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Kahlschlag auf der Trasse einmal im Jahr sollte reichen

von Stefan Holzhauer

In jedem Frühjahr und Herbst sehe ich mit großer Bestürzung, wie Arbeitende an der Trasse des Werkzeugs für einen Kahlschlag der bewachsenen Ränder sorgen. Dieser massive Eingriff in den Bewuchs an der Trasse ist meiner Ansicht nach angesichts des katastrophalen Insektenrückgangs nicht mehr zeitgemäß, denn das Abmähen blühender Blumen und anderer Gewächse entzieht Insekten und damit auch Vögeln, sowie anderer Fauna, die Lebensgrundlage, insbesondere bei Nutzung der laut Studien massiv umweltschädlichen Fadenmäher. Noch am ehesten zu akzeptieren wäre es, wenn nur der Bewuchs zurückgetrimmt werden würde, um eine gefahrlose Nutzung der Trasse sicherzustellen.

Auf meine letzte Anfrage zum Herbst-Kahlschlag wurde mir von Verantwortlichen bei der Stadt Remscheid geantwortet, dass dies notwendig sei, um einer "Verbuschung" vorzubeugen. Auch diese Antwort kann ich nicht nachvollziehen, denn auch eine Verbuschung ist nicht grundsätzlich abzulehnen und würde Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinlebewesen schaffen. Dennoch kann ich die Arbeiten im Herbst zumindest ansatzweise nachvollziehen, den Kahlschlag in jedem Frühjahr jedoch nicht. Ich muss jedes Mal erschreckt zusehen, wie aus einer gesunden Blumen- und Brennnesselwiese (letztere insbesondere wichtig für Schmetterlinge) eine weitestgehend tote Fläche gemacht wird, die Wochen bis Monate benötigt, um sich zu regenerieren.

Ich möchte dringend darum bitten, den Frühjahrskahlschlag an der Trasse des Werkzeugs zu unterlassen oder aber mindestens auf das Allernötigste zur Verkehrssicherung zu beschränken. Insbesondere möchte ich darum bitten, die Fläche hinter den Häusern Kremenholler Straße 19 & 21 so zu belassen wie sie ist.

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