Skip to content

Neues Förderprogramm für Stecker- und Solaranlagen

Pressemitteilung von SPD, Grünen und FDP

Ende vergangenen Jahres haben wir als Gestaltungsmehrheit mit unserem Antrag „Förderprogramm für Stecker-Solaranlagen und Kleine PV-Anlagen bis 10kWp“ die Verwaltung veranlasst, die Einrichtung eines PV-Förderprogramms für Anlagen bis zehn Kilowatt peak sowie die nötigen Haushaltsmittel zu prüfen und zu konzipieren. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz stellte die Verwaltung ihre Beschlussvorlage für ein solches Förderkonzept vor. Dazu erklären die drei Fraktionsvorsitzenden: Sven Wolf (SPD), David Schichel (BÜNDNIS90/GRÜNE) und Sven Chudzinski (FDP): „Wir freuen uns, dass die Stadt Remscheid sich unseres Antrags umgehend angenommen hat und für das neue Förderprogramm in diesem Jahr noch 70.000 Euro bereitstellt – und dafür einen passenden Fördertopf gefunden hat, sodass wir keine Mehrausgaben im Haushalt haben. Das ist für Privatleute, die nur Platz für eine kleine Anlage haben, aber dennoch von den Vorteilen der Solarenergie profitieren wollen, eine wichtige Hilfestellung zur Investition. Gerade jetzt, wo Strom und Gas immer teurer werden und wir dramatisch erleben, dass wir dringend unabhängig von Energielieferanten wie Russland werden müssen.“

Chronist: Der Beschluss über das „Förderprogramm für Stecker-Solaranlagen und Kleine PV-Anlagen bis 10kWp“ fiel gestern im Ausschuss einstimmig aus. Zitat: „Die für das Förderprogramm benötigten Mehraufwendungen werden im Haushaltsjahr 2022 zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 70.000 € … bereitgestellt. (…) Für die Umsetzung des kommunalen Förderprogramms der Stadt Remscheid wurde ein Antrag im Rahmen des „Erlasses zur Kompensation von Schäden infolge ausgebliebener Investitionen in den Klimaschutz in den Kommunen durch die Corona-Pandemie“ (Billigkeitsrichtlinie) gestellt und genehmigt. Die beantragten Mittel wurden bereits von der Landeshauptkasse NRW gezahlt. Ob für die Verstetigung des Projektes für die Haushaltsjahre 2023 ff. Mittelanmeldungen erforderlich sind, wird zu einem späteren Zeitpunkt geprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird dem Rat im Jahr 2023 erneut zur Beschlussfassung vorgelegt.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

„Die Stadtverwaltung Remscheid gestaltet das Antragsverfahren für die Antragstellenden so einfach wie möglich. So hat das Antragsformular lediglich zwei Seiten, wobei nur auf der ersten Seite Angaben zur Antragstellerin/zum Antragsteller und zur geplanten Solaranlage (Installationsort und Leistung der Anlage) einzufügen sind. Die zweite Seite ist zu unterschreiben und beinhaltet im Wesentlichen eine Einverständniserklärung und ergänzende Hinweise. Der Antrag kann in der Stadtverwaltung Remscheid telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Außerdem steht er auf den Internetseiten des Fachdienstes Umwelt zur Verfügung. Eingereicht werden kann er sowohl postalisch als auch per E-Mail. Für die kostenlose Energieberatung ist keine gesonderte Anmeldung notwendig. Die Verbraucherzentrale wird allen Antragstellenden Terminvorschläge unterbreiten und die Beratung anschließend bestätigen (siehe Formblatt anbei). Der organisatorische Aufwand für die Beratung fällt damit äußerst gering aus. Die Antragstellerinnen und Antragsteller können sich nach Wunsch auch einen eigenen Energieberater suchen. Sollte die Nachfrage zu hoch sein, führt der Fachdienst Umwelt zusätzliche Beratungen durch. Die Energieberatung ist freiwillig, wenn nur ein Stecker-Solargerät (beispielsweise für den Balkon) installiert werden soll: Hier wird lediglich vorausgesetzt, dass das Gerät aus Sicherheitsgründen durch ein Fachunternehmen installiert wird. Als Hilfestellung können die Antragstellenden ein Infoblatt einsehen (siehe Anhang). In diesem Infoblatt sollen häufig gestellte Fragen beantwortet und die Antragstellerinnen und -steller so unterstützt werden. Für weitere Fragen steht im Fachdienst Umwelt ein Ansprechpartner zur Verfügung.“ (Dieser Ergänzung seines Beschlusses zur Hauptsache hat der Rat der Stadt heute zugestimmt)

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!