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Entlastung der Alexanderstraße nur für ein paar Jahre?

Die künftige Verkehrsführung auf der Alexanderstraße. Grafik: Stadt Remscheid.Noch im Laufe dieses Jahres soll die Alexanderstraße zur Einbahnstraße werden in Fahrtrichtung Stachelhauser Straße / Blumentalstraße. Das freut viele Autofahrer, die derzeit noch bei Gegenverkehr im „Slalom“ durch die Straße bugsieren müssen. Es freut aber auch die Radfahrer. Sie sollen nicht an die Einbahnstraßenregelung gebunden sein, sondern die Straße weiterhin in beide Richtung befahren dürfen. Das haben am Mittwoch bei einem Ortstermin Burkhard Fey, Leiter der städtischen Verkehrsplanung, und der Verkehrsplaner Nikita Brilovic bestätigt. Auf dem Straßenbelag soll für die Radfahrer am Anfang und am Ende der Einbahnstraße eine Schutzstreifen-Markierung aufgetragen werden, 1,50 Meter vom Fahrbahnrand entfernt,  um Radfahrerinnen und Radfahrer auf die Sonderregelung aufmerksam zu machen.

Zu dem Ortstermin eingeladen hatte Bezirksbürgermeister Otto Mähler auf Anregung der Stachelhauser Anwohnerin Ursel Bickenbach-Schmidt aber aus einem anderen Grunde: Die Deutsche Bundesbahn möchte, dass die Stadt Remscheid, wenn in einigen Jahren der Ausbau des Bahnübergangs Blumentalstraße ansteht, die Einbahnstraßenregelung auch für das letzte Teilstück der Stachelhauser Straße gelten soll, von der Trassenbrücke bis zu den Bahngleisen. Mit anderen Worten: Die direkte Anfahrt zur Blumentalstraße von der Weststraße über die Stachelhauser Straße wäre demnach in ein paar Jahren nicht mehr möglich, sondern nur noch über die Alexanderstraße. Deren Entlastung durch die Einbahnstraßenregelung wäre damit dann verpufft. Denn der gesamte Schwerlastverkehr zu den Firmen an der Blumentalstraße müsste sich dann durch die Alexanderstraße zwängen. Keine gute Idee, finden nicht nur Otto Mähler und Ursel Bickenbach-Schmidt, sondern auch die Verkehrsplaner der Stadt. Sie wollen hierüber noch einmal mit der Deutschen Bahn AG sprechen.  Vielleicht ließe sich der von der Bahn befürchtete Verkehrsstau im unmittelbaren Bereich des (ausgebauten) Bahnübergangs ja auch dadurch verhindern, dass an der Trassenbrücke  der Verkehr auf der Stachelhauser Straße talwärts durch eine zusätzliche Verkehrsampel geregelt würde.

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Kommentare

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Rainer am :

Tolle Lösung, bin dann mal gespannt wenn die Autos bei Schneeglätte die steile Honsberger Straße zum Honsberg runter fahren, müssen, da wird es sicherlich zu einigen Unfällen kommen.

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