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Alexanderwerk: Schornstein und Kesselhaus vor dem Abriss

BAUCON-Geschäftsführer Frank Stommel vor dem alten Kesselhaus des Alexanderwerks. Fotos: Lothar KaiserSchornsteine sind selten geworden in Remscheid. Und der neben dem mehr als einhundert Jahre alte Kesselhaus des Alexanderwerks wird nicht mehr lange zu sehen sein. Er wird demnächst gesprengt werden.

In etwa vier Wochen soll dieser Schornstein gesprengt werden. Foto: Lothar KaiserIm vergangenen Jahr verkaufte die Alexanderwerk AG (sie produziert Anlagen zur Nahrungsmittelverarbeitung) ihren gesamten, 54.030 Quadratmeter umfassenden Grundbesitz  (Kippdorfstr. 6-24) für fünf Millionen Euro. Inklusive der selbstgenutzten Fabrikhallen. Die mietete sie anschließend vom Käufer, einer Investorengruppe (GbR) namens "Neukirchen-Vluyn", für monatlich 27.500 Euro zurück. Deren  Gesellschafter sind die OPTIMA Immobilien GmbH (Leipzig), die Atol Beteiligungs-GmbH (Berlin) und die BAUCON Grundbesitz GmbH (Köln). Alle drei verdienen ihr Geld mit dem An- und Verkauf, der Vermietung und Verpachtung und der Verwaltung von Immobilien.  

Im Auftrag der BAUCON wird derzeit das 7.000 Quadratmeter große Gelände rund um das mehr als hundert Jahre alte Kesselhaus des Alexanderwerks „reif gemacht“ für die Ansiedlung eines oder mehrerer Gewerbebetriebe. Geschäftsführer Frank Stommel geht davon aus, dass das Kesselhaus, das noch vor fünf Jahren für das Alexanderwerk Wärme und Energie lieferte, innerhalb der nächsten vier Wochen abgerissen werden wird. Der Zeitplan hatte sich wegen Asbestfunden im Gebäude etwas in die Länge gezogen. Stommel: „Den Termin für die Sprengung des Schornsteins werden wir rechtzeitig veröffentlichen!“

Anschließend soll das Gelände, das etwa drei Meter tiefer liegt als die vorbeiführende Trasse des Werkzeugs, auf das Niveau der Trasse angehoben werden. Das werde voraussichtlich 50.000 Kubikmeter Erdaushub erfordern, angefahren mit schweren Lkw, berichtet der BAUCON-Geschäftsführer. Erst im Anschluss daran, also etwa in drei bis vier Monaten, soll die Vermarktung des Geländes beginnen. Zwei mögliche Modelle dabei: a) Das Gelände wird verkauft; b) die neuen Betriebsgebäude werden nach den Wünschen des künftigen Mieters errichtet.

Auf der Internetseite derBaucon Immobilen Management GmbHist das gesamte Projekt im Detail dargestellt. Dort heißt es: „Einzelne Hallenteile werden aufgeteilt und neu erschlossen, teilweise auch abgerissen, um eine optimale Erschließung aller Gebäudeteile zu ermöglichen.“ Der künftige  Gewerbehof lasse unterschiedlichste Nutzungen in allen Bereichen (Lager, Produktion, Handel) zu; es können Flächen von ca. 150 bis 13.000 Quadratmetern angemietet werden.

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Waterbölles am : Alexanderwerk-Schornstein wird Mittwoch gesprengt

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Pressemitteilung der Stadt RemscheidNachdem großflächig im Bereich der Straßen "Am Bruch" und "Linkläuer Straße" ehemalige Werkshallen des Alexanderwerks abgebrochen wurden, steht in unmittelbarer Nähe zur Trasse des Werkzeugs nunmehr

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