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139 Fotografien von den Jahren des Aufbaus in Remscheid

Pressemitteilung des Sutton-Verlages

In der Buchhandlung Franz Potthoff, Alleestraße 75, stellt Alfred Lambeck am Freitag, 11. April, ab 11 Uhr seinen neuen Bildband „Remscheid. Jahre des Aufbaus 1948 bis 1960“ vor. Auf den 96 reich illustrierten Seiten des historischer Bildbandes (ISBN 978-3-86680-267-4) nimmt der Autor den Leser mit auf einen spannenden Streifzug durch die Geschichte Remscheids. 139 Fotografien, die meisten von ihnen seit den 50er Jahren nicht mehr veröffentlicht, und Dokumente aus dem eigenen Bildarchiv von Alfred Lambeck spiegeln den Wieder­aufbau Remscheids nach dem Zweiten Weltkrieg wider. Sie zeichnen die Entwicklung der Stadt von 1948 bis 1960 nach und dokumentieren das Alltagsleben der Remscheider zwischen Schule, Beruf und Freizeit. Dieser Bildband lädt dazu ein, sich anlässlich des 200. Jahrestages der Verleihung der Stadtrechte 2008 an eine Zeit zu erinnern, in der die Aufbruchstimmung an jeder Ecke zu spüren war.

Wo sich heute weitläufige Bau- und Wohngebiete befinden, zeigen die Aufnahmen die Trümmer einer Stadt am Ende des Zweiten Weltkrieges. Eindringliche Bilder und sachkundige Bildunterschriften erinnern an Bauten, die längst aus dem Stadtbild verschwunden sind, und illustrieren den Wiederaufbau. Wo nur noch Ruinen standen, bauten die Remscheider Wohngebäude, Fabrikhallen oder Geschäfte, aber auch Wahrzeichen wie den Remscheider „Waterbölles" und öffentliche Einrichtungen wie die städtische Badeanstalt wieder auf.

Die Fotografien zeigen Betriebe wie die Stahl- und Walzwerke von Gustav & Carl Ibach oder auch die Firma Albert Urbahn & Comp. Bilder von der Zeltausstellung LIHGA oder der Bergischen Landwirtschaftsausstellung sind Ausdruck der Verbesserung der Wirtschaftslage. Die Bilder fangen ein, wie sich junge Menschen in Gewer­be-, Landwirtschafts- oder Kaufmännischen Schulen auf das Berufsleben vorbereiteten.

Aufnahmen von Theaterveranstaltungen, Gesangvereinen oder dem Städtischen Orchester Remscheid spiegeln die frühe Blüte des kulturellen Lebens. Stadttheater und musische Bildungsstätte errichteten die Remscheider mit großer Energie, obwohl weite Teile der Stadt noch in Trümmern lagen. Bilder der Kirmes und vom großen Schützenfest mit Karussells oder Bärendompteuren zeigen die Remscheider in ihrer Freizeit. Auch Spring-, Reit-und Fahrturniere im Lenneper Stadion entwickelten große Anziehungskraft..

Der Aufbau der Infrastruktur spiegelt sich anschaulich in den Bildern wider: Der Leser erblickt die traditionsrei­che Straßenbahn, die ihren Betrieb nach und nach wieder aufnehmen konnte, oder Schienenbusse mit Dieselan­trieb, die neu hinzukamen. Die Remscheider hatten schon immer viel Sinn für Autos und Motoren. Ausstellun­gen von Goliath, DKW oder Porsche fanden ebenso ihr lebhaftes Interesse wie die Vespa.

Alfred Lambeck, Jahrgang 1928, ist ein profunder Kenner der neueren Remscheider Stadtgeschichte. Der gebürtige Remscheider arbeitete mehr als zehn Jahre als Journalist in Remscheid und im Bergischen Land, ab 1952 war er als Redakteur tätig. Als Romanautor und als Mitarbeiter des Motorteils der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist er unvermindert aktiv. (Markus Holzauer)

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