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Die WiJus werden aktiv, und alles wird endlich gut. Oder?

Die Waterbölles-Glosse

 

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Die WiJus haben die Finanz- und Führungskrise der Stadt Remscheid erkannt und wollen handeln. WiJus wer? Noch eine politische Nachwuchsorganisation auf der Ebene von Jusos (SPD) und Julis (Junge Liberale, FDP), mag jetzt der eine oder andere Leser denken, dem die „Wirtschaftsjunioren“ als zeitweilig in Remscheid recht aktiver Kreis junger Unternehmer und Führungskräfte nicht mehr in Erinnerung ist. PUR – erinnern Sie sich?! So hieß vor einigen Jahren das „Projekt Unternehmen Remscheid“ in Kurzform, mit den die WiJus frischen Wind durch Remscheid wehen lassen wollten. Heraus kam ein laues Lüftchen – weil Politik und Verwaltung nicht so mitzogen. Sagt jedenfalls der Unternehmer-Nachwuchs und zog sich enttäuscht von der kommunalen Bühne zurück.

In den folgenden sieben Jahren war die Bereitschaft gering, sich als „Ideenschmied“ zu betätigen. Nun also wollen die WiJus, inzwischen personell neu aufgestellt, erneut „bündelnd aktiv (werden) für die Remscheider Zukunft“, wie ich am Samstag gelesen habe. Das verdiene „aufgeschlossenes Mitwirken von allen".

Die WiJus haben erkannt: Die Strukturen in Remscheid müssen verbessert werden (ach was!) Und sie wären keine Organisation aus der Wirtschaft, wenn sie darunter nicht in erster Linie „mehr wirtschaftspolitischen Sachverstand“ verstehen würden, ein „transparentes Finanzmanagement“ und ein „wirksameres Controlling“ nebst einer „besser institutionalisierten Wirtschaftsförderung“, sprich: einem „Dezernat für Wirtschaft und Stadtentwicklung“. Und natürlich fordern die WiJus“ ein „echtes Industriegebiet“ und wollen alle freiwilligen Aufgaben der Stadt auf dem Prüfstand sehen.

Über all das möchten die WiJus mit Politik und Verwaltung reden und erhoffen sich davon „Lösungsansätze“. Zwei Tage lang soll geredet werden. In einem Workshop. Gemeinsam mit Vertretern der IHK, des Arbeitgeberverbandes, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der Gewerkschaft ver.di. Termin und Ort für die angestrebte „richtungweisende Zusammenarbeit“ stehen schon fest: 18. und 19. April, Mercure-Hotel an der Autobahn! Die Einladungen – unter anderem an Oberbürgermeisterin Beate Wilding, die Dezernenten Müller, Mast-Weisz und Henkelmann sowie die Fraktionsvorsitzenden – sind am Freitag verschickt worden; über Rückmeldungen kann also noch nichts bekannt sein (man darf gespannt sein).

Nun hat ja miteinander reden bekanntlich noch nie geschadet und ist meistens sogar zielführend. Aber das Rad braucht dennoch nicht neu erfunden zu werden. Die Ideen, Konzepte, Forderungen sind längst hinlänglich bekannt – nachzulesen bei den jeweiligen Protagonisten. So decken sich etwa die Forderungen der WiJus mit denen der CDU (was wir schon ahnten). Und zu Finanzmanagement und Controlling gibt es erhellende Passsagen im Gutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner (komplett als pdf-Datei hier), das Rat und Verwaltung seit dem vergangenen Jahr vorliegt.

Vorschläge gibt es also zu Genüge. Es muss nur endlich ausgewählt, es muss entschieden werden! Letzteres geschieht im Rat der Stadt, Ersteres im Verwaltungsvorstand, im Ältestenrat, in den Fraktionen. Kaum vorstellbar, dass sich die beiden Dezernenten Burkhard Mast-Weisz und Dr. Christian Henkelmann in einem Workshop, also cora publico, über ihre künftigen Aufgabenfelder verständigen werden (beim Gedanken an ein solches Streitgespräch muss man unwillkürlich schmunzeln).

