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Grablichter für schützenswerte Bäume

Hubert Benzheim vom BUND Remscheid hatte Naturfreunde für gestern zu einer „Mahnwache“ an die Intzebrücke eingeladen. Sie galt den Bäumen, die für den geplanten „Durchstich Intzestraße" gefällt werden sollen. Bei dem „ Intze-Forst“ handele es sich um einen sehr alten Baumbestand, „den ältesten im Südbezirk überhaupt“, hate der Naturschützer angegeben. Knapp die Hälfte der Bäume, die der Verlegung der Straße bis zur Lenneper Straße weihen sollen, seien von der Baumschutzsatzung erfasst. Geschützt sind darin Bäume, die einen Stammumfang von mindestens 120 Zentimetern (gemessen in einer Höhe von einem Meter über dem Erdboden) haben. Die Teilnehmer der gestrigen Demo hatten Grablichter und Transparente ("Wald statt Asphalt") mitgebracht als Zeichen dafür, dass sie die Bäume für schützenswert halten.

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Kommentare

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Klaus Robert Schmidt am :

Wer wohnt denn von den Teilnehmern der sog. "Mahnwache" in der Nähe von Intzeplatz, Baisieper- und Intzestraße und leidet seit Jahren unter der täglichen Verkehrssituation? Der Ausdruck "Intzeforst" ist geradezu lächerlich. Das Gelände am Bahndamm und rund um die alte verfallene Villa vom Stein an der Lenneper Straße gehört bereits seit 2003 der Stadt Remscheid, und die Pläne zum Durchstich der Intzestraße sind älter als zwanzig Jahre. Der an Bahndämmen übliche Wildwuchs ist natürlich "ins Kraut geschossen" und vermüllt und der ehemalige Park total verwildert. Nach den Zahlen des Landesamtes ist Remscheid mit einem Vegetationsanteil von 54,5 Prozent und mit 23 ausgewiesenen Naturschutzgebieten (715,49 ha) die grünste Stadt im Städtedreieck! Mit dem Durchstich zur Lenneper Straße muß jetzt endlich realisiert werden, was schon seit Jahrzehnten von der Stadt geplant und vorbereitet wurde. Ganz anders war die Situation im Mannesmann-Park auf beiden seiten der Burger Straße. Dort standen die ältesten Laubbäume.

Hans Werner Degiorgio am :

Da hat die Stadt Remscheid nach ca. 20 bis 30 Jahren Planung etwas vernüftiges und sinnvolles vor. Der Durchstich von der Intzestrasse zur Lenneperstrasse. Aber schon kommen die Bremser, erklären ein klein wenig Gestrüpp zum Forst und versuchen den Plan auszuhebeln. Eine neue Brücke soll es sein. Zuerst planen wir dann wieviel Jahre neu um dann die alte Brücke abzureißen. Es wird ein schönes Chaos werden. Aber was sagte Mr. Spock : Das Wohl von Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen oder eines Einzelnen. ( gilt allerdings nicht für Ichlinge )

Michael Böhl am :

Ich schließe mich dem Komentar von Herrn Schmidt an. Er hat absolut Recht mit seiner Ausführung. 6 Jahre habe ich selbst in der oberen Intzestraße gewohnt und habe die Verkehrssituation oft hautnah miterlebt. Es ist jetzt an der Zeit die Weichen für eine vernünftige Verkehrführung zu stellen und auch umzusetzen.

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