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Rückblick: Remscheid im März 1998

Der Remscheider Behindertenrat forderte vor zehn Jahren (damals zum ersten Mal? Sicher aber nicht zum letzten Mal!) Rat und Verwaltung auf, sich bei der Deutschen Bahn AG für bessere Zugänge am Hauptbahnhof stark zu machen. In einer Resolution wurden eine Anhebung der Bahnsteige und behindertengerechte Triebwagen problematisiert.

Im März 1998 erhielt der damalige Remscheider Oberbürgermeister Reinhard Ulbrich eine Liste mit mehr als 8.000 Unterschriften von Bürgern, die den Erhalt des Hallenbades in Lüttringhausen forderten.  Das Bad ist längst verschwunden, das Gelände noch immer nicht bebaut.

Im März 1998 beschwerten sich mehr als 500 Eltern, Schüler und Lehrer bei der Landesministerin für Schule und Weiterbildung, Gabriele Behler, über Unterrichtsausfälle an Remscheider Schulen. Sie kritisierten ferner veraltete Bücher und die schlechte Ausstattung von Fachräumen. Auch seien die Klassen mit 28 bis 35 Schülern völlig überlastet. Die Ministerin zeigte sich überrascht. 

Hans-Lothar Schiffer, der damalige Vorsitzende des städtischen Kulturverein „Allmende Remscheid“, kündigte im März 1996 für den Herbst die Auflösung des Vereins an. Nachdem künftig für zwei Jahrmärkte die städtische Wirtschaftsförderung verantwortlich sei, habe der Verein seine wichtigste Einnahmequelle verloren.

Mehr als 5.000 Remscheider - Schulklassen, Parteien, Vereine und Mitglieder der Stadtverwaltung - sammelten vor zehn Jahren im Remscheider Stadtgebiet Müll und Abfall. Nach Angaben des städtischen Umweltamtes die bis dahin größte Aktion dieser Art im Bundesgebiet. Insgesamt kamen rund achthundert Kubikmeter Abfall zusammen. Im Zusammenhang mit der Aktion kündigte der damalige Oberbürgermeister Reinhard Ulbrich an, wer in Remscheid künftig in der Öffentlichkeit Abfall wegwerfe, müsse mit einem Strafzettel rechnen.

Die Stadt Remscheid kündigte vor zehn Jahren an, die Vergnügungssteuer auf Geldautomaten in Spielhallen und Gaststätten um bis zu 25 Prozent erhöhen zu wollen. Nach einem Vorschlag der Verwaltung sollen die Abgaben steigen. Das soll zusätzlich einer halben Million Mark in die Stadtkasse bringen.

Mehr als 300 Kosovo-Albaner forderten im März 1998 vor dem Remscheider Rathaus auf Transparenten und mit Sprechchören eine unabhängige Republik Kosovo.

Im März 1998 streikten in Remscheid, Solingen und Wuppertal Beschäftigte des öffentlichen Dienstes bei Müllabfuhr, Müllverbrennungsanlage und öffentlichem Nahverkehr.

Vor zehn Jahren löste Jürgen Kucharczyk in einer Kampfabstimmung mit 44 zu 41 Stimmen Stefan Wagner als Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Remscheid ab. Stellvertretende Vorsitzende wurden Beate Wilding und Luigi Costanzo.

Das Sozialamt der Remscheider Stadtverwaltung kündigte im März 1998 eine Tauschbörse für Wohnungen an. Dabei soll es darum gehen, kinderreiche Familien mit angemessenen Wohnungen zu versorgen. Jede dritte der insgesamt 10.000 Sozialwohnungen in Remscheid sei fehlbelegt, hieß es damals.

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