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Spannende Stunden mit Feile und Säge im BZI

Pressemitteilung der Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH

Die vierten Klassen der Adolf-Clarenbach-Grundschule in Lüttringhausen besuchten im Rahmen der frühen Berufsorientierung „Mini-Bo“ das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI). Mit Begeisterung schnupperten sie in die Arbeitswelt hinein. Sägen, Feilen, Bohren und am Ende einen selbstgefertigten Schlüsselanhänger in Herzform mit nach Hause nehmen – die Viertklässler der Adolf-Clarenbach-Grundschule Lüttringhausen/Teilstandort Goldenberg verlebten jetzt spannende Stunden im BZI. So wurden den Schülerinnen und Schülern spielerisch und mit einem großen Praxisanteil handwerklich-technische Berufe nähergebracht. Tom (zehn Jahre) hatte sich „bei Oma und Opa“ schon mal mit der Holzsäge versucht, jetzt bearbeitete er geschickt ein Werkstück mit der Metallsäge. Währenddessen formte Celina (neun) mit der Feile das Herz für den Schlüsselanhänger. „Das macht richtig Spaß“, sagte die Neunjährige. Die im wahren Wortsinn eigenhändig hergestellten Schlüsselanhänger nahmen die Kids stolz mit nach Hause. Celina will ihren selbst nutzen. Vielleicht dient er aber auch als Geschenk zum Vatertag...

Lehrerin Marietta Reppin begleitet „Mini-Bo“ seit den Anfängen vor vier Jahren. „Je früher man mit der Berufsorientierung beginnt, desto besser“, so die Einschätzung der erfahrenen Pädagogin. Auch die aktuellen Viertklässler erzählten begeistert von ihren Erlebnissen. „Manche Kinder leben richtig auf und können hier auch mal andere Stärken als im Klassenraum zeigen.“

Diese Erfahrung teilt auch Steffen Schmidt, Klassenlehrer der 4c. Selbst integrative Schülerinnen und Schüler kämen zu erstaunlichen Ergebnissen. Überhaupt fördere das gemeinsam mit dem BZI erarbeitete Konzept das Selbstbewusstsein und auch die gegenseitige Hilfsbereitschaft der Kinder.

BZI-Ausbilder Georg Palm bestätigte, dass „Mini-Bo“ immer wieder echte Talente sichtbar werden lasse. „Man merkt auch, wenn zu Hause gebastelt und gewerkelt wird. Diese Erfahrungen bringen die Kinder dann schon mit.“ Grundsätzlich geht es darum, den Grundschülern erste Kontakte mit dem Werkstoff Metall sowie mit einem Teilbereich der handwerklich-technischen Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen somit frühzeitig die entsprechenden Ausbildungsberufe näher zu bringen. Schon heute bereitet der Fachkräftemangel den hiesigen Unternehmen Sorge und das Problem wird sich nach

Prognosen von Arbeitsmarktexperten in Zukunft noch verschärfen. So sind die Grundschülerinnen und -schüler von heute die potentiellen Fachkräfte von morgen, wenn ihr Interesse früh für die entsprechenden Berufe geweckt wird. Aktuell läuft das Programm in Kooperation mit der Adolf-Clarenbach-Grundschule durch eine Förderung der Karl-Diederichs-Stiftung. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. Gerne würden wir noch weitere Schulen für das Projekt gewinnen, hierzu sind wir jedoch noch auf der Suche nach weiteren Förderern“, erklärt Marc Kalbitz, BZI-Abteilungsleiter Berufsorientierung und Qualifizierung.

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