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„Stachelhausenpark" bekam die meisten Stimmen

Um „Fragen zu ‚Stachelhausen soll schöner werden!‘“ bat am 29. September 2021 die Stadt Remscheid in einer Pressemitteilung. Dazu aufgerufen waren die Bewohner:innen des Stadtteils Stachelhausen. Auf “www.jetzt-mitmachen.de/stachelhausen“ konnten sie zu ihrem Viertel Ideen äußern und Anregungen abgeben, insbesondere zum geplanten Quartiersplatz an der Honsberger Straße auf dem ehemaligen Gelände des Straßenbahndepots zwischen „Kraftstation“ und „Trasse des Werkzeugs“.

Wie soll der Platz heißen, und welche Fitnessgeräte soll es dort gehen? Wegen der Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie konnte eine klassische Präsenzveranstaltung nicht stattfinden. Die Alternative war eine umfassende Online-Beteiligung über die Beteiligungsplattform. Dabei konnten die Bewohner:innen und andere Interessierte auf einer interaktiven Karte z. B. Lieblingsorte oder Problemstellen im Stadtteil eintragen und erläutern. Für die Abstimmung über die Namensgebung für den Quartiersplatz waren bereits im Vorfeld der Befragung Vorschläge von Akteurinnen und Akteuren aus dem Stadtteil eingeholt worden. Davon wurden drei zur Auswahl gestellt. Wie die Verwaltung den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid zu ihrer heutigen Sitzung mitgeteilt hat, hat sich der Vorschlag „Stachelhausenpark" mit gut der Hälfte der abgegebenen Stimmen durchgesetzt. Für eine Fitness-Fläche mit fünf Geräten gleich neben der Werkzeugtrasse hatte die Verwaltung in der Online-Abstimmung 14 geeignete Geräten zur Wahl gestellt. Mit einem deutlichen Stimmenvorsprung kamen auf die vorderen drei Plätze Slackline, Hangel-Leiter und Reckstangen.

Insgesamt nahmen 70 Personen an der Online-Beteiligung teil und verfassten insgesamt 341 Beiträge. Nach den Erfahrungen des beauftragten Planungsbüros ist dies eine gute Beteiligungsquote, auch im Vergleich zu den Erfahrungen in Remscheid mit klassischen Beteiligungsverfahren in Präsenz (z. B. Bürgerwerkstätten) ist es eine lebhafte Beteiligung. „Die Verwaltung wird über die weiteren Planungsschritte und Maßnahmen in Stachelhausen berichten“, heißt es in der Vorlage. Die Ausführungsplanung zum Quartiersplatz stehe vor dem Abschluss. Die Planung der Baumaßnahmen sei beauftragt und die Ausschreibung der Bauleistungen vorbereitet.

In der Online-Beteiligung wurde die Werkzeugtrasse sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch von Erwachsenen besonders häufig als Lieblingsort in Stachelhausen genannt. Als mögliche Gefahrenstellen wurden uneinsichtige Stellen und die Kreuzungspunkte mit Straßen kritisiert. Auch auf die Betonkegel, fehlende Abgrenzungen und fehlende Beleuchtung wurde hingewiesen. Nun werde geprüft, welche Lösungsmöglichkeiten bestehen, so die Verwaltung.

Wegen der hohen Verkehrsbelastung wurde in  der Online-Befragung die Freiheitstraße als   d e r  Problemort im Stadtteil genannt. Für die Verwaltung ein „komplexes Thema“: „Das Ziel, die städtebauliche Verträglichkeit zu verbessern, kann nicht nur mit Maßnahmen auf der Ebene des Stadtteils erreicht werden. Hier sind auch die Ergebnisse der beauftragten Verkehrskonzeption für die Innenstadt zu berücksichtigen.“

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Kommentare

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Stefan Holzhauer am :

Es sollte doch für die Verantwortlichen bei der Stadt aufgrund der offensichtlich vorhandenen Gefahrenlage ein Leichtes sein, für die Freiheitstraße umgehend dauerhaft Tempo 30 zu begründen (die StVO gibt das her, auch wenn seitens der Verantwortlichen immer wieder etwas anderes behauptet wird). Das würde die Situation sofort deutlich entspannen.

Lothar Kaiser am :

Gleich neben dem neuen Quartiersplatz von Stachelhausen, auf dem Gelände hinter Destille Frantzen, sind acht Servicewohnungen (Betreutes Wohnen) sowie eine Verbund-Pflegeeinrichtung mit 60 vollstationären Plätzen, einer solitären Kurzzeitpflegeeinrichtung mit 14 Plätzen, einer Demenz-Wohngemeinschaft und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft mit jeweils zwölf Plätzen geplant. „Baubeginn soll 2022 erfolgen“, heißt es in einer Vorlage für den Seniorenbeirat und den Gesundheitsausschuss. Ob das gelingt erscheint fraglich- Denn wer die Pflegeeinrichtung betreiben wird, steht noch nicht fest.

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