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Finanzamt: Rücklage für Freizeitgestaltung abbauen

Auf 59.170 Euro summieren sich für dieses Jahr die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims der Stockder-Stiftung in Vieringhausen, die der Beirat der Heimverwaltung vorgelegt hat. Weil die Pflegekassen diese zusätzliche Freizeitgestaltung nicht finanzieren, wird das seit Jahren aus dem Stiftungsvermögen aus Erbpacht sowie Zins- und Dividendenerträgen bezahlt. Die größten Positionen sind auch diesmal die Kunst- und Musiktherapie (zusammen 22.200 Euro), gefolgt von der Gärtnergruppe von demenzkranken Heimbewohnern (7.500 Euro). Für die motorisch noch aktiven Bewohnerinnen und Bewohnern sind Maßnahmen wie z. B. das begleitete Radfahren im Angebot. Zu den Maßnahmen, die in der Einrichtung stattfinden, zählt u.a. die Tanztherapie.

Zwar stehen für 2022 „nur“ rund 55.000 € zur Verfügung. Außerdem kann aber, wie die Verwaltung dem Hauptausschuss  zur heutigen Sitzung mitgeteilt hat, „auf Mittel der freien Rücklage in Höhe von rund 84.221 € zurückgegriffen werden“. Denn im vergangenen Jahr waren von dem bewilligten Betrag in Höhe von 50.230 € nur 38.890 € abgerufen worden. Der Grund: Die Corona-Pandemie hat eine Vielzahl von zuvor fest eingeplanten Aktivitäten unmöglich gemacht. Aber auch in früheren Jahren war die Zahl der Veranstaltungen, die stattgefunden haben, zumeist geringer als die auf den jeweiligen „Wunschzetteln“. Wohl auch deshalb das Finanzamt die Stadt und die Heimleitung aufgefordert, die angelaufenen Rücklagen nach Möglichkeit zu reduzieren, sprich: die Wünsche der Heimbewohner möglichst allesamt zu erfüllen.

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