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Freie Fahrt nur bei roter Ampel und netten Mitmenschen?

Am 20. November 2007 beschloss der Bauausschuss,  den Handelsweg als Einbahnstraße Richtung Borner Straße (Fa. Raddy) zu öffnen, um die Einmündung Trecknase / Tenterweg / Borner Straße zu entlasten. Bereits im Dezember 2006 hatten Unternehmer aus dem dortigen Gewerbegebiet auf lange Rückstaus vor der Ampel an der Borner Straße hingewiesen. Doch nun sind Stimmen laut geworden, die vor einer Öffnung des Handelsweges warnen. Damit muss sich heute die Bezirksvertretung (BV) Lennep befassen.

Eberhard Höhfeld wohnt an der Borner Straße, kennt also die Verkehrsverhältnisse dort ganz genau. Er meint, ohne eine Ampelanlage an der Einmündung des Handelsweges in die Borner Straße werde der Rückstau nur verlagert, nicht aber aufgehoben. Zitat aus seinem Brief an Bezirksvorsteher Dr. Heinz Dieter Rohrweck: „Wie soll es den Fahrzeugen, die in Richtung Lennep wollen, ermöglicht werden, in die Borner Straße einzubiegen? ( ...) Bei starkem Verkehrsaufkommen auf der Borner Straße (Normalzustand) habe ich nur eine Chance in Richtung Lennep zu kommen: Bei Rotphase der Ampel am Höhenweg unter der Voraussetzung, dass ein freundlicher Verkehrsteilnehmer aus Richtung Bergisch Born mir eine Lücke lasst beim Anfahren Richtung roter Anpel Höhenweg. Ich habe öfter drei bis fünf Rot-Phasen der Ampel abwarten müssen, bis der ersehnte freundliche Zeitgenosse kam.“ Auch sei der Handelsweg an der Einmündung so schmal, dass dort nur maximal zwei Fahrzeuge nebeneinander stehen könnten, so dass ein Autofahrer, der Richtung Lennep abbiegen wolle, allen nachfolgenden Fahrzeugen in Richtung Bergisch Born die Ausfahrt versperre.

Eberhard Höhfelds Alternativvorschlag: „Anbindung des Tenterweges an die B 229 neben der Fa. Berghaus in Höhe der dort stehenden Papiercontainer für den abfließenden und aus Richtung Remscheid kommenden Verkehr zum Tenterweg in Verbindung mit dem Umbau der Kreuzung Borner Straße / Kölner Straße / Lenneper Straße / Ringstraße zu einem dem Verkehrsaufkommen angemessen großen Kreisel (die Idee stammt eigentlich von Klaus Lellek; der Waterbölles berichtete darüber am 3. Mai 2007).

Zu dem Einwand von Eberhard Höhfeld, ohne zusätzliche Ampel sei die Öffnung des Handelsweges nicht möglich und eine Probeöffnung führe zu Chaos und unnötigen Unfällen, heißt es in einer Stellungnahme der Verwaltung: „Schon zum jetzigen Zeitpunkt dürfen die Kunden der Firmen Raddy und Kaltenbach den Handelsweg sowohl nach rechts als auch nach links auf die B 51 verlassen. Nach der Öffnung des Handelsweges werden voraussichtlich verstärkt Rechtseinbieger an dieser Einmün­dung auflaufen. Für Linkseinbieger dürfte der verkehrsgünstigere Weg nach wie vor ampelgeregelt über die Straße Trecknase bestehen.“

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Kommentare

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Chronist am :

Einstimmig empfahl heute auch die Bezirksvertretung (BV) Lennep die Öffnung des Handelsweges als Einbahnstraße Richtung Borner Straße. Allerrdings zunächst nur testweise, wobei die Testphase länger als vier Wochen und kürzer als ein Jahr sein soll. Das hatte Bezirksvorsteher Dr. Heinz-Dieter Rohrweck (CDU) vorgeschlagen. Die Bedenken von zwei Anliegern – sie hatten sich schriftlich geäußert und meldeten sich auch in der heutigen Sitzung noch einmal zu Wort – teilten die BV-Mitglieder nicht. Zumal Gerald Hein, Fachbereichsleiters für Straßen und Brückenbau, noch einmal bekräftigte, dass an der Einmündung in die Borner Straße mit „kniffligem Linksabbiegerverkehr“ wohl weniger zu rechnen sei; es gehe mehr um den Richtung Bergisch Born abfließenden Verkehr. Und der sei unproblematischer. Die Frage von Udo Hellmann (SPD), ob der Handelsweg nicht in beide Richtungen geöffnet werden könne, um landwirtschaftliche Fahrzeuge von der Borner Straße fernzuhalten, verneinte Hein. Dafür sei die Straße zu schmal und unübersichtlich und die Gefahr für Fußgänger zu groß. Das würde im Übrigen auch zusätzlichen Verkehr in die Straße locken, den man dort nicht haben wolle. Dr. Heinz Rohrweck: „Nun starten wir den Test mal, ohne ihn gleich zu überfrachten. Und dann sehen wir weiter. Wiedervorlage in der BV!“

Chronist am :

Nun hat der Test also doch fast ein ganzes Jahr gedauert. Erst zur heutigen Sitzung lag der Bezirksvertretung Lennep der Beschlussvorschlag der Verwaltung vor, den Handelsweg auch weiterhin Richtung Borner Straße als Einbahnstraße frei zu halten. Dem stimmte die BV einstimmig zu. Zitat aus der Vorlage: "Seit nunmehr einem Jahr ist es möglich, über die Brücke Handelsweg zur Einmündung Borner Straße zu fahren um von dort in die Borner Straße sowohl nach links in Fahrtrichtung Lennep als auch nach rechts in Fahrtrichtung Bergisch - Born einzubiegen. Während die Fahrbeziehung nach rechts in Richtung Bergisch-Born… allgemein als unkritisch galt, wurde die Fahrbeziehung nach links in Richtung Lennep als kritisch angesehen. (…) Ein aktuelle Abfrage der Verwaltung bei der Kreispolizeibehörde bestätigt die damaligen Befürchtungen auf Zunahme von Verkehrsunfällen jedoch nicht. So wurden vom 1.1.2008 bis zum 13.5.2009 nur zwei Verkehrsunfälle, jeweils mit leichtem Sachschaden, aufgenommen. Diese … wurden beide von Ausfahrern aus der Straße Handelsweg nach rechts in Richtung Bergisch - Born verursacht.“

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