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Ist der Waldfriefhof als Begräbniswald geeignet?

Die Ratsgruppe der Wählergemeinschaft W.i.R. hat die Verwaltung gebeten, durch die TBR prüfen zu lassen, ob auf dem unteren Gelände des städtischen Friedhofes Reinshagen (Waldfriedhof) ein Begräbniswald realisiert werden könnte. Begründung: „Im unteren Bereich des städtischen Friedhofes Reinshagen (entlang des Wanderweges Bornstal – Ehrenhain) finden keine Sarg- oder Urnenbestattungen mehr statt. Dort hat sich unter Bäumen eine Freifläche gebildet, die sich unserer Meinung nach als Begräbniswald anbieten würde. Eine separate Zuwegung zu diesem Standort wäre vom unteren Ende der derzeitigen Friedhofsfläche über den Waldweg möglich. Da unter anderem in der BV 3 - Lennep berichtet wurde, dass für einen Begräbniswald der Landschaftsschutz aufgehoben werden könnte, sollte das auch an diesem Standort kein Hindernisgrund sein. Eine Abgrenzung zum eigentlichen Friedhof wäre durch die Versetzung des Zaunes auch möglich. Diskussionen mit Anliegern und Jägern an anderen Standorten wären so vermeidbar und die Nähe zum Ehrenhain würde die Besonderheit dieser Ruhestätte unterstreichen.“

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Auskunft der Untere Landschaftsbehörde zur Sitzung des TBR-Betriebsausschusses am 6. September: „Im Waldgebiet am Ehrenhain ist es naturschutzrechtlich nicht möglich einen Begräbniswald zuzulassen, da das dortige Waldgebiet Teil des Naturschutzgebiets „Wupper und Wupperhänge südlich Müngsten“ ist. Zudem hat das Gebiet den Status eines Fauna-Flora-Habitat-Gebiets. Es handelt sich um die höchste naturschutzrechtliche Schutzkategorie. Das FFH-Gebiet „Wupper von Leverkusen bis Solingen“ ist nur eines von zwei Gebieten in Remscheid, die diesen Schutzstatus der EU besitzen. Auch die Schutz-Bestimmungen und die hohe Wertigkeit des Gebiets stehen der Einrichtung eines Begräbniswaldes entgegen.“

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