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Mai 2012: Der Waterbölles blättert zurück

Jens Nettekoven (CDU), Sven Wolf (SPD), Jutta Velte (Grüne) Michael Kleinbongartz (FDP) und Axel Behrend (Linke)  Foto: Lothar Kaiser So viele Kommunalpolitiker wie am 9. Mai 2012 hatten sich in der Denkerschmette zum „Presseclub“  schon lange nicht mehr eingefunden. Das galt für das „Podium“ - den Tisch, an dem Jens Nettekoven (CDU), Sven Wolf (SPD), Jutta Velte (Grüne) Michael Kleinbongartz (FDP) und Axel Behrend (Linke) als Landtagskandidaten Platz genommen hatten -, und das galt für das „Plenum“. Wobei sich die Gefolgsleute der jeweiligen Kandidaten nicht nur durch Beifall an den „richtigen Stellen“ hervortaten, sondern auch durch kritische Fragen an den einen oder anderen politischen Gegner.

Die Wahlhrelfer/innen von Sven Wolf (links im Bild). Rechts: Juttsa Velte und Sven Wolf gratunieren sich gegenseitig. Fotos: Lothar Kaiser Überhaupt: Es war Stimmungsmache angesagt an diesem Abend. Reinhard Ulbrich hatte seine liebe Not, Zwischenrufer im Zaum zu halten. Und wie ging die Landtagswahl vor zehn Jahren Jahren aus?  Es gab deutliche Stimmengewinne für Sven Wolf und die SPD. Er kam auf 18.794 Erststimmen (gleich 43,5 Prozent) bei 16.425 Zweitstimmen (gleich 37,9 Prozent) für seine Partei (39 Prozent auf Landesebene).

Protestplakat Lenneper Vereine. Im Mai 2012 begann in Lennep das Bürgerbegehren zum Erhalt des Lenneper Schützen- und Kirmesplatzes, initiiert u.a. vom Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V., um „eine Bebauung, z.B. mit weiterem großflächigem Einzelhandel“ zu verhindern. Begründung: „Für den Kirmesplatz gibt es in Lennep keine adäquaten Flächen als Ersatz für die Durchführung von Schützen-, Volks-, Oktoberfest, Martinsfeuer, Osterfeuer, Zirkusveranstaltungen, Treckertreffen, Wirtschaftsschauen und andere Großveranstaltungen.“ Übrigens: Den Platz gibt es heute noch. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…

Dr. Gregor Gysi, der Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Linken war vor zehn Jahren der Hauptredner bei der Kundgebung zum 1. Mai auf dem Rathausplatz. „Den 830.000 Vermögensmillionären in Deutschland gehören 2,2 Millionen Billionen Euro, das sind zehn Prozent mehr als die Gesamtsumme aller öffentlichen Schulden!“, kritisierte er. „: „Ein Prozent der Bevölkerung gehört ein Viertel des Geldvermögens, den reichsten zehn Prozent sogar 60 Prozent davon. Aber zwei Drittel besitzen gar kein Vermögen!“ Und heute: Die Schere zwischen Arm und Reich klafft noch weiter auseinander.

Vor zehn Jahren startete Salvatore Lerose den Umbau des früheren Autoschalter zum Café. Der Pavillon war jahrelang außer Betrieb. Lerose damals: "Das steigert die Attraktivität des Wochenmarktes!".

Archivfoto 2011: Lothar Kaiser Der Stadtparkteich war vor zehn Jahren noch gut als solcher erkennbar. Folglich konnte die Kreisgemeinschaft Sensburg e.V. im Mai 2012 auch wieder den König der Stinte zu Wasser lassen. Zum 51. Mal erinnern die Sensburger damit ihre frühere Heimat und ihre alten Sitten und Gebräuche. Dazu gehört auch der Stinthengst (polnisch Rybi Król - Fischkönig oder auch Król Sielaw - Stintkönig), heute im zweiten Stück des Rathauses zu besichtigen ist, ein Fabelwesen, das aus den masurischen Gewässern um Nikolaiken stammt.“ (Wikipedia)

Fotos: Lothar Kaiser „Auf der Hut“ auf der Werkzeugtrasse war im Mai 2012 noch ein schönes Freizeitangebot der Remscheider Stadtführer unter Federführung von Melanie Clemens zusammen mit Musikern und Kleinkünstler. Da wurden so allerlei Geschichten erzählt. Und für ein paar Münzen im Hut erwachten phantasievolle Gestalten zum Leben. Schade, dass das eingeschlafen ist.

Beim Hastener Turnverein wurden im Mai 2012 60 Jahre Behinderten- und Rehasport in Remscheid groß gefeiert.  Was 1952 als Gemeinschaft einiger Visionäre um Harald Eles begann, führte  im Jahre 2002 zur Fusion mit dem HTV.

Wupperverband-Batriebsleiter Jürgen Fries.In Kräwinklerbrücke wird eine Badestelle eingerichtet“, an der Wassersport- und Freizeitanlage Kräwinklerbrücke, verkündete der Wupperverband im Mai 2012. Sie werde durch Schilder an Land und durch Bojen im Wasser gekennzeichnet. Nur dort sei das Baden offiziell erlaubt, aber weiterhin auf eigene Gefahr. Die gemeinnützige „Gesellschaft für Arbeit und Ausbildung im Bergischen Land“ (GABE) werde die Badestelle betreiben und sich um die Sauberkeit kümmern. Zum 1. Mai 2010 hatte sie die Kräwi gepachtet. 2012 kündigte sie an, aus dem Saison- einen Ganzjahresbetrieb machen zu wollen. Doch es kam anders: Sie ging in Konkurs, und die Stadt Remscheid musste einspringen

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