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Fragen nach örtlichen Inklusionsprojekten und -aktionen

Auf der Tagesordnung des Hauptausschusses am 20. Januar steht die Anfrage der SPD-Fraktion aus dem vergangenen Jahr, die Stadt Remscheid möge künftig alljährlich die besten örtlichen Inklusionsprojekt/-aktionen ausloben. In der Begründung heißt es: „In unserer bunten und vielfältigen Stadt Remscheid leben viele Menschen mit einem Handicap. Im Vergleich mit den Städten und Landkreisen des Rheinlandes hatte Remscheid im Jahr 2009 mit 11,78 Prozent den höchsten Anteil schwerbehinderter Menschen. Die täglichen Herausforderungen, die sich für die Kinder und Erwachsene mit Handicap ergeben, sind in den vielfältigsten Lebenssituationen täglich in unserer Gesellschaft wiederzufinden. Ob in den Familien, an den Arbeitsplätzen, den Gesundheitseinrichtungen, den Kindertageseinrichtungen, Schulen und Ausbildungsbetrieben oder auch bei Trägern außerschulischer Bildungsangebote, um nur einige Bereiche zu nennen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte behinderter Menschen im März 2009 in Kraft gesetzt. In unserer Gesellschaft kann uns nur eine gemeinsame Zukunft gelingen, wenn wir besondere Wege gehen - wie zum Beispiel beim Gemeinsamen Unterricht für behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche. Das Ziel, dass sich unsere Gesellschaft öffnet und dass Vielfalt ein selbstverständliches Leitbild in unserem Alltag wird durch Inklusion gegeben. In unserem kreativen Remscheid gibt es sicherlich täglich weitere Ideen und Bereicherungen für gelebte Inklusion.

Wir sollten diese positiven Beispiele besonders hervorheben und den Remscheider*innen aufzeigen, welche beachtenswerte inklusive Einrichtungen gibt. Durch die Auslobung eines jährlichen Preises wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass das Thema Inklusion stärker in den Fokus der Menschen in unsere Stadt rückt. Ziel sollte es sein – neben der Würdigung der kreativen Menschen und Organisationen auch ein angemessenes Preisgeld zu verbinden.“

Vor diesem Hintergrund, bittet die SPD-Fraktion darum, ihren Antrag zu prüfen und die folgenden Fragen zu beantworten:

  1. Sind der Stadtverwaltung Remscheid die positiven Beispiele für gelebte Inklusion in unserer Stadt bekannt?
  2. Wie und an welchen Stellen und in welcher Form werden aktuell die besonders hervorzuhebenden Inklusionsmaßnahmen gewürdigt?
  3. Gibt es die Möglichkeit, hier einen besonderen Fokus auf die Arbeitsplätze im Gesundheitswesen u. darüber hinaus, Kindertageseinrichtungen, Schulen und Ausbildungsbetrieben oder auch bei Trägern außerordentlicher Bildungsangebote zu legen?

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Chronist am :

Die Anfrage der SPD-Fraktion sei in der Klausurtagung des Beirates für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung besprochen worden, berichtete die Verwaltung gestern im Hauptausschuss. Der Beirat habe beschlossen, einen entsprechenden Preis ab dem Jahr 2022 auszuloben. Um die Einzelheiten festzulegen habe der Beirat eine Arbeitsgruppe gebildet, die jedoch aufgrund der aktuellen pandemischen Lage noch nicht getagt habe. „Über die Einzelheiten der Gestaltung eines entsprechenden Preises und das Verfahren wird der Beirat für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gemeinsam mit der Verwaltung noch entscheiden“, heißt es in der Mitteilungsvorlage. „Aufgrund der Tatsache, dass viele Mitglieder des Beirates zu besonders vulnerablen Gruppe von Menschen gehören, soll zunächst die Entwicklung der pandemischen Lage abgewartet werden. Es ist beabsichtigt, dass betroffene Menschen an der Gestaltung des Preises und des Verfahrens zur Vergabe beteiligt werden sollen.“

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