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In Remscheid sind aktuell noch 796 Stellen zu besetzen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Solingen/Remscheid

Die Konjunkturlokomotive hat in Remscheid im März 2008 wieder Fahrt aufgenommen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften aus den Betrieben hat deutlich zugenommen, und daraus resultierend hat es wieder eine große Zahl von Neueinstellungen gegeben, die im Ergebnis mit dazu beigetragen haben, dass die Arbeitslosigkeit um mehr als zwei Prozent gesunken ist. Als zweites Standbein für die gute Beschäftigungssituation in den Betrieben erweist sich der „milde“ Winter, der Arbeiten in den Außenbetrieben fast uneingeschränkt zulässt und somit die Arbeitsplätze in diesen und den angrenzenden Bereichen zusätzlich stabilisiert.

Insgesamt wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und der ARGE im abgelaufenen Monat 419 Stellen (Vormonat: 342) gemeldet. Die gute Situation in den Betrieben unterstreichen die 325 gemeldeten Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Dass sind 107 oder plus 49,1 Prozent mehr als vor einem Monat und auch noch 44 oder 15,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zudem wurden 77 Arbeitsgelegenheiten (MAE) für AlgII-Bezieher den Vermittlungsfachkräften gemeldet. Der Vergleichswert des Vormonats liegt bei 110 bzw. 43 im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell sind noch 796 Stellen zu besetzen, darunter 558 Stellenangebote für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, unter anderem für die Bereiche Metallerzeuger und- bearbeiter (116), Schlosser und Mechaniker (104), Elektriker (30), Warenkaufleute (28), Verkehrsberufe (29), Organisations-, Verwaltungs- Büroberufe (38), Gesundheitsdienstberufe (26) und Reinigungsberufe (6).

Gegenwärtig sind in Remscheid 5.151 Männer und Frauen auf der Suche nach einer Beschäftigung. Das sind 119 oder 2,3 Prozent weniger als vor einem Monat und 1.090 oder 17,5 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, was die weiterhin gute Situation auf dem Arbeitsmarkt mit unterstreicht. Zuletzt lag die Zahl der Arbeitslosen im März 2002 unter dieser aktuellen Marke.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit verlief in den beiden SGB-Bereichen unterschiedlich. So waren im Bereich SGBIII (Arbeitslosenversicherung) mit 1.397 Arbeitslosen in diesem Monat 134 oder 8,8 Prozent Arbeitslose weniger zu verzeichnen. Im Bereich des SGBII (Jobcenter) wurden dagegen bei 3.754 Beschäftigungslosen insgesamt 15 oder 0,4 Prozent mehr Beschäftigungslose gezählt, obwohl auch bei diesem Personenkreis eine höhere Zahl an Abgängen in Arbeit verzeichnet werden konnte. Dagegen liegen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau. So lagen die Vergleichswerte im März 2007 bei 2.020 bzw. 4.221 und somit jeweils um 623 oder 30,8 Prozent bzw. 467 oder 11,1 Prozent über den aktuellen Werten.

„Ich freue mich sehr, dass ich endlich wieder über weniger Arbeitslosigkeit berichten darf, “ so Ute Ackerschott, Leiterin der Arbeitsagentur. „Damit bestätigt sich aus meiner Sicht der stabil positive Trend, der sich auch in dem gestiegenen Stellenangebot mit fast 330 neuen Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung widerspiegelt. Dass wir die Arbeitslosigkeit in Remscheid im Jahresvergleich so stark haben abbauen können, ist auch auf die nun gut drei Jahre dauernde erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ARGE zurückzuführen. Sicher hat dazu auch die insgesamt verbesserte Konjunktur mit beigetragen, aber ohne das großartige Engagement der MitarbeiterInnen von Kommune und Arbeitsagentur in der ARGE wären sicherlich nicht so viele Menschen in Arbeit gelangt. Auch für die Arbeitgeber ergibt sich durch den gemeinsamen Arbeitgeberservice (AGS), von Arbeitsagentur und ARGE, der Vorteil, dass sie alle Arbeitgeberleistungen praktisch aus einer Hand erhalten. Dass die Größenordnungen in denen Arbeitslosigkeit in den beiden Rechtskreisen abgebaut wurde, so unterschiedlich sind, liegt an den vielfältigen Problemlagen bei einem großen Teil der Arbeitslosengeld II-Empfängern, wodurch die Aufnahme einer Beschäftigung viel schwieriger ist. Gleichwohl eröffnet die in diesem Monat wieder große Nachfrage nach Arbeitskräften auch diesem Personenkreis eine Reihe von Chancen auf einen Arbeitsplatz, die es zu nutzen gilt. In anderen Fällen ist sicherlich zuerst entscheidend, individuelle Hemmnisse abzubauen, um diese Personen in Schritten wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass die Vermittlungs- und Beratungsdienstleistungen der Arbeitsagentur und die sozialen Angebote der Kommune auch zukünftig abgestimmt zusammen wirken, damit wir, und es ist meine volle Überzeugung, dass das auch nur gemeinsam zu schaffen ist, den Menschen in der Stadt Remscheid helfen, ihre Arbeitslosigkeit beenden zu können.“

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