Nicht, dass ich die WiJus nicht gerne ernst nehmen würde. Aber das verhindert ihr jugendlicher Eifer, eine gewisse Selbstüberschätzung gepaart mit Naivität (ein Workshop, und alles wird gut!?). Zumal die WiJus schon über den 18./19. April hinaus blicken: Für die nächste Kommunalwahl wünschen sie sich als Oberbürgermeister- und Ratsmitglieder-Kandidaten „kompetente und führungsstarke Persönlichkeiten“ (da muss man erst mal drauf kommen).

Am besten fangen die WiJus schon mal an, dafür ein paar Teigrezepte auszuprobieren. Denn ums Backen werden sie wohl nicht herumkommen …

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Kommentare

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Carsten Heiermann am :

Sehr geehrter Herr Kaiser, so gerne ich normalerweise Ihre Seite lese, so enttäuscht bin ich von Ihrem Kommentar zu der neuen WiJu-Initiative. Die WiJus könnten ob des erheblichen Gegenwindes (teils produziert durch Untätigkeit und mangelnden Gestaltungswillen der angesprochenen Partner) zu Ihren vergangenen Aktionen auch längst resigniert haben. Aber nein, erneut wird versucht, die Spieler aus Politik und Verwaltung zu mobilisieren. Sollte man das nicht dringend unterstützen, weil es doch so dringend nötig wäre? Ihren Kommentar könnte man so zusammenfassen: Lasst es sein, wir haben doch schon andere Gremien und Kreise. Oder, lasst es sein, wir haben es doch immer schon anders gemacht. Solche Kommentare sind irgendwie "typisch Remscheid". Schon im Keim werden Initiativen schlecht geredet und gerne auch erstickt. Bevor man überhaupt angefangen hat, wird abgewunken. Ich will hoffen, dass diese Remscheider Verhaltensmuster die WiJus nicht doch eines Tages noch entmutigen. Aber ich hoffe und glaube es nicht...! Nun geben Sie der Initiative mal eine Chance, jede Hilfe gebrauchen kann unser Remscheid allemal, denke ich. Und für mich gilt: Wer die Initiative ergreift hat einen gewissen Vertrauensvorschuss verdient, handelt er doch allemal besser als der, der nichts tut und die Hände in den Schoss legt.

Andreas Larmann am :

Die Wijus werden es ja verkraften. Wenn sich die Glosse auf Rat und Verwaltung beziehen würde, hätte ich es ja noch verstanden. Immerhin kann man den Wijus unterstellen, dass sie unabhängig von irgendwelchen Partei-Interessen etwas für Remscheid bewegen wollen... was von den angesprochenen Gremien für den Normalbürger in keiner Weise transparent wird. Schulden von fast einer halben Milliarde Euro regen an sich niemanden weiter auf, da kann man auf potenzielle Steuerzahler aus Handel (Thema Discounter) oder Industrie und Dienstleistung (Thema Gewerbegebiet) ja locker verzichten.

wieland Gühne am :

Ich habe den Termin schon ROT in meinem Kalender gekennzeichnet. W.i.R. sind dabei. Ich für meine Person freue mich schon auf das Gespräch.

David Schichel am :

