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"Club der Unterdrückten" tummelt sich auf einstiger CDU-Seite

Was es nicht alles gibt im Internet. Auf der einstigen Seite der CDU Lennep hat sich ein „Club der Unterdrückten“ breit gemacht, und niemand weiß genau, wie er dorthin gekommen ist und wer sich dahinter versteckt. Der Domain-Verwalter Denic.de gibt als Ergebnis einer Suchanfrage für „http://www.cdu-lennep.de“ aus, es handele sich um „keine gültige Domain“. Aber es gibt sie tatsächlich. Mit einem Link auf die Homepage der Remscheider SPD, und mit zwei Bildern auf der Startseite, einer Kuh und einem Stoßdämpfer. Die Kuh verlinkt zu einem Zitat: „Frau K.: Finger weg von der Blume! Meine Schwestern aus`m Dorp wollen kein Gewerbegebiet,  sagt auch Schwester Frau Beate. oberbuergermeisterin@str.de">Fragen Sie mal nach!“

Der Klick auf „Schwester Beate“ führt zu einer längst verschollen geglaubten Internetseite aus dem Wahlkampf von Beate Wilding. Zitat: „Bei der neuen Zusammensetzung des Rates wird meine Stimme entscheidend sein. CDU und FDP werden dann ihre Planungen nicht mehr durchsetzen können. Deshalb ist Ihre Stimme für die Blume am 10.10. entscheidend. Bitte gehen Sie wählen und unterstützen Sie mich. Gemeinsam werden wir es schaffen.“ Und der Klick auf die „Nachfrage“ öffnet das E-Mail-Programm nebst E-Mail-Adresse der Oberbürgermeisterin. Ähnliches zeigt sich hinter dem Stoßdämpfer: „Herr S.: Lenneper Straßen sind teilweise eine Gefahr für mein Leib und Leben! Wann wird das aufhören? Nachschauen bei der Stadt. strassenbrueckenbau@str.de">Nachfragen bei der Stadt.

Es heißt, im vergangenen Jahr habe Hilmar Somborn (CDU) eine Neugestaltung der Internetseite in Auftrag geben wollen. Bei einem anderen als dem bisherigen Webmaster. Doch der Auftrag konnte nicht mehr ausgeführt werden. Denn – auf welchen verschlungenen Wegen auch immer – war die Domain www.cdu-lennep.de plötzlich   bei einem schwedischen Domainhändler gelandet. Und das, obwohl als Inhaber der Seite der CDU-Bezirksvorsteher Dr. Heinz Dieter Rockweck firmierte, und der fiel aus allen Wolken, als er erfuhr, dass er auf die Seite gar keinen Zugriff mehr hatte. Es wurde gerätselt und geforscht, und auf einmal war die Seite bei Denic wieder frei. Also konnte die Lenneper CDU sie sich wieder sichern und die Neugestaltung in Auftrag geben. Letzteres wurde vereinbart – mit einem Webmaster, der es noch ein wenig günstiger machen wollte als der zweite. Ersteres wurde leider versäumt.  Ein anderer (wer?) griff zu, und nun ist die Seite für die CDU endgültig verloren. Und der „Club der Unterdrückten“ kann auf der Seite seine Späße treiben. Mal sehen, was ihm sonst noch alles einfallen wird …

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Kommentare

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Else Nothing am :

"Wir werden berühmt" ist der wohl neueste Link auf der von Ihnen beschriebenen Seite. Ein Lacher für jeden, der sich mit dem Medium Internet und dessen technische Beschaffenheit auch nur etwas beschäftigt hat. Sie schreiben, daß die Suchanfrage auf denic.de mit "http://www.cdu-lennep.de" als keine gültige Domain angezeigt wird. Tja, in der Form können Sie auch http://waterboelles.de eingeben, Sie erhalten in jedem Fall das gleiche Ergebnis. Bei der Denic-Abfrage gehört weder http:// noch www. und schon gar nicht .de in das Eingabefeld! Die denic ist ausschließlich für Deutsche Top-Level Domains zuständig und so geben Sie beispielsweise schlicht und einfach "waterboelles" dort ein. Es ist schon erschreckend, wieviele Politiker oder Medienvertreter das Internet als Wesen der Information ansehen und proklamieren und dennoch nicht die geringste Ahnung von den Grundsätzlichkeiten haben. Um es dann für die cdu-lennep.de mal deutlich zu machen: Sollten Sie eine Domain besitzen, wird Ihre Domain bei der denic angemeldet. (das ist der Job des Server-Betreibers) Solange Sie bei diesem Server-Betreiber bleiben, kann Ihnen auf normalem Weg niemand Ihre Top-Level-Domain, außer Sie verstoßen gegen das Urheberrecht oder gegen die geltenden Gesetze für die Domain-Namensgebung. (Einfaches Beispiel: Es dürfen keine Kfz-Kennzeichen als Domain-Namen verwendet werden, Städte-Namen sind ebenfalls problematisch) Sollte Sie allerdings so richtig Erfolg mit Ihrem Internetauftritt haben und die Kosten für den Webspace derart in die Höhe schiessen, daß es lohnt einen anderen Anbieter in Augenschein zu nehmen, ist es wichtig, vor einer Kündigung einen Ummeldeantrag für die Domain an Ihren bisherigen Server-Betreiber zu stellen und diesen Ihrem neuen Server-Betreiber zu senden. Denn: Eine einfache Kündigung der Domain hat zur Folge, daß eine Freigabe der Domain bei der Denic erfolgt und es weltweit sehr viele Domainhändler gibt, die diese gekündigten Domains sofort für sich anmelden, um sie dann sehr teuer wieder anzubieten.

