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Stadt will Mietausfallrisiko bis 140.100 Euro übernehmen

Mit Zustimmung der Bezirksregierung Düsseldorf kann die Stadt Remscheid gegenüber der Wohnungsbaugesellschaft GEWAG, ihrer städtischen Tochtergesellschaft, eine Gewährleistungsverpflichtung (eine Art Bürgschaft) in Höhe von 140.100 € eingehen, um eventuelle Mietausfälle zu decken. Hintergrund: Für Flüchtlinge aus der Ukraine hat die GEWAG der Stadt die Herrichtung von zusätzlichen 22 derzeit leerstehenden Wohnungen „mit einem moderaten Aufwand“ angeboten. Wobei es sich um keine Modernisierung auf den neuesten Standard handele, sondern „nur um eine Ertüchtigung. (…)Auf dem regulären Mietmarkt wäre eine Vermietung einer so hergerichteten Einheit wenig erfolgreich.“ Hierfür rechnet die GEWAG mit Kosten von bis zu 140.100 Euro. Die GEWAG würde die Wohnungen entsprechend herrichten und direkt an Geflüchtete vermieten. In den ersten 21 Monaten der Anmietung würden nur die Investitionskosten als Mietzins angesetzt werden. „Allerdings ergibt sich für die GEWAG natürlich ein gewisses Ausfallwagnis, sofern Wohnungen ungenutzt verbleiben oder der geschuldete Mietzins nicht geleistet werden würde. Die von der GEWAG nur aufgrund der Nachfrage der Stadt Remscheid erbrachte Modernisierungsleistung könnte dann nicht refinanziert werden“, so die Verwaltung. Deshalb ihr Vorschlag, das Mietausfallrisiko bis zur Höhe von 140.100 Euro zu übernehmen.

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