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Rolf Haumann fordert bessere Kommunikation

Pressemitteilung der Grünen

Die Stadt Remscheid will das Haus Talsperrenweg 3 in Lennep erneut für Flüchtlinge anmieten. Die neuen Eigentümer wollen das Gebäude, das 36 Wohneinheiten beinhaltet, in den kommenden Monaten selbst renovieren, so dass dort ab Sommer wieder Flüchtlinge untergebracht werden können. Eine sinnvolle Maßnahme, findet Lenneps Bezirksbürgermeister Rolf Haumann: „Das Haus eignet sich aufgrund seiner Aufteilung besser als viele andere Gebäude, um Geflüchteten in unserer Stadt eine erste Bleibe zu geben, da sie dort zumindest ein wenig Privatsphäre finden. Voraussetzung ist natürlich, dass die neuen Eigentümer die Unterkunft so herrichten, dass keine Gesundheitsgefahr für die Bewohner dort besteht.“

Wenig zufriedenstellend sei indes die Kommunikation in Sachen Flüchtlinge, beklagt Haumann. „Leider wird die Bezirksvertretung Lennep bislang nicht über die städtischen Pläne und Schritte informiert. Wir erfahren oft erst aus der Presse davon, das ist nicht zielführend. Es gibt hier viele Menschen, die helfen wollen, die wir aber leider dabei nicht dabei unterstützen können, weil wir selbst nicht mehr wissen. Das ist ärgerlich. So wissen wir beispielsweise nicht, wer die Errichtung der neuen Flüchtlingsunterkunft organisiert und ob die verschiedenen Hilfsangebote und Initiativen an einer Stelle auch sinnvoll koordiniert werden. Das muss sich dringend ändern.“

Waterbölles: Der Mietvertrag wird auf fünf Jahre befristet. Hierfür werden in diesem Jahr 70.000 Euro bereitgestellt. Ferner werden 6,5 Vollzeitstellen für  Hausmeisterstellen der Vergütungsgruppe TVöD EG 4 für den Zeitraum 1.7.2022 – 31.12.2027 eingerichtet. Daraus ergeben sich für den Etat 2022 Mehraufwendungen von 154.500 Euro. (aus der Beschlussvorlage zur heutigen Ratssitzung)

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Kommentare

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Chronist am :

Derzeit stehen ukrainischen Flüchtlingen in Remscheid außer der Erstaufnahme in der ehemaligen Schule Hölterfeld 48 Wohnungen von Wohnungsgesellschaften und 42 von Privatleuten zur Verfügung, wie Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke in der gestrigen Ratssitzung berichtete. Die Zahl der Flüchtlinge sei von Ende vergangener Woche (600) bis Donnerstag „gewaltig gestiegen auf 750“. 40 Prozent davon seien Kinder im Grundschulalter. Für 20 unbegleitete Minderjährige habe die Stadt Unterbringungsmöglichkeiten. Derzeit würden aber nur zwei genutzt. Von den 750 Flüchtlingen sind 367 privat untergebracht. 152 kamen nach Remscheid aufgrund von Zuweisungen des Landes. Reul-Nocke: „Das heißt, die meisten standen plötzlich vor der Tür!“ (Der Beschlussvorlage zur Anmietung der Unterkunft am Talsperrenweg stimmte der Rat der

Norbert Landen am :

Wieso müssen jetzt neue Hausmeister Stellen von 300.000 Euro pro Jahr geschaffen werden. Der ehemalige Verein BAF ist doch von der Stadt übernommen worden,da stehen doch die richtigen Personen zur Verfügung.

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