Lothar Kaiser am :

Danke für die Gebrauchsanleitung. Damit hat es geklappt bei denic.de. Aber die Recherche wäre gar ncht mehr nötig gewesen. Links unten auf der Seite findet sich mittlerweile ein Links, der zu etwas Ähnlichem wie einem Impressum führt. Inhaber der ehemaligen Seite der CDU Lennep ist demnach U. Frank in 42477 Radevormwald, Wilhelmstal 16. Ausweislich der Digitalen Telefonauskunft steht "U." für Ulrich.

Martin Gerhardts am :

Ich denke, es geht hier gar nicht um die korrekte Handhabung der Denic. Die Tatsache allein, das man sich die Domain aus der Hand nehmen lässt, erschreckt mich kolossal. Die CDU Lennep gehörte für mich ebenso zum Bild der Stadt Remscheid wie der Waterbölles oder anderes. Unterm Strich ist da jemandem ein unvergleichlicher Coup gelungen. Ohne Zweifel. Und wenn man genau liest, kann man davon ausgehen, daß es sich nicht nur um einen Streich handelt.

Horst-J. Lorenz am :

Ich habe gerade "CDU Lennep" gegoogelt: cdu-lennep.de ist auf auf Platz 1. Über den Link " Wir werden berühmt" landete ich dann hier. Was ich jetzt nicht verstehe: Warum merkt keiner, dass man keine E-Mails mehr erhält. Die E-Mail Adresse [email] info@cdu-lennep.de [/email] ist mit der Domain [url]http://www.cdu-lennep.de [/url] veknüpft. So etwas muß man doch merken!! Zum Schluß noch einen Vorschlag an den neuen Betreiber: Vielleicht könnten sich die Bürger auch mit Kommentaren, wie hier auf Waterbölles, an den Themen öffentlich beteiligen. Wohlwissend, dass es sich um Satire handelt. cdu-lennep.de hat ein neues Gesicht - auch wenn es zum Schmunzeln ist. (;-)

Ulrich Frank am :

Wirklich nur Satire? Als Betreiber der Website [möchte ich auf die Möglichkeit von Kommentaren zu den einzelnen Themen hinweisen. Sie finden auf der jeweiligen Themenseite einen Link, dort können sie Ihre Meinung per E-Mail an uns senden. Als Club sind wir begeistert über die hohen Zugriffszahlen auf unsere kleine Website, das spornt an, und wir freuen uns über Rückmeldungen und natürlich auf neue Themen. Schlussendlich soll ich noch Grüße von Adelheid an die Kommunalpolitiker ausrichten. Sie freut sich tierisch auf den anstehenden Wahlkampf und lässt fragen, ob man nicht schon etwas früher damit anfangen kann…

Martin Gerhardts am :

Hihi. Der Wahlkampf ist ständig im Gange. Man kann nur leider nicht herauslesen, worum gekämpft wird.

Wieland Gühne am :

Liebe Adelheid, da brauchst Du (ich darf doch Du schreiben?) Dir keine Sorgen machen. Der Wahlkampf wird sicher früh und knackig beginnen. Und das Schöne ist, es wird um die gleichen Themen gehen wie 2004. Da braucht sich niemand wirklich umstellen. Also gibt es genug Material für die "Unterdrückten". Sicher wird das auch einige Unruhe auf Deiner Lieblingswiese bedeuten. Aber das kennst Du ja schon von der vergangenen Wahl. Sicher werden in 2009 noch ein paar Euro mehr in die Straßenreparaturen gesteckt. Schließlich weiß man, was der Wähler wünscht. Auch zum Bahnhof wird alles gut. Das zweite Wartehäuschen wird kommen. Insider berichten, dass es als Höhepunkt im Zuge der 200-Jahrfeier eingeweiht wird. Zum Schaufenster drängt sich mir noch eine Frage auf: Wo legen wir bei Deinem neuen und überaus innovativem Konzept die Hundewiese an? Ich jedenfalls werde Deine Seite täglich anklicken, denn so wirklich etwas zum Lachen hat man als Kommunalpolitiker heutzutage nicht. Weiter so Adelheid!

