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Rundgang klang aus im ersten Denkmal Remscheids

von Hans Jürgen Roth

Wir hatten relativ gutes Wetter, als wir uns am vergangenen Freitag, 27. Mai, um 15 Uhr am Werkzeugmuseum zur Eröffnung des Historischen Rundwegs durch die „Keimzelle Hastens“ trafen. Von dort aus ist schließlich der Stadtteil Hasten zu seinem heutigen Stand emporgewachsen. Wir waren froh, dass wir alles – nach der plötzlichen Aufgabe des Projekts durch den Verein „Hasten für Hasten“ – in eigener Regie hinbekommen hatten mit einem Team von zwei ehemaligen und bis heute noch sehr mit der Hofschaft verbunden Bewohnern (Heinz Stets und Ralf Kühndahl) und den beiden, die jetzt am längsten hier wohnen (Marlene Schwalbe und ich). So wurde die Aufgabe des Projekts durch den Verein Hasten für Hasten am Ende gar noch ein Geschenk an den Initiativkreis der Hofschaft, der alles eigenständig vollenden durfte und konnte.

Wir waren überrascht, dass über 50 Interessierte zur Eröffnung des Historischen Rundwegs gekommen waren. Die Führung begann oberhalb der ehemaligen Endhaltestelle der Straßenbahnen an der Hastener Straße, die, von Remscheid und Wuppertal kommend, einst dort zusammenfanden. Der Weg ging dann vom Werkzeugmuseum vorbei an der alten Handelsvilla Haus Cleff und von dort durch die Alte Straße, die ehemalige Durchgangsstraße von Remscheid nach Wuppertal.

Zu der einstündigen Führung hatte sich Andreas Frie von „Bergisch Erlebnis“ angeboten, mit dem der „Initiativkries der Hofschaft“ eng zusammenarbeitet. Begleitet und ergänzt wurde er von Heinz Stets und mir. Die Gäste waren sehr beeindruckt von den Hintergrund-Geschichten zu Straße und Häusern.  Das Foto zeigt die Bild vor Haus Nr. 9, dem ersten in Remscheid eingetragenen Denkmal. Gerne hätten wir uns mit der Gruppe am Ende zusammengesetzt oben im Werkzeugmuseum, eine gewisse Symbolik von Zusammengehörigkeit im Blick auf die unterhalb einst gelegene Siedlung von Handwerkern mit Schlossereien und Werkzeugbetrieben. Doch allein um dort oben zu sitzen, hätte uns das Werkzugmuseum 350 Euro abverlangt. Deshalb haben wir uns lieber unten im Zentrum der Hofschaft in Haus Nr. 9 zusammengesetzt, wo dreißig Plätze allein im unteren Teil des Hauses zum Kaffeetrinken bereitstanden. Und genauso viele Gäste kamen denn auch. Eigentlich viel gemütlicher und irgendwie dann noch symbolischer als im Werkzeugmuseum. Insgesamt ein beeindruckender Nachmittag.

Ein Schüler von mir, ABI-Jahrgang 1988 (Joachim Althoff), hat eine Menge Bilder von der Führung gemacht, die er schon tags per E-Mail an viele Teilnehmende verschickte. Übrigens: über die Hälfte der entstandenen Unkosten sind bereits aus Spenden zusammengekommen. Sogar der ABI-Jahrgang 1988 hat eine Tafel gespendet, die vor meinem Haus Nr. 9 steht. Hier, wo der ABI-Jahrgang sich oft getroffen hat, werden wir auch in zwei Wochen wieder zusammenkommen. Anlass: Eine Schülerin von mir, heute Professorin in Lissabon, kommt und zu den Hasenberger Gesprächen mit einen Vortrag zum Thema „Frieden“. Ein guter Anlass zu einem Jahrgangstreffen. Alle freuen sich schon.

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