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Gesellenstücke der Tischler im Werkzeugmuseum

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es ist eine sehr schöne Symbiose: Gesellenstücke des Tischlerhandwerks Remscheid/Solingen/Wuppertal werden im Deutschen Werkzeugmuseum, dem Ort, wo Werkzeuge und aktuell in der Sonderausstellung sogar Beitel die zentrale Rolle spielen, präsentiert. Wir freuen uns über diese Win-Win-Situation und die gegenseitig inspirierende Kooperation (insbