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Kein Antrag, der sich kurzfristig umsetzen lässt

Der Antrag bestand nur aus einem einzigen Satz: „Die Verwaltung berichtet über den aktuellen Sachstand des Flächenrecyclings in Remscheid, insbesondere der vormals gewerblich genutzten Flächen.“ Er stand gestern auf der Tagesordnung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz, wurde aber nicht behandelt, sondern auf die nächste Sitzung verschoben. Weil die drei Antragsteller – SPD, Grüne und FDP – ihn so spät vorgelegt hatten, dass er in den übrigen Fraktionen nicht mehr beraten werden konnte. Worum geht es? Um sogenannte Brachflächen. Betriebsgrundstücke oder Betriebsflächen, die von den Unternehmen nicht mehr benötigt werden. Um solche Flächen neu nutzen zu können, solle vorher ein Flächenrecycling durchgeführt werden, um bestehende Bebauung, alte Versorgungsleitungen, alte Fundamente und vornutzungsbedingte Altlasten aufzulisten, meinen die Antragsteller. Das Ziel des Flächenrecyclings sei, nicht genutzte oder brachliegende Flächen wieder in den Wirtschafts- und Naturkreislauf zurückzuführen. Zitat: „So können z. B. ehemals technisch genutzte Flächen vorbereitet werden, wenn man Anlagen oder Gebäude zurückgebaut. Auch können diese Flächen für neues Bauerecht geschaffen werden Eine Wiederverwendung (…) kann auch das ‚Bauen auf der grünen Wiese‘ im Sinne der Nachhaltigkeit minimieren.“ – Merke: Kein Antrag, der sich kurzfristig umsetzen lässt.

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Chronist am :

Im Bauausschuss wurde dem Antrag gestern einstimmig zugestimmt.

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