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Geschichtsforschung hautnah: Remscheid und die Migranten

Die Geschichte Remscheid müsse fortgeschrieben werden, meint die SPD. Und Luigi Costanzo, der Vorsitzende des Migrationsausschusses, konkretisierte das in dieser Woche auf einer Pressekonferenz: „Ausländer waren in den vergangenen 50 Jahren an der Geschichte der Stadt in zunehmendem Maße beteiligt. Zuerst die Italiener, dann Spanier, Portugiesen, Türken. Sie kamen als ‚Gastarbeiter’ zu Thyssen, Vaillant, Mannesmann, Diro-Stahl und anderen Firmen…“ Und wurden heimisch in Remscheid, leben schon seit Jahrzehnten hier, haben zum Teil die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen. Der Anteil der Remscheider Bevölkerung mit einem Migrationshintergrund wächst kontinuierlich. Remscheid ohne die Migranten? Längst eine Kleinstadt! Da macht es für die SPD Sinn, eine Universität für ein Forschungsprojekt zu interessieren, das die Rolle der Ausländer in Remscheid näher beleuchtet. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke: „Jetzt leben noch Zeitzeugen, die befragt werden können!“ Und weiter: „In diesem Jahr sind mehr als die Hälfte der eingeschulten Erstklässler Kinder aus Zuwandererfamilien“. Jedenfalls hat die SPD-Fraktion die Oberbürgermeisterin schriftlich gebeten, zur nächsten Ratssitzung (24. April) den folgenden Antrag auf die Tagesordnung zu setzen: „Die Stadt Remscheid erstellt im Rahmen der Fortschreibung der Stadtgeschichte eine Dokumentation über die Arbeitsmigration von Menschen in Remscheid. Entsprechende Fördermöglichkeiten für ein solches Projekt sollen von der Verwaltung geprüft und zeitnah in den Sitzungen des Migrations- und Kulturausschusses vorgestellt werden.“ Dabei hofft die Stadt auf Zuschüsse des Landes.

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