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... und oben aufs neue Hallendach kommt Photovoltaik

Das Dach der Sporthalle West mit neuer Photovoltaikanlage. Plan nach Luftbild: Stadt Remscheid.Zur Sitzung am 3. März hat die Verwaltung dem Rat der Stadt vorgeschlagen, die Kapazität für Versammlungen in der Sporthalle West wird von 900 auf 1.500 Personen zu erhöhen. Zugleich soll auf dem Hallendach eine Photovoltaikanlage installiert werden in einer Größenordnung von von ca. 21 kW. Für das laufe Jahr sei außerplanmäßig eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 200.000 Euro erforderlich für die rechtzeitige Vergabe der Aufträge für die Photovoltaikanlage außerplanmäßig bereitzustellen.

Bereits vor der Einrichtung als Impfzentrum sei die Sporthalle West durch das Gebäudemanagement eingehend untersucht worden zwecks dringend notwendiger Sanierungsarbeiten insbesondere im Bereich Elektro, Belüftung, Brandschutz etc. Diese Kosten sind mit 2.994.299,76 € bereits im Haushaltsplan abgebildet. Nach Schließung des Impfzentrums wurden die Kosten berechnet. Nunmehr gehen die Fachplaner von einer Erhöhung der Baukosten um bis zu 20 Prozent (515.000 €) aus und kommen damit auf 3.509.299,76 Euro. Zusätzliche 265.000 Euro würde es kosten, die Halle West für Veranstaltungen von 1.500 Personen fit zu machen. Davon entfielen dann etwa 45.000 € auf Honorare, zusätzliche Fluchtwege aus der Halle und anschließende Pflasterarbeiten im Außengelände.

Die Photovoltaik (PV)-Anlage ist in die Planung aufgrund der aktuellen attraktiven Förderbedingungen des Landes NRW aufgenommen worden: Für Photovoltaik-Dachanlagen auf kommunalen Gebäude in Kombination mit Batteriespeichern übernimmt das Land 90 Prozent der Kosten, zehn Prozent der Kosten sind von der Kommune zu tragen. Beim Betrieb der PV-Anlage mit Speicher rechnet die Stadt mit jährlichen Einsparungen von ca. 4.000 €. Die Installation empfehle sich gerade jetzt, weil im Rahmen der anstehenden Sanierung ohnehin die Dachhaut des Hauptdaches erneuert werden müsse. „Mit dieser Anlage könnten pro Jahr ca. 18.500 kWh Strom erzeugt werden. Bezogen auf den deutschen Strom-Mix entspricht dies ca. 10,4 Tonnen CO2-Emissionen. Da die PV-Anlage im Zusammenhang mit einem Batteriespeicher gebaut werden soll, könnten etwa 97 Prozent des erzeugten Stroms im Gebäude genutzt werden. Dies entspricht ca. 10,1 Tonnen CO2-Minderung pro Jahr. Lediglich drei Prozent des erzeugten Stroms würden als Überschuss in das Stromnetz eingespeist. Der gesamte energiebezogene CO2-Ausstoß der Sporthalle West könnte so von 97,7 Tonnen (davon entfallen 69 Tonnen auf den Gasverbrauch und 28,7 auf den Stromverbrauch) auf 87,6 Tonnen reduziert werden“, heißt es in der Beschlussvorlage.

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Chronist am :

Wegen Lieferengpässen beim Material der beauftragten Firmen werde sich die Sanierung der Sporthalle West noch bis Sommer 2023 hinziehen, berichtete Thomas Judt (Gebäudemanmagement der Stadt) heute im Sportausschuss.

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