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Metall-Betriebe weiter in schwieriger Wirtschaftslage

Pressemitteilung des Arbeitgeberverbandes Remscheid und Umgebung e.V.

„Die aktuelle Konjunkturumfrage von METALL NRW für 2022 zeichnet eine durchwachsene Stimmung, was auch die Ergebnisse in unserem Verbandsgebiet wiederspiegeln“, so Markus von Dreusche, Geschäftsführer des Remscheider Arbeitgeber-Verbandes, der auch für Radevormwald, Wermelskirchen und Hückeswagen zuständig ist. Ausschlaggebend hierfür sind nach Ansicht des Verbandes die anhaltende Corona-Pandemie und die unsicheren Aussichten. So bewerten zwar 74 Prozent aller Firmen die derzeitige Geschäftslage als gut bis befriedigend, 16 Prozent geben sie aber als schlechter als noch im vergangenen Jahr an. Dabei sind die Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftserwartungen für dieses Jahr überwiegend positiv gestimmt: 26 Prozent rechnen mit einer Verbesserung, 55 Prozent erwarten zumindest keine Veränderungen. Allerdings rechnen auch 19 Prozent mit noch schlechteren Zahlen.

„Die Produktion der Unternehmen hat das Vorkrisenniveau immer noch nicht erreicht“, berichtet von Dreusche. Bei der Auftragslage aus In- und Ausland zeichnen die befragten Betriebe erfreulicherweise ein weitaus positiveres Bild. Rund 80 Prozent bewerten ihre Auftragslage als gut bis befriedigend. Mit noch deutlich gefüllteren Auftragsbüchern in den kommenden sechs Monaten rechnen 23 Prozent (Inland) bzw. 44 Prozent (Ausland). Bewerteten im vergangenen Jahr nur 23 Prozent der Unternehmen ihre Ertragslage als gut, sind dies heute schon wieder 39 Prozent. Bei den Ertragserwartungen für das nächste Halbjahr sind die Firmen weniger optimistisch gestimmt – 29 Prozent befürchten eine Verschlechterung, der Rest geht von gleichbleibenden oder besseren Ergebnissen aus. „Die aktuelle Umfrage macht deutlich, dass die hiesigen Betriebe noch mit „long covid“ zu kämpfen haben und nur dank staatlicher Unterstützung mit Kurzarbeit halbwegs glimpflich durch die vergangenen Monate gekommen sind. Die Nebenwirkungen des Virus wird die Wirtschaft sicher noch lange spüren und das in Zeiten von anhaltendem Fachkräftemangel, Lieferkettenschwierigkeiten, Anstrengungen um die eigene Digitalisierung, rasant steigende Rohstoff-, Energie-, Import- und Erzeugerpreisen sowie das Bestehen im internationalen Wettbewerb“, fasst von Dreusche zusammen.

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