpflege, Blumenampeln, Biathlon-Events, Seifenkistenrennen bis hin zu Workshops und Gesprächsrunden mit Anwohnern, Stadtverwaltung, Gewerbetreibenden und Partnern. Auch verkaufsoffene Sonntage, die Beschaffung und Installation von Weihnachtsdekoration wurden unterstützt. Zielsetzung der ISG-Arbeit war dabei immer die Suche nach neuen Ideen, Funktionen und Besuchsgründen für die Alleestraße. Finanziert wurden all diese Aktionen durch die Beiträge der Eigentümer entlang der Alleestraße. Die Laufzeit dieser ISG öR war von Beginn an vertraglich bis zum Ablauf des Jahres 2020 festgelegt. Der Vereinszweck ist daher zunächst erfüllt, wenngleich es noch diverse Pläne und städtische Vorhaben auf der Alleestraße gibt.

„Wir haben verschiedene Ideen und sinnvolle Bereiche aufgezeigt, in denen eine Gemeinschaft aus Eigentümern, Nutzern und Pächter für eine attraktive Alleestraße beitragen könnte", so die einstimmige Meinung der anwesenden Vereinsmitglieder. Herausforderungen und Aufgaben wie die Leerstandsituation, das städtische Revitalisierungskonzept und auch das geplante Sanierungsgebiet können durch das Engagement der Immobilienbesitzer in Zukunft begleitet werden. „Jetzt müssen zunächst neue Wege sowohl für die Immobilienbesitzer, als auch für eine Zusammenarbeit mit der Stadt gefunden werden, die Zukunft der Alleestraße zu gestalten“, stellt der Verein fest.

Auf der Mitgliederversammlung der ISG Alleestraße e.V. am 11.11.2021 wurden daher die Vereins-Auflösung beschlossen und das Thema ISG ausgesetzt. Die große Anzahl laufender Planungen für die Allee und andere zukünftige Schwerpunkte betreffen nicht nur die in der ISG e.V. vertretenen Eigentümer, sondern auch die Anwohner und die Gewerbetreibenden. (Nelson Vlijt)

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Kommentare

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Ratsgruppe der W.i.R. am :

Mit großem Bedauern nehmen W.i.R. die Pressemitteilung der ISG Alleestraße e.V. über den Beschluss zur Auflösung zur Kenntnis. Wir haben die Arbeit des Vereins sowie auch die der ISG ö. R. auf der Suche nach Ideen, Projekten und Besuchsgründen zur Steigerung der Attraktivität aufmerksam begleitet und immer wieder die Zusammenarbeit und Kontakte bei der Stadtverwaltung hinterfragt und angemahnt. Denn gerade in der Innenstadt ist bürgerschaftliches Engagement nicht selbstverständlich und verdient Unterstützung. Noch in der vergangenen Ratssitzung am 18.11.2021 haben wir bei dem Thema Fortschreibung der Alleestraßenkonzepte eine engere Kommunikation und Zusammenarbeit mit der ISG eingefordert. Leider ohne Erfolg , wie es scheint. Kommunikation und intensive Öffentlichkeitsarbeit ist in manchen Fachbereichen leider nicht die große Stärke.

SPD-Fraktion am :

Die Arbeit der ISG haben wir in den vergangenen Jahren stets konstruktiv kritisch begleitet. Als die ISG am 15.02.2015 gegründet wurde, hatte man sich dafür ausgesprochen, ein Konzept für die Alleestraße zu erstellen. Ziel war die Aufwertung und Mehrwert für die Alleestraße. Eigentümer, Mieter und Pächter sollten in den Prozess mit einbezogen werden. Entsprechend dem Satzungsbeschluss vom 01.01.2016 wurden dann die Ziele und Maßnahmen festgeschrieben. Die ISG hatte sich als Träger der Maßnahmen verpflichtet, diese in enger Kooperation mit der Stadt Remscheid umzusetzen. Nach der Auflösung der ISG bleibt nun offen, wer die Lücke schließt und wer die Aufgaben übernimmt.

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