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Weggang von Romely Pfund eröffnet Kooperationschance

Pressemitteiluung der W.I.R.

Bergische Symphoniker ab 2009 unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka. Wenn nicht jetzt? Wann, dann? W.i.R. haben den Titel unserer Pressemitteilung bewusst so provokant gewählt, um bei Ihnen bereits am Anfang die Emotionen zu wecken, die bei dem Thema „Bergische Symphoniker“ immer mitschwingen.In der vergangenen Woche wurde in den örtlichen Medien ausführlich über die Generalmusikdirektorin Romely Pfund berichtet. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal Frau Pfund unseren Dank aussprechen für ihre hervorragende Arbeit in den vergangenen zehn Jahren. Ihr ist es gelungen, für die Bergischen Symphoniker, auch überregional, eine hohe Akzeptanz zu erlangen. Das Orchester hat sein hohes Leistungsvermögen schon lange unter Beweis gestellt und ist daher im kulturellen Wettbewerb der Städte sehr gut positioniert und damit ein ernstzunehmender Partner bei Gesprächen rund um das Thema Bergische Kooperation. Durch den Entschluss, ihren Vertrag über 2009 hinaus nicht zu verlängern, hat Romely Pfund die Möglichkeit geschaffen, noch einmal ernsthaft über eine Kooperation mit Wuppertal unter geänderten Bedingungen nachzudenken. W.i.R. haben leider bisher keine Signale aus den Städten wahrnehmen können, die erkennen lassen, dieses Thema nun diskutieren zu wollen. Auch auf der Pressekonferenz in Solingen wurde über eine Kooperation mit Wuppertal kein Wort verloren. Alle Beteiligten denken nur über das Verfahren nach, wie eine Nachfolge zu regeln ist.

Wir vermissen die Ideen des Zukunftspakts. Wo sind die angekündigten Vorschläge von CDU, SPD, Grünen und FDP, nachdem die ersten Sparbeschlüsse gefasst wurden. Es kann doch nicht ernsthaft die Meinung des Zukunftspaktes sein, Bürgerbüros in Lennep und Remscheid-Süd sowie die Bücherei in Lüttringhausen zu schließen und das Thema Bergische Symphoniker mit einem jährlichen Zuschuss von 1,8 Millionen € nicht zu bearbeiten – ob dies nun durch eine Zusammenlegung der Orchester oder aber z.B. über das von der W.i.R. eingebrachte Konzept eines „Bürgerorchesters“ geschieht, ist zu diskutieren. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die W.i.R.–Fraktion ist der Meinung, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Forderung nach einer ergebnisoffenen Prüfung angemessen ist. Zurzeit soll ein Gutachter die Einsparpotentiale für die drei bergischen Großstädte im Bezug auf die gemeinsame Leitstelle der Feuerwehr prüfen. Ohne dem Ergebnis des Gutachters vorgreifen zu wollen, halten W.i.R. es für möglich, alle Argumente auf eine Kooperation der beiden Symphonie-Orchester zu übertragen. Sollte es recht sein, bei der aktiven Sicherheit der Menschen im Städtedreieck sparen zu können, muss es auch billig sein, dieses im kulturellen Bereich zu tun. Uns ist bewusst, dass dies ein langer Weg ist, aber man muss immer einen Weg beginnen, um ein Ziel zu erreichen. W.i.R. haben unser Ziel schon in der Überschrift definiert: Bergische Symphoniker ab 2009 unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka! (Wieland Gühne und Thomas Brützel)

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Kommentare

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Heinz Majewski am :

Wie müsste man sich eine Kooperation zwischen den Bergischen Symphonikern und dem Symphonieorchester Wuppertal vorstellen? - Etwa in der Weise, dass im Wege von sogenannten "Synergie-Effekten" Musiker entlassen werden und ein neu zu schaffendes Bergisches "Reiseorchester" die Spielstätten Wuppertals, Solingens und Remscheids dauerhaft rotierend - und sich damit selbst verschleißend - abklappert? Wem wäre damit gedient, wenn das unter seinem derzeitigen GMD Toshiuky Kamioka zu höchster Qualität und Ansehen gelangte Symphonieorchester Wuppertal durch eine Fusion sein künstlerisches Niveau verlieren würde? Mittelmäßigkeit findet man in den bergischen Großstädten genug - man muss sie nicht auch noch zum Prinzip erheben. Ein qualitativ hochwertiger Orchesterbetrieb - das gilt für Remscheid wie für Wuppertal - braucht aber angemessene Mittel und eine verlässliche Arbeitsgrundlage. Müsste nicht schon längst deutlich geworden sein, dass Urbanität und Lebensqualität nicht primär vom Konsumgüterangebot bestimmt wird? Was sind denn die Perspektiven, die den Bürgern Remscheids geboten werden? Ich fühle mich nicht kompetent, zu beurteilen, welche Maßnahmen zur Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit Romely Pfunds geeignet wären, jedoch befürchte ich bei einer Orchesterfusion mit Wuppertal ein noch stärkeres Abgleiten der Bergischen Region in die Provinzialität und einen weiteren Schritt zur kulturellen Selbstaufgabe. Mit Blick darauf wünschte ich Remscheid etwas vom neu erwachten Selbstbewusstsein einiger Ruhrgebietsstädte.

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