Ob Rot da die richtige Farbe ist, Herr Gühne? Ich habe mir für solche Anlässe unlängst einen schwarz- gelben Stift besorgt... Obwohl auch ich die Initiative der WiJus im Grunde als ehrenwert erachte, muss doch die Frage erlaubt sein, ob die WiJus Tricks kennen, welche Politik und Verwaltung noch verborgen sind. Oder wie wollen die Herren es schaffen, der Bezirksregierung ein viertes Dezernat zu entlocken, dass diese (unter Ihrem Beifall Herr Gühne!) gerade erst untersagt hat. Auch frage ich mich, ob das Vorgehen der ambitionierten Jung-Lobbyisten in der aktuellen politischen Lage so clever ist. Mein Tip: Nicht von vorne herein jene, die hinterher die Verantwortung tragen, öffentlich vor sich hertreiben und dann darauf hoffen, dass diejenigen sich von so viel Lobbyarbeit auch noch gebauchpinselt fühlen. Das mag bei der W.I.R. funktionieren... Und auch eine weitere Frage drängt sich zwangsläufig auf: Die nach der längst bestehenden Remscheider Wirtschaftsförderung! Anstatt sich auf teure Prestigeprojekte (Blume, SdW u.ä.) zu fixieren, die am Ende doch an den mühevoll beiseite geredeten rationalen (wirtschaftlichen!) Problemen scheitern, könnte man doch zumindest versuchen Alternativen zu entwickeln. Auch hier müsste das angesprochene Rad wohl kaum neu erfunden werden. Vielleicht können die WiJus hierbei ja mit ihrem Sachverstand unterstützend tätig werden. Von mir aus auch mit einem Workshop... P.S.: Apropos Sachverstand: Wer erklärt eigentlich den WiJus, dass der wichtigste Standortfaktor, nämlich gut ausgebildetes Personal, in direkter Weise mit so mancher "freiwilligen" Aufgabe verknüpft ist?

Hans Gerd Göbert am :

Man könnte schon Schmunzeln, wenn man so liest, wie Klein-Wirtschaftsfritzchen sich eine grundlegende Reform der Stadt Remscheid vorstellt. Es wäre jedoch ungerecht, wenn man es sich diesen Aktiven gegenüber so einfach machte. Ich finde es immer begrüssenswert, wenn sich junge Menschen überhaupt engagieren, sei es in Parteien, Kirchen, Vereinen, beim Roten Kreuz oder eben in einem Wirtschaftsverband. Die meisten der nachfolgenden Generation haben damit nämlich ratsch gar nichts am Hut. Meiden Ehrenämter wie der Teufel das Weih-wasser. Und gefährden damit ihre Existenz wie die ihrer Nachkommen. Weniger dagegen die der heutigen Rentner. Kritisieren würde ich auch nicht den Versuch der Jungunter- nehmer, im Rahmen eines Workshops alle an einen Tisch zu bringen. Nur - die Sprechblasen, die aus ihren Kreisen kommen, helfen auch nicht weiter. Bleiben wir bei einem Beispiel, an dem sie ihre Fachkompetenz unter Beweis stellen könnten. Bitte nennen Sie mir eine geeignete Fläche in Remscheid für ein echtes Industriegebiet. Jedoch nicht die Blume, denn dort soll bekanntlich nur ein Gewerbegebiet entstehen. Sie werden sehr, sehr lange suchen müssen. Forderungen an Poiltik und Verwaltung kann jeder stellen. Man sollte aber tunlichst immer praktikable Lösungen in petto haben. Kompetente und führungsstarke Persönlichkeiten brauchen sie nicht lange zu suchen. Bewerben Sie sich doch einfach selbst bei den nächsten Kommunalwahlen. Die mir hinlänglich bekannte Antwort nehme ich hiermit vorweg: "Würde ich ja sehr gerne, aber dafür habe ich leider gar keine Zeit." Eine Führungskraft macht schließlich immer erst gegen 23 Uhr das Licht im Büro aus (mittels Zeitschaltuhr). Ohne jeden Frage ist jedoch Witschaftskompetenz für den nächsten Rat dringendst gefragt. Nur Mut, packen Sie es an!

Burkhard Mast-Weisz am :

Fatal ist es, wenn man übereinander statt miteinander spricht. Deswegen komme ich einer Einladung zu einem solchen Gespräch gerne nach. Die Ergebnisse möge man nach dem Gespräch bewerten, nicht vorher. Ich finde es grundsätzlich sehr gut, wenn viele Menschen daran mitwirken wollen, unsere Stadt nach vorne zu bringen. Die Diskussionen mit den WiJus habe ich im Projekt PUR as sehr spannend und anregend erlebt.Man "muss" ja nicht immer einer Meinung sein - das wäre langweilig - der Diskurs ist doch das Salz in der Suppe.

