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Mehr Sicherheit für Fußgänger am Mollplatz

Petra Kuhlendahl.Pressemitteilung der Grünen

Lange galt das Augenmerk der Verkehrsplaner in erster Linie dem Autoverkehr. Fußgänger*innen und Radfahrende gerieten schnell aus dem Blick. Die Folge: Es entstanden häufig unübersichtliche Kreuzungen, die vor allem für den nicht motorisierten Verkehr gefährlich sind. Ein solcher Kreuzungsbereich befindet sich oberhalb des Mollplatzes in Lennep zwischen Lüttringhauser und Gartenstraße. Hier treffen auf engstem Raum unterschiedliche Fahrtrichtungen und Ein-/Ausmündungen aufeinander, die nur sehr schwer überblickt werden können. Eine Situation, die Petra Kuhlendahl, Fraktionsvorsitzende der BV 3, gern verbessern würde. Daher stellen wir Grünen für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung Lennep eine entsprechende Anfrage.

„Vor allem für Kinder auf dem Schulweg, die von der Knusthöhe kommen und die Fahrbahn Richtung Mollplatz oder Lüttringhauser Straße überqueren wollen, ist das wirklich gefährlich. Das gilt natürlich auch für ältere Menschen oder Mitarbeiter der Lebenshilfe. Denn es gibt nur eine einzige Querungshilfe unterhalb des Mollplatzes, aber um dorthin zu gelangen, muss man vorher an einer ungesicherten Stelle über die Straße gehen. Dazu kommt, dass die Autofahrer sich dieser Situation nicht bewusst sind, zumal dort abschnittsweise sogar eine Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern erlaubt ist“, erklärt Petra Kuhlendahl. „Es ist ein Wunder, dass bisher noch nichts Schlimmes dort passiert ist.“ Denkbar zur Verbesserung der Verkehrssituation sind für sie Zebrastreifen sowie die Erweiterung der Tempo-30-Zone vom Mollplatz bis zur Albert-Schmidt-Allee. Petra Kuhlendahl hofft auf eine positive Reaktion der Verwaltung. „Man muss das Glück ja nicht bewusst herausfordern. Zudem ist es Zeit, Fußgänger*innen und Radfahrende stärker in den Fokus der Planungen zu stellen.

 

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Kommentare

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Heinz Wäscher am :

Die Poststraße / Lüttringhauser Strasse ist als abknickende Vorfahrtstraße beschildert. Wer ein Fahrzeug führt und dem Verlauf einer abknickenden Vorfahrtstraße folgen will, muß insbesondere auf den Fußgängerverkehr Rücksicht nehmen. Wenn nötig, muss gewartet werden. Nachzulesen in der dritten Anlage der StVO unter der lfd. Nr. 2.1 als Erläuterung zum Zusatzzeichen 1002. Des Weiteren schreibt § 3 (2a) stVO vor, dass wer ein Fahrzeug führt, sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so zu verhalten hat, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

Andreas Roeschies am :

Leider wird der Antrag auf den Fußgängerüberweg an der Lüttringhauser Straße keinen Erfolg haben können: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) 10 3. [...] An Kreuzungen und Einmündungen mit abknickender Vorfahrt darf ein Fußgängerüberweg auf der bevorrechtigten Straße nicht angelegt werden. ---------------------------- Tempo 30 ist nach der ganz neuen Regelung hingegen möglich: Zu Zeichen 274 Zulässige Höchstgeschwindigkeit 14 XII. Liegt innerhalb geschlossener Ortschaften zwischen zwei Geschwindigkeitsbeschränkungen nur ein kurzer Streckenabschnitt (bis zu 300 Meter), so kommt zur Verstetigung des Verkehrsflusses eine Absenkung der Geschwindigkeit auch zwischen den beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Streckenabschnitten in Betracht. Dieses fördert nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern trägt auch zur Verringerung der verkehrsbedingten Lärm- und Abgasbelastung bei.

Colin Cyrus am :

Wenn sich alle Autofahrenden an die StvO halten würden, hätten wir sicher auch weniger Probleme. Das passiert nur leider nicht. Daher brauchen wir weitere Regelungen und sichtbare bauliche Maßnahmen, die anderen Verkehrsteilnehmenden Sicherheit gewährleisten und mehr Platz einräumen.

Heinz Wäscher am :

Natürlich ist es weltfremd anzunehmen, dass sich jede(r) immer und überall die StVO hält. Aber anstatt die Straßen mit immer mehr baulichen Maßnahmen beruhigen zu wollen könnte man auch versuchen, Verstöße verstärkt im Verhältnis zum monatlichen Einkommen zu sanktionieren. Bei beruflichen Aufhalten im außereuropäischen Ausland habe ich die positive Erfahrung machen dürfen, dass eine direkte Sanktionierung eines Verstoßes vor Gericht innerhalb eines Tages (auch Sonntags!) mehr bewirken kann als teure Umbaumaßnahmen an öffentlichen Straßen.

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