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Kann der "Blitzer" an der Hochstraße reaktiviert werden?

Der „Blitzer“ an der Hochstraße, kurz vor der Einmündung der Scheider Straße, der einst durch eine elektronische Geschwindigkeitsanzeige ersetzt werden sollte, ist seit Jahren außer Betrieb, wurde aber bis heute nicht demontiert. Die meisten auswärtigen Autofahrer, die von der Funktionslosigkeit der Anlage nichts ahnen, achten auf ihre Geschwindigkeit (Tempo 30), viele Remscheider Autofahrerinnen und Autofahrerbeachten nehmen es damit nicht so genau.

Von der Fraktion der Linken kam nun der Antrag, die Verwaltung möge prüfen, „ob an der Verkehrsinsel Ecke Hochstraße/Rathausstraße ein Zebrastreifen oder eine ähnliche Querungshilfe (z.B. rote Markierung) installiert werden könnte oder ob eine andere verkehrsberuhigende Maßnahme (Stoppschild/Verkehrsberuhigter Bereich) zur Wahrung der Sicherheit der Fußgänger:innen an dieser Stelle realisierbar wäre“. Die Fraktion habe viele Anregungen und Beschwerden aus der Bürgerschaft bezüglich der Situation an der Verkehrsinsel erhalten. Besonders älteren oder gehbehinderte Menschen sowie Menschen mit Kinderwagen falle es wegen der hohen Autofrequenz schwer, die Straße an dieser Stelle zu überqueren.

Ordnungsamtsleiter Arndt Liesenfeld berichtete den Mitgliedern der Bezirksvertretung At-Remscheid am Dienstag, in der Nähe von Lichtzeichenanlagen seien Fußgängerüberwege grundsätzlich nicht erlaubt. Das gelte auch in diesem Fall. Weil die Ampeln im Einmündungsbereich zur Alleestraße auch vom Rathaus bzw. der Einmündung der Scheider Straße in die Hochstraße aus noch gut zu erkennen seien. Und Bezirksbürgermeister Otto Mähler ergänzte die Stellungnahme von Liesenfeld durch den Hinweis, dass es an dieser Stelle in den vergangenen fünf Jahren keinen Unfall mit Fußgängern gegeben habe. Letztlich kamen die BV-;Mitglieder aber überein, durch die Verwaltung eine Reaktivierung des „Blitzers“ prüfen zu lassen – samt erwartbarer Kosten. Denn die Messschleife im Asphalt müsste dann aller Wahrscheinlichkeit nach erneuert werden…

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Lothar Kaiser am :

An der Hochstraße am Rathaus will die Stadt vorübergehend ein Seitenmessradar aufstellen, um die Geschwindigkeit zu messen. „Zur Zeit ist keines verfügbar, der Messstandort ist aber für den zeitnahen Einsatz des Gerätes vorgemerkt“, teilte die Verwaltung auf Anfrage mit. „Mit dem Seitenmessradar erfassen wir die Verkehrszahlen und können objektiv ermitteln, ob hier zu schnell gefahren wird. Das ist unbedingte Voraussetzung für die Reaktivierung des Blitzers – nach aktueller Einschätzung zusammen mit dem dazu passenden politischen Beschluss. Denn die Ortspolitik hat dazumal auch über die Deaktivierung des Blitzers entschieden.“

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