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Klausen erhält eine "Bücherbox" in leuchtendem Rot

Remscheids erste Bücherbox wurde gestern eingeweiht“, titelte der Waterbölles am 17. Juni 2015. An der Ecke Konrad-Adenauer-Straße / Scharffstraße – direkt gegenüber der Stadtbibliothek – hatten Bezirksbürgermeister Otto Mähler und Ralf Barsties, der Geschäftsführer der „Arbeit Remscheid“ eGmbH, Remscheids erste Bücherbox „in Betrieb“ genommen. Im Rahmen einer Arbeitsmaßnahme der „Arbeit Remscheid“ eGmbH hatten junge Leute eine ehemalige Telefonzelle der Post „aufpoliert“ und mit Regalbrettern ausgestattet, auf denen mehr als 200 Bücher Platz finden. Seitdem können dort kostenlos Bücher abgelegt und entnommen werden.

Die Finanzierung übernahm damals die Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung. Und das positive Echo aus der Bürgerschaft ermutigte sie im August 2021, auch  in Lennep die freie Auswahl von Büchern in einer früheren Telefonzelle anzubieten – auf Wunsch der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen. Die Bücherbox steht am Mollplatz in Lennep in unmittelbarer Nähe des AWO-Domizils und stets Lesestoff für Jung und Alt. Und weil aller guten Dinge drei sind, hat die Stiftung bei der Arbeit Remscheid gGmbH im vorigen Jahr eine dritte Telefonzellen-Restaurierung in Auftrag gegeben; sie steht kurz vor dem Abschluss.

Jetzt fehlt nur noch das Betonfundament für die neue Bücherbox. Das soll im Umfeld des neuen Quartierstreffs in Klausen gegossen werden, gleich neben dem Hochhaus Karl-Arnold-Straße 4. In leuchtenden Rot restauriert – ein wahres Schmuckstück –, würde die dritte Bücherbox, wenn sie dort installiert ist, nicht zu übersehen sein. Es handele sich um eine 750 Kilogramm schwere Telefonzelle aus Gusseisen, hergestellt vermutlich in den 1930-er Jahren in Schottland. Sie stand viele Jahre auf dem Grundstück eines Möbelgeschäftes in der Wuppertaler Innenstadt und blieb dort auch stehen, weitgehend unbeachtet, nachdem der WDR den Komplex übernommen und dort sein neues Landesstudio für das Bergische Land eingerichtet hatte. Einer WDR-Mitarbeiterin, die das Engagement der Remscheider Stiftung in Sachen „Bücherbox“ kennt, ist es zu verdanken, dass der Sender die Idee aufgriff und der historischen Telefonzelle von der britischen Insel zu einem neuen Verwendungszweck verhalf. Vielen Dank dafür!

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