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Ältere Migranten brauchen zunehmend ambulante Pflege

Die Stadt Remscheid will ältere Bürger mit Migrationshintergrund über ihre Möglichkeiten informieren, sich ambulant pflegen zu lassen. Geplant ist sind 16 Veranstaltungen mit Dolmetschern und eine Broschüre in einer Auflage von 5.500 Exemplaren. Gesamtkosten: 6.610 Euro.

“Von den derzeit in Remscheid lebenden rund 17.700 Personen ohne deutsche Staatsange­hörigkeit sind zwar bislang lediglich rund vier Prozent älter als 70 Jahre alt. Der Anteil in dieser Al­tersgruppe wird aber in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen, und damit auch die Anzahl potentiell pflegebedürftiger Menschen mit Migrationshintergrund. Da vielfach beklagt wird, dass die Kenntnisse dieser Menschen über die Möglichkeiten des deutschen Altenhilfesystems bislang noch sehr gering sind, erscheint eine ausführliche und verständliche Information in der Mut­tersprache der am häufigsten vertretenen Nationalitäten sinnvoll und notwendig.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

  • Bereitstellung von Informationsmaterial (türkisch, italienisch, russisch, polnisch, serbokro­atisch, spanisch, französisch und portugiesisch)
  • Aufbau eines zielgruppenorientierten Verteilernetzes (Verbände mit kulturellen Handlungsfeldern, Kulturvereine und Initiativen, öffentliche Stellen, insbesondere Migrationsbüro)
  • Durchführung einer muttersprachlichen Informationsreihe."

(Aus der Verwaltungsvorlage „Integrationsprogramm zur Konkretisierung und zeitnahen Umsetzung von Handlungsempfehlungen“ für den städtischen Migrationsausschuss, die sich zurzeit noch in der politischen Beratung befindet.)

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Chronist am :

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen Nordrhein-Westfalen (LAGA NRW) hat seine Mitglieder (darunter den Migrationsausschuss der Stadt Remscheid) aufgefordert, sich intensiv mit den Handlungsempfehlungen „Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte" des Ministeriums für Generationen, Familie Frauen und Integration zu beschäftigen und die Verwaltung um einen lokalen Sachstandsbericht zu bitten. Begründung: „In Nordrhein-Westfalen leben aktuell 650.000 Menschen über 55 Jahren mit Zuwanderungsgeschichte. Prognosen gehen davon aus, dass ihre Zahl bis auf 800.000 ansteigen wird.“ Ziel ist es, dass an den notwendigen Entwicklungen zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte möglichst viele Akteure aus Gesellschaft und Wirtschaft mitwirken.

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