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Kein Anliegerverkehr in Remscheids "Westen"

In einer Vorlage zur gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen hat die Verwaltung eine Bürgerpetition zurückgewiesen, in der gefordert worden war, den Fahrzeugverkehr in den Hofschaften Grund, Oelingrath, Langenhaus und Westen an der Stadtgrenze 6zu Wuppertal nur den Anliegern zu erlauben. Eine Beschränkung der in der Petition angegebenen Straßenzüge würde ein sehr weitläufiges Gebiet umfassen. Und zusätzlich zur Straße Langenhaus müsste die geforderte Anlieger-Beschränkung dann auch für die Straße Neuland gelten. Dort aber befinde sich der Begräbniswald Kempkenholz , der auch über Wuppertal-Rädchen angefahren wird. Ferner lägen in dem gewünschten Anliegerbereich auch die Naturschule Grund und andere Ziele wie Gastronomie oder Paketshop, die einen unbestimmten Personenkreis zu berechtigten Anlieger erlaubter Einfahrt in das Zielgebiet machen würden. Auch wären Freigaben für Anlieger, Lieferverkehr, Land- und Forstwirtschaft sowie den Linienbusverkehr erforderlich.

Zitat: „Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass durch die Größe des Gebietes und die hohe Anzahl darin gelegener Ziele eine Überwachung der Anlieger-Beschränkung nahezu unmöglich ist.“ Die erhebliche Zahl tatsächlich Berechtigter lasse nicht erwarten, dass die geschilderten Verkehrsverstöße mit Wirkung für die Zukunft verringert oder gar ausgeschlossen werden könnten. Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde „ist eine verstärkte Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten oder bereits schon die – Anbringung eines Tempo-Info-Displays eher geeignet, der Verkehrssicherheit zu dienen, als die beantragte Teileinziehung“. Die wird im Übrigen auch in einem Klima-Check verworfen: Für Hindurchfahrende ergäben sich Umwege und ein erhöhter Energieverbrauch.

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Kommentare

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Harald Sellner am :

Die BV Lüttringhausen hat mal wieder nicht richtig entschieden. Durch den Grund fahren 40 Tonner LKWs, Das führt erstens zu Problemen mit dem Gegenverkehr z.B. ÖPNV-Bus und zweitens fürchten sich viele Eltern im Grund um ihre Kinder, wenn sie die Straße betreten. Soll erst gewartet werden, das ein Kind überfahren wird, um dann zu entscheiden?

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