Ulrich Frank am :

Adelheid lässt schön danken für die Blume(n). Ansonsten ist sie sehr enttäuscht über Schwester Frau Beate. Ihre Aussage zum Gewerbegebiet Blume auf beate-wilding.de ist nicht mehr online erreichbar. Ist das jetzt schon Wahlkampf?

Martin Gerhardts am :

Wo kann man da enttäuscht sein? Gibt es tatsächlich Leute im Dorp, die den Wahlsprüchen geglaubt haben? Egal wie man zur Blume steht. Diejenigen, die auf Grund der Wahlaussagen ihr Kreuzchen gemacht haben, sind nicht nur beschissen worden, sondern auch ganz schön naiv.

Peter Maar am :

Keine Sorge, liebe Adelheid. Alles was Frau Beate zum Thema Blume gesagt hat, haben wir vom Heimatbund Lüttringhausen sorgfältig gesammelt und, wie es sich gehört, ordentlich abgeheftet bzw. auf Wiedervorlage gelegt.

Chronist am :

Lange wird es den "Club" wohl nicht mehr geben - jedenfalls nicht unter der Internetadresse der CDU Lennep. Die Namen der Parteien seien als Web-Adresse ebenso geschützt wie Ortsnamen, meldete sich heute Himar Somborn (CDU) zu Wort. Der Justitiar des CDU-Landesverbandes NRW sei bereits eingeschaltet und bemühe sich darum, die Adresse zurück zu bekommen, die bei einem Providerwechsel "verloren gegangen" sei. Somborn: "Ich bin zuversichtlich, dass uns das schon bald gelingt!"

Chronist am :

Inzwischen gibt es www.club-der-unterdrückten.de. Verantwortlich zeichnet weiterhin Ulrich Frank. Zum URL-Wechsel heißt es auf der Seite sibyllinisch: "Unsere ... Schlechtschutz-Versicherung verweigert die Deckungszusage (...) . Somit haben wir keine Chance gegen Onkel Jürgen (...). Der hat seine Kriegskasse dank üppiger Zuwendungen aus dem Steuersäckel bestens gefüllt."

wieland Gühne am :

Also Herr Somborn, Sie sind ein richtiger Spaßverderber. Endlich war zum ersten mal auf der CDU-Seite so richtig was los. Schon kommen Sie uns verderben dem Remscheider Bürger den letzten Spaß, den sie noch an der Politik hatten. Na, dann werden uns ja in Zukunft auf der Lenneper Seite wieder die Ortspolitiker freudig anlächeln und uns glauben machen, dass sie alles für Remscheid tun. Schade.

Lothar Kaiser am :

Wie auf der Internetseite der Unterdrückten inzwischen nachzulesen, ist ihr aus Düsseldorf eine Unterlassungserklärung ins Haus geflattert: Die NRW-CDU sieht im Logo die missbräuchliche Nutzung der Buchstaben CDU und verlangt nicht nur dessen Änderung, sondern “als vorbeugende Maßnahme” auch den Verzicht auf die Domain www.club-der-unterdrückten.de. Das kann ja noch heiter werden - auch wenn ich über die "politischen Scherze" der Satire-Kuh "Adenheid" nur selten lachen konnte.

Martin Gerhardts am :

Mag sein, Herr Kaiser. Aber es ist eben Satire. Und es ist lächerlich, daß sich eine große Volkspartei so dermaßen in die Hosen macht, um schlussendlich zu solchen Mitteln zu greifen. Dann sind wir ja bald so weit, daß auch "Titanic" und der "Eulenspiegel" verboten werden müssen. Da geht es in der Regel noch viel besser zu. Aber der Horizont der Damen und Herren Verantwortlichen scheint so weit nicht zu reichen.

Frédéric Ranft am :

Die Titanic oder den Eulenspiegel mit dem "Club der Unterdrückten" zu vergleichen ist dann doch sehr kurz gegriffen. Wenn die Qualität nur ansatzweise vergleichbar wäre, würde ich die Seite sofort retten wollen. Aber so kann sie auch gern im freien Markt der Satiriker untergehen.

Martin Gerhardts am :

Dann sollten Sie mal genauer lesen. Einen Vergleich kann ich nicht erkennen, höchstens eine Prognose zur Steigerung der Vorgehensweise. Uns das bewusst. Sie als Satire-Kenner haben das aber sicher erkannt, aus Versehen aber schon auf den "Versenden"-Knopf gedrückt.

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