Julian Kleuser am :

Ich bin sehr froh, dass die Wijus in Remscheid so aktiv sind. Junge, kreative und innovative Ideen können der Stadt Remscheid keinesfalls schaden. Ich bin sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse!

Lothar Kaiser am :

Kreative Ideen sind gefragt. Da wird Ihnen niemand widersprechen, Herr Kleuser. In den bisherigen Worthülsen der WiJus konnte ich sie leider nicht erkennen. Es wäre also verfrüht, ein paar Jungunternehmer zu Heilsbringern hochzustilisieren oder für ihren Workshop Vorschusslorbeeren zu verteilen. Der Diskurs sei das Salz in der Suppe, meinte B. Mast-Weisz. So möge es sein. Ich habe allerdings schon viele Diskussionen so erlebt: Es war alles gesagt, aber noch nicht von allen. Und insgesamt schmeckte die Suppe oft fad. Dass die WiJus nun die Politiker an einen Tisch rufen zum gemeinsamen Nachdenken (als ob die Verantwortlichen das bislang noch nicht getan hätten), mag bei einigen von diesen anbiedernde Begeisterung auslösen. Für mich aber nur ein peinliches Zeichen von Hilflosigkeit.

Hans Peter Meinecke am :

Ich habe gestern die Einladung zu dem Workshop der Wirtschaftsjunioren erhalten. Natürlich habe auch ich die Absicht, daran teilzunehmen. Der Termin ist aber schlecht gewählt, denn ich - und ich hoffe viele andere - werden am Samstag, 19.4.2008, wie jedes Jahr bei der Verleihung der Röntgenplaketten dabei sein. Dieser Wissenschaftspreis hat Remscheid in der Fachwelt bekannt und wichtig gemacht. Ich fordere hiermit Wirtschaftsjunioren und alle Bürger, denen Remscheid am Herzen liegt, auf, ebenfalls an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine bessere Werbung mit Tiefgang für Remscheid wird es auch in Zukunft nicht geben. Wirtschaft ist eben nicht alles.

Reinhard Ulbrich am :

Es ist bedauerlich, dass von Zeit zu Zeit diskussionswürdige Gedanken der WiJus in den Remscheider Medien besprochen werden, sie dann in der Versenkung verschwinden und Monate (oder Jahre) später durch neue ersetzt werden, die denselben Prozess durchlaufen : Heiße Diskussionen mit anschließendem Verschwinden in den Archiven. Kurzum: Es fehlt leider die nachhaltige Wirkung. Daher mein Vorschlag, der diesen unbefriedigenden Zustand verändern könnte: Ein regelmäßiger Stammtisch der WiJus ( alle vier bis sechs Wochen ) in der Remscheider Denkerschmette, z.B. unter dem Motto:" Remscheider Politik aktuell", in dem ein permanentes Gespräch zwischen WiJus, Politik , Presse und interessierter Bürgerschaft zu den Vorschlägen der WiJus und anderer interessierter Bürgerinnen und Bürger stattfindet. Dies wäre eine sinnvolle Ergänzung des monatlichen Presseclubs und es wäre dafür gesorgt, dass gute Ideen ständig im Gespräch bleiben. Dann haben sie auch eine Chance, umgesetzt zu werden.

Hans Gerd Göbert am :

Eine recht ordentliche Idee, was die Lokalität und vielleicht ein paar einleitende Worte durch den Hausherren anbelangt. Die Moderation dürfte sich danach aber ausschließlich in der Hand eines WIJU-Mitgliedes befinden. Ich kann mir nämlich kaum vorstellen, dass sich die üblichen Verdächtigen aus Politik, Verwaltung, Presse und interessierten Bürgern noch einen weiteren Abend im Monat freihalten möchten, an dem ein gleichermaßen begnadeter wie schließlich jedoch ermüdender Moderator lange Volksreden hält, die ihn fast zum "Monologator" mutieren lassen. Das machte m.E. nach wenig Sinn. Und noch etwas: Warum kommen die WIJUS nicht einfach in den Presseclub, und man räumt ihnen dort ähnliche Redezeiten wie den Politikern ein? Was natürlich die Redezeit des Hausherren wieder etwas beschneiden würde und eine zeitliche Begrenzung der Beiträge voraussetzt.

