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Mit Lennep soll es jetzt zügig voran gehen

Mit 25 Seiten war der PowerPoint-Vortrag „Neue Quartiere Lennep, die Entwicklung von Röntgen- und Hansequartier“, den der Technische Beigeordnete Peter Heinze und Andreas Huth vom Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung am Mittwoch vor der Bezirksvertretung Lennep und zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern hielten, wohl einer der umfangreichsten, der in der Remscheider Bauverwaltung seit langem ausgearbeitet wurde. Eine Fleißarbeit, die es in sich hat, zeigt sie doch auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten sich dem Stadtteil auf insgesamt 75.000 Quadratmetern im Bereich von Röntgen-Stadion, Jahn- und Schützenplatz bieten könnten, wenn sich private Investoren und öffentliche Förderer finden. Schon jetzt liegt eine große Zahl ganz unterschiedlicher Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern, Institutionen und Vereinen vor, und Ideen und Nutzungskonzepte sind im Rathaus auch weiterhin herzlich willkommen per E-Mail an Neuequartiere@remscheid.de.

Es geht dabei um die künftige Nutzung der Lenneper „Filetstücke“ Röntgen-Stadion, Jahn- und Schützenplatz, deren Zukunft als Designer-Outlet-Center (DOC) im Januar am ablehnenden Urteil des Bundesverwaltungsgericht gescheitert ist. Kurz darauf kündigte die Stadt Remscheid an, „die strategischen Zukunftsfragen systematisch abzuarbeiten“. Und dabei hat sie keine Zeit vertrödelt, wie Heinze und Huth am Mittwoch deutlich machten. Zumal die Verwaltung auch eigene Vorschläge unterbreitete. Noch sei es aber „klein festes Konzept“, räumte der Beigeordnete ein. „Wir zeigen auf, was realisiert werden  k ö n n t e !

Dazu zählt die Verwaltung als eine von mehreren Möglichkeiten zwar auch den Erhalt des Röntgen-Stadions in verkleinerter Form. Hier gebe es allerdings noch so manches Fragezeichen, sagte Peter Heinze – und zählte sie auf: „Der Lärmschutz, fehlende Stellplätze, die hohen Kosten von zehn bis 15 Millionen Euro!“ Da könne die finanzschwache Stadt nicht als Financier zur Verfügung stehen; dieses Geld müsse schon von privaten Investoren kommen; auch das für den Geländekauf von der Stadt (was der FC Remscheid ebenso sieht).

Mit einem Stadtentwicklungskonzept für Lennep wolle die Verwaltung ein privates Planungsbüro beauftragen, hieß es am Mittwoch. Dieses solle „möglichst konkrete Maßnahmen entwickeln“.

Für das Stadtteilentwicklungskonzept und ein „Sofortprogramm Innenstadt“ hat die Stadtverwaltung die folgenden Themenfelder benannt:

alle Grafiken: Stadt Remscheid.

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