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Neue Nutzungsideen für Ex-DOC-Gelände gesucht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid sucht die besten Nutzungsideen für die Zukunft Lenneps. Die rund 7,5 Hektar große Fläche, die für das Designer Outlet Center Remscheid vorgesehen war, soll eine neue Funktion bekommen. Alle Remscheiderinnen und Remscheider sind aufgerufen, sich in Eigeninitiative oder in Gruppen mit ihren Ideen für die „Neuen Quartiere in Lennep“ einzubringen. Wer jetzt schon Ideen skizzieren möchte, schreibt bitte an: Neuequartiere@remscheid.de">Neuequartiere@remscheid.de. „Es gilt jetzt, die beste Nutzungsidee für Lennep zu finden. Dabei ist es klug, auf die Ideenvielfalt in unserer Stadt zu setzen“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zum Auftakt der Aktion. Mast-Weisz stellte zugleich aber auch klar, dass die Stadt aufgrund der Haushaltssicherung an rechtliche Voraussetzungen gebunden ist: „Die Stadt darf aus Haushaltsmitteln keine doppelte Infrastruktur schaffen. Das bedeutet, dass zusätzliche Einrichtungen nicht finanziert werden können.“ Als Beispiele nannte er unter anderem neue Sportstätten, Veranstaltungsflächen oder Bildungseinrichtungen. „Ansonsten sind alle Vorschläge willkommen, der Fantasie sind zunächst keine Grenzen gesetzt. Die Suche kann beginnen. Klar sollte jedoch auch die Finanzierung möglicher Vorschläge sein – die Stadt selber hat mit Blick auf die Haushaltslage kaum Möglichkeiten für ein eigenes Investment. Auch gilt es zu beachten, dass mit der Bezirksregierung vereinbart wurde, die Flächen zu veräußern, d. h. eine kostenlose Bereitstellung durch die Stadt ist nicht möglich.“   

Der Startschuss für die Bürgerbeteiligung wird am 25. Mai in der Bezirksvertretung Lennep fallen. Dort wird die Stadt zunächst ein mögliches Nutzungsszenario für die ehemalige DOC-Fläche präsentieren sowie einen Fahrplan mit Spielregeln. Dabei ist der Vorschlag der Verwaltung, wie ein neuer Nutzungsmix für die Flächen im Umfeld der Wupper-, Röntgen-, Brehm- Mühlenstraße und der Straße Am Stadion aussehen könnte, nur eine Planungsvariante und ein erster Diskussionsansatz. Ebenso wird die Stadt Remscheid in der Bezirksvertretung alle bisher hier vorgetragenen Nutzungsideen darstellen. „Die Stadt Remscheid übernimmt damit zwei Rollen: als Ideengeber und Moderator“, erklärt Planungsdezernent Peter Heinze zum Verfahren.

Bürgerinnen, Bürger, Vereine und Institution sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen in den Prozess einzubringen. Dies ist auch noch im Rahmen einer Lennep-Konferenz, die noch vor den Sommerferien stattfinden wird, möglich. Dort sollen die bis dahin vorliegenden Nutzungsideen vorgestellt werden. In den danach folgenden Monaten soll dann in einem zweiten Schritt abgewogen und fixiert werden, wie die Zukunft des ehemaligen DOC-Areals aussehen könnte. Das letzte Wort hat dann am Ende des Prozesses der Rat der Stadt. „Schon jetzt formulieren im Vorfeld der Lennep-Konferenz viele Einzelgruppen ihre Nutzungsvorstellung. Dennoch bleibt der Prozess weiterhin offen und spannend,“ sagte Heinze. Die Stadtverwaltung erwartet keine bis ins Detail ausgearbeiteten oder professionellen Vorschläge. Heinze: „Wir sind zunächst einmal für alles offen, bitten aber um Beachtung der genannten Rahmenbedingungen.“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Eine Absage an den FC Remscheid und seine Pläne für das Stadion Lennep?!

Bettina Stamm am :

Wenn eine kostenlose Bereitstellung von Flächen nicht möglich ist und die Stadt mit der Bezirksregierung vereinbart hat, die Flächen zu veräußern, ist die Schaffung von doppelter Infrastruktur aus Haushaltsmitteln! per se ausgeschlossen. Wenn ich das richtig verstanden habe, möchte der 1. FCR seine Pläne mit der Unterstützung von Investoren und nicht aus Haushaltsmitteln umsetzen.

Lennep Offensiv e.V. am :

Nach dem endgültigen Aus für das DOC in Lennep werden vielfältige Vorschläge für die künftige Nutzung der jetzt frei gewordenen Flächen gemacht. Einig sind sich die meisten darin, dass darüber ein breiter Konsens in Lennep erzielt werden sollte. Genau auf diesem Weg befindet sich jetzt die Allianz für Lennep. Der Verkehrs- und Förderverein Lennep, der Handelsverband NRW-Rheinland und der Verein Lennep Offensiv hatten unter dieser Firmierung ihre Vorstellungen mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erörtert. Die Ergebnisse dieses Gesprächs wurden nun im sogenannten Bühnenrat Lennep erörtert. Dahinter stehen die großen Vereine und Institutionen, die in Lennep zentrale Veranstaltungen durchführen und gemeinsam koordinieren. Dazu zählen u.a. die Lenneper Turngemeinde, der Turnverein Frisch Auf Lennep, die Lenneper Karnevalsgesellschaft, die Lenneper Pilgerfreunde, die Lebenshilfe und die evangelische Kirchengemeinde. Alle Beteiligten waren sich darin einig, basierend auf den bisherigen Gesprächsergebnissen, die Kontakte zu Politik und Verwaltung zu intensivieren, um der Stimme Lenneps Gewicht zu verleihen. Weit mehr als in anderen Stadtteilen wird das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Lennep von den Vereinen mit getragen und gestaltet. Von daher ist es unverzichtbar, die Meinung der Vereine in die künftige Gestaltung der Stadtentwicklung mit einzubeziehen. Der Kreis der beteiligten Vereine soll noch erweitert werden. Die Allianz will auch die größeren Vereine, die aktuell nicht im Bühnenrat mitarbeiten in die Meinungsbildung mit einbeziehen, um der Stimme Lenneps noch größeres Gewicht zu verschaffen. Inhaltlich sollen die bisherigen Ergebnisse weiter abgestimmt und konkretisiert werden. Unter anderem wurde es als notwendig angesehen, auf den bestehenden Arealen ausreichende Veranstaltungsflächen vorzuhalten, die nicht nur für Vereinszwecke sondern z.B. auch für eine kommerzielle Nutzung dienen könnten. Ideal wäre eine Veranstaltungshalle, die man in Kooperation mit privaten Investoren errichten und betreiben könnte. Entsprechende Ideen wurden diskutiert. Der Handelsverband erklärte sich bereit, die bisherigen Vorschläge aufzuarbeiten und für die weiteren Gespräche in einem Arbeitspapier zusammenzufassen. Nach weiteren Abstimmungen sollen diese Vorschläge in den nächsten Wochen auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Norbert Landen am :

Wenn Lennep Offensiv von einem breiten Konsens spricht,dann ist noch viel zu tun. Der Handelsverband wird ein Arbeitspapier erstellen. Ist das ein Lenneper Verein? Vorschläge dürfen kein Geld kosten.Geht ja auch nicht,es ist schon genug Geld im Vorfeld zum DOC verpulvert worden. Im Übrigen wünsche ich dem FC Remscheid viel Erfolg mit seinem Vorschlag zum Erhalt des Röntgenstadions. Ein wichtiger Teil Lenneps soll verschwinden.Hoffentlich nicht!

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