Reinhard Ulbrich am :

Es ist ja nett, dass sich Herr Göbert den Kopf über Veranstaltungen zerbricht, die andere Menschen ehrenamtlich organisieren und betreuen. Massive Kritik an der Moderation zu äußern, wenn man von 59 Presseclubs maximal fünf besucht hat, ist weniger nett.Dass Herr Göbert nicht weiss, dass regelmäßige Treffen - wie von mir vorgeschlagen - von den Veranstaltern derselben oganisiert und moderiert werden, ist seinen seltenen Besuchen der Remscheider Denkerschmette zuzuschreiben. Doch Unwissenheit schützt anscheinend vor törichten Äußerungen nicht.

Hans Gerd Göbert am :

Ob eine Kritik nett oder weniger nett, berechtigt oder unberechtigt ist, bleibt in erster der Betrachtungsweise der kritisierten Person überlassen. Dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, war mir bekannt. Ob sie jedoch vor törichten Aussagen schützt, sollte besser nicht dem Verfasser, sondern neutralen Lesern überlassen werden. Die prompte Gegenreaktion erweckt den Eindruck, dass der Kritisierte im Umgang mit Kritik doch nicht so geübt ist, wie man meinen möchte, und gibt mir die Gelegenheit, zur vermeintlichen Unwissenheit über die Abläufe in der Denkerschmette etwas mehr zu sagen. Dabei ist es völlig ohne Bedeutung, ob ich 5,10 oder 15 mal dort war. Mein Eindruck von der Moderation war immer gleichbleibend. Sachkundig, freundlich, weder gut noch schlecht, aber stets langatmig und dadurch irgendwann ermüdend. Dabei leider vielleicht interessante Wortmeldungen aus rein zeitlichen Gründen verhindernd. Der konkrete Anlass, diese wichtige ehrenamtliche Einrichtung nicht mehr zu besuchen, war dann tatsächlich die Veranstaltung einer Bürgerinitiative im vergangenen Jahr. Nämlich der sehr lobenswerte Versuch des Bürgerkreises Stachelhausen, alle Bürgerinitiativen der Stadt an einen Tisch zu bringen. Also keine Veranstaltung der Denkerschmette. Moderation durch ein Mitglied dieser Gruppe - abolute Fehlanzeige! Es blieb in den bewährten Händen, und das Ergebnis des Abends fiel entsprechend dürftig aus. Schade für alle, die gekommen waren. Soviel zu den Veranstaltungen anderer in der Denkerschmette. Ehemalige Lehrer und Überbürgermeister dürften eigentlich wissen, dass etwas weniger oft auch etwas mehr sein kann. Soviel zum Thema Unwissenheit. Ob der Betroffene nun diese Kritik unfein oder unangemessen, von mir aus auch töricht findet, trifft mich nicht sonderlich. Auch Herr OB i.R. wird sie erdulden. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Klaus R. Schmidt am :

Als neutraler Leser finde ich die Kommentare von Herrn Göbert und die Angriffe auf den allerseits geschätzten Leiter und Moderator der Denkerschmette nicht nur töricht, sondern sehr enttäuschend.

Lothar Kaiser am :

Manchmal kommt man halt "vom Hölzken op et Stöcksken", von der WiJu-Initiative zu den Moderationen in der Denkerschmette. Macht ja nichts. Niemals ist sakrosankt. Da liegen dann Lob und Kritik machmal dicht beieinander. Den jüngsten Presseclub zum Beispiel hat Reinhard Ulbrich ganz souverän moderiert. Knappe Zusammenfassungen und Überleitungen, so muss es sein. Aber mit Verlaub, er kann auch anders: Als im vorigen Jahr der Bürgerverein Stachelhausen die Presse eingeladen hatte, war Ulbricht an der Überlänge mit einer mehr als zehnminütigen Zusammenfassung des voraufgegangenen einstündigen Vortrags beteiligt. Aber wir haben es alle überlebt. (;-))

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