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Wie halten Sie es mit der Kulturlandschaft, Frau Thoben?

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU): „Mit Freiraum sorgsam umgehen – Siedlungen kompakt weiterentwickeln – Innenstädte beleben – regionale Identität stärken“. „Raumqualität statt Flächenverbrauch – Verbesserung im Bestand“ – das sind die Leitmotive des Landesentwicklungsplanes 2025, der aktuell unter Federführung von Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU), im Kabinett auch für die Landesplanung zuständig, erarbeitet wird. Derzeit werden nach Angaben des Ministeriums in Nordrhein-Westfalen täglich 15 Hektar Freifläche für die unterschiedlichsten Nutzungen in Anspruch genommen. Ziel der CDU-Ministerin ist es u.a., mit Freiraum sparsam umzugehen. Der tägliche Flächenfraß von 15 Hektar entspricht in etwa der Größe des geplanten Gewerbegebietes an der Blume. „Angesichts zurückgehender Bevölkerungszahlen sowie gleichzeitig wachsender Ansprüche an die Qualität der Kulturlandschaften muss es vorrangig darum gehen, die Nutzung vorhandener Flächen im Bestand zu verbessern“, so die Wirtschaftsministerin vor wenigen Tagen bei der Vorstellung der Eckpunkte für den neuen Landesentwicklungsplan. Die Wirtschaftsministerin benannte u.a. folgende Leitlinien für den Landesentwicklungsplan 2025:

  • Industrie- und Gewerbestandorte: Im geltenden Landesentwicklungsplan sind noch zehn Gebiete landesplanerisch gesichert. Angesichts der geringen Nachfrage und des finanziellen Aufwandes sollen aber nur noch drei Gebiete marktreif gemacht werden. In NRW gibt es zurzeit. 38 interkommunale Gewerbegebiete, 18 weitere sind in der Planung. Solche Projekte sollen künftig eine größere Rolle spielen, weil sie die Zusammenarbeit unter den Kommunen in der Region stärken und zur Beseitigung von Flächenengpässen beitragen können.
  • Nachhaltige Siedlungsentwicklung: Hier geht es um Qualitätsverbesserung im Bestand. Das Siedlungswachstum soll vermindert, die Attraktivität des bestehenden Siedlungsraumes erhöht werden. Dazu gehört u. a. die Erhaltung und Entwicklung belebter Innenstädte. Deshalb hat die Landesregierung bereits im Juni 2007 dafür gesorgt, dass in Zukunft großflächiger Einzelhandel generell nur noch in den Innenstädten angesiedelt werden darf.
  • Kulturlandschaften in Wert setzen: Sie sind zunehmend wichtiger für Standortentscheidungen von Unternehmen. Zukunftsträchtige Branchen können junge, kreative Mitarbeiter nur noch gewinnen, wenn ihnen ein attraktives Wohnumfeld geboten wird, in dem auch die ökologischen Funktionen und die natürlichen Ressourcen geschützt sind. Der Begriff "Kulturlandschaft" wird mit dem Landesentwicklungsplan 2025 erstmals in die Landesplanung eingeführt. Durch ihn soll das kulturlandschaftliche Erbe  erhalten und für die Identität der jeweiligen Region genutzt werden.

Vor dem Hintergrund dieser Leitlinien der CDU/FDP-Landesregierung und ihrer Wirtschaftsministerin stellt der Heimatbund Lüttringhausen, insbesondere an die Remscheider Stadtratsfraktionen von CDU und FDP, folgende Fragen:

  • Wie halten Sie es mit der bedrohten Kulturlandschaft Blume / Felder Höhe / Buscherhof und der neuen Leitlinie Ihrer Landesregierung, „Kulturlandschaften in Wert zu setzen“? Was halten Sie davon, das kulturlandschaftliche Erbe, zum Beispiel an der Blume, zu erhalten, weil es für Lüttringhausen von besonderer Identität ist?
  • Wie halten Sie es mit der Vorgabe Ihrer Landesregierung, großflächigen Einzelhandel nur noch in den Innenstädten anzusiedeln?
  • Wie halten Sie es mit der Zielsetzung Ihrer Landesregierung, dass interkommunale Gewerbegebiete, von denen es in NRW bereits 38 (!) gibt, in Zukunft eine größere Rolle spielen sollen?

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