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Neue Form von PR: Nur wer fragt, bekommt eine Antwort

Waterbölles-Kommentar

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Die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Remscheid war (siehe 8. Januar 2008 und 9. Juni 2007), ist (eben jetzt) und wird wahrscheinlich auch künftig ein Thema sein.  Und die Öffentlichkeit der Parteien nicht minder (siehe 15. März 2008). Es gibt halt immer wieder Anlässe, sich mit ihr kritisch auseinanderzusetzen.

Dass die Remscheider Wirtschaftsjunioren (WiJus) die Oberbürgermeisterin, Kommunalpolitiker, Beigeordnete u.a. für den 18. und 19. April ins Mercure-Hotel an der Autobahn zu einem zweitägigen Workshop einladen, erfuhren die Geladenen vergangene Woche aus der Lokalpresse; Die Wijus hatten es vorab auf einer Pressekonferenz groß angekündigt. Was meint die Oberbürgermeisterin zu dieser Initiative? Ist doch eine berechtigte Frage, oder? Im RGA gibt es dazu heute eine Antwort: „Oberbürgermeisterin Beate Wilding begrüßt den Vorstoß. Mit ihrer Initiative greifen die die Wijus das Ergebnis eines Unternehmergespräches auf, das sie im Februar geführt habe, schreibt die OB in ihrer Antwort an die WiJus, die sie dem RGA auf Anfrage zur Verfügung stellte.“ Zitat Ende.

Da ist es wieder mal, das kleine Wörtchen „Anfrage“ – Synonym für passives, nicht für aktives Handeln. Man könnte auch sagen: Da musste mal wieder ein Jäger zum Jagen getragen werden.

Sicher – eine dicke Schlagzeile wäre das Zitat aus dem Brief der OB nicht wert (als Botschaft könnte man herauslesen: Nett, liebe WiJus, aber wir sind längst schon an der Arbeit). Aber darum geht es gar nicht. Es geht um die Frage, auf welche Weise die Stadtverwaltung, sprich: das Büro der Oberbürgermeisterin sich zu Themen äußert, die in Remscheider Medien (in diesem Fall in allen – mal mehr, mal weniger kritisch) behandelt worden sind.

Journalisten bleiben nun mal gerne am Ball, schreiben ein Thema fort, wenn es angezeigt erscheint. Was die Oberbürgermeisterin Jungunternehmern zu sagen hat, die ihr durch die Blume Untätigkeit vorwerfen, ist von öffentlichem Interesse. Das dürfte wohl außer Zweifel sein. In ähnlicher Form wie der RGA wäre folglich auch die Bergische Morgenpost (und, in aller Bescheidenheit, auch der Waterbölles) auf Wildings Brief eingegangen. Konnten Sie aber nicht. Weil sie es versäumt hatten, im Rathaus nachzufragen. Devise der Verwaltung: Reagieren statt agieren. Nur wer fragt, bekommt eine Antwort.

Na prima (:-((. Diese Art von kommunaler Öffentlichkeits- /PR-Arbeit kenne ich aus anderen Städten in Nordrhein-Westfalen nicht. Aber ich fürchte, in Remscheid werde ich mich daran gewöhnen müssen. Weil hier auf Sparflamme gekocht wird. Auch im Umfeld der Oberbürgermeisterin.

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Kommentare

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Manfred Dörpfeld am :

Zum Thema : Unsere Stadt wird 200 Jahre! Für alle, die mit Spannung auf den Termin zur 200 Jahrfeier warten. Remscheid, "Die Seestadt auf dem Berge", ist eine Stadt, von der es vieles zu berichten gibt. Schon im 12. Jahrhundert wurde Remscheid urkundlich erwähnt. Durch einen Klick auf die Homepage erhaltet Ihr einen Überblick über die vergangenen annähernd 800 Jahre. Zum Beispiel: Lennep erhielt 1230 die Stadtrechte. Mannesmann stellt 1886 die ersten nahtlosen Rohre der Welt her. Wilhelm Conrad Röntgen geb. 1845 entdeckt 1895 die X Strahlen. Die Müngstener – Brücke, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, 491 Meter Länge, 107 Meter Höhe, hergestellt aus 5100 Tonnen Stahl. Um mehr zu erfahren macht nun den Klick auf die Homepage. http:// home.wtal.de/ heinemann/ rs.htm (Anm. d. Waterbölles: Leezeichen hinter dem Querschnitt im Internetexplorer bitte entfernen!)

Klaus R. Schmidt am :

Herr Dörpfeld und der "Waterboelles" sorgen sich um die sparsame Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Remscheid. Wohl auch berechtigt. Vor dem Hintergrund des Finanz- und Führungsdesasters unserer Stadt steht kaum jemand der Sinn nach Feiern, oder doch? Es gibt nämlich Anzeichen für diverse geplante Veranstaltungen anlässlich der 200jährigen Stadtwerdung Remscheids. Ich verrate nicht zu viel, dass sowohl seitens der Denkerschmette als auch durch Mitglieder des BGV einige Vorbereitungen laufen, auch in Verbindung mit städtischen Gremien. Wobei Fachleute darüber streiten, ob die Verleihung der Statdtrechte tatsächlich 1808 mit der ersten städtischen Verfassung nach französischem Muster gleichzusetzen ist. Demzufolge war J.G. Diederichs der erste Bürgermeister (Maire) dieser Stadt. Wie dem auch sei, Remscheid feierte bereits 1958 mit einem Empfang am 31. Juli die 150 Jahre Stadtrechte. Ganz nett der Hinweis auf die Heinemann-Ahnenforschung, die bereits seit 1998 im Internet mit etlichen Seiten aufrufbar ist und auch eine mehr oder weniger umfangreiche Chronologie von Remscheid und Lüttringhausen enthält. Lennep fehlt leider. Auf den Seiten des Stadtportals kann man auch wesentliche Fakten nachlesen.

Melanie Clemens am :

...und auch die IG Remscheider Stadtführer wird planen! Demnächst dazu mehr! Das aktuelle Programm ist auf unserer Homepage zu finden.

Manfred Dörpfeld am :

Nur wer fragt, bekommt eine Antwort. Ich habe gefragt, eine Antwort für die 200 Jahrfeier blieb aus, keiner sagt was, die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen. Nun ging bei mir von nicht amtlicher Stelle eine Meldung ein, dass am 14.9.2008 die große Stadtfeier stattfinden soll. Sollte das stimmen, bitte nicht weitersagen; es soll ein Geheimnis bleiben.

Lothar Kaiser am :

Glückwunsch, Herr Dörpfeld. Gut informiert, der Mann. Der 14. September stimmt. Der RGA nennt heute Einzelheiten. Die Bergische Morgenpost (noch) nicht. Das liegt eben an der im Rathaus so gepflegten Form der Öffentlichkeitsarbeit: Nur wer fragt ... Man könnte auch sagen: Sie können es halt nicht. Damit will ich nicht gegen journalistische Recherchen sprechen, bewahre! Aber wenn schon in der Öffentlichkeit gerätselt wird, wann denn wohl das Stadtjubiläum wie gefeiert werden soll, wäre eine alsbaldige offizielle Mitteilung der Stadt angebracht gewesen.

Michael Dickel am :

Noch nicht ganz amtlich Folgendes: Am 15.9.2008 wird veröffentlicht, dass Remscheid ein Ortsteil von Wuppertal wird. Anders kann ich mir das Gewurschtel mit dem Datum nicht erklären. So ein Fest sollte doch schon Jahre vorher geplant und terminiert sein. Nur in Remscheid drehen die Uhren ja bekanntlich anders.

Manfred Dörpfeld am :

Ja Michael, da muss ich Dir Recht geben, in Remscheid laufen nicht nur die Uhren anders. Die Verantwortlichen der Stadt Remscheid, lassen Folgendes veröffentlichen. > Das komplette Programm von Mai bis Dezember steht in einem speziellen Veranstaltungskalender, der Anfang Mai erscheinen soll. Neben den Angeboten der Stadt ist darin auch das Programm der Vereine und Verbände zusammengefasst. Die Oberbürgermeisterin hatte dazu insgesamt 500 Vereine und Verbände angeschrieben. Bis zu Ende der Anmeldefrist bis vor einer Woche haben sich 40 gemeldet. < Ich habe Kontakt zu vielen Vereinen, mir ist kein Verein bekannt, der gesagt hat, wir wurden angeschrieben. Wir, die Treckerfreunde Remscheid e.V. , die zur Zeitgeschichte was beitragen könnten, wurden nicht angeschrieben. Beim Verschwinden der alten Walze wurden wir auch umgangen. 500 Vereine wurden angeschrieben ? 40 zeigen nur Interesse an dem, was in Remscheid geschieht. Da muss man sich fragen, woran das liegt.

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