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Seniorin um fünfstelligen Betrag betrogen

Am vergangenen Donnerstag gegen 22:15 Uhr meldete sich ein unbekannter Mann bei einer Remscheiderin (80) und gab vor, von der  Polizei zu sein. Er bat die Rentnerin zunächst, wegen eines (vorgeblichen) Überfalls in der Nachbarschaft zur Sicherheit die Türen zu schließen. Sodann sagte er, dass eine Bankmitarbeiterin Daten veruntreut habe und es daher  sicherer wäre, ihr Erspartes an einen Polizisten zu übergeben, der bei der 80-Jährigen vorbeikommen werde. Am folgenden Morgen hob die Remscheiderin bei ihrer Bank einen fünfstelligen Betrag ab und übergab das Geld gegen 11 Uhr an einen falschen Polizisten (circa 1.80 m und dunkel  gekleidet), der an ihrer Haustür klingelte.

  • An dieser Stelle nochmals der dringende Appell und die Warnung der  Polizei Wuppertal: Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint NIE die 110 in Ihrem Telefondisplay! "Rate mal, wer dran ist!" Achtung! Enkeltrick! Echte  Familienangehörige melden sich mit Namen! Trickbetrüger lassen Sie raten!
  • Wenn die falsche Polizei, Staatsanwaltschaft oder Anwälte nach Geld oder Wertsachen fragen: SOFORT auflegen! Lassen Sie sich nicht ausfragen! Die echte Polizei fragt NIE nach Kontostand, Bank-/Kreditkartendaten, Passwörtern und PIN.
  • Fordert man Sie auf, im laufenden Telefonat 110 zu wählen oder sich von dem Anrufer mit 110 verbinden zu lassen: Legen Sie sofort auf! Warten Sie unbedingt das Freizeichen ab. Wählen Sie 110 selbst! Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung! Übergeben Sie NIEMALS Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!

Sind Sie Opfer geworden? SOFORT die Polizei informieren! Die Polizei bittet zudem Angehörige oder nahestehende Personen, mit älteren Menschen über die verschiedenen Methoden der Trickbetrüger zu sprechen. (Aus dem Polizeibericht)

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Kommentare

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Heinz Wäscher am :

Relativ wenige Menschen wissen, dass die Polizei in Remscheid auch unter der Telefonnummer (02 02) 284 76 20 zu erreichen ist, wenn es sich nicht um einen Notfall handeln sollte.

Norbert Landen am :

Warum wird bei der Sparkasse und den Banken nicht nachgefragt, wenn es sich um höhere Beträge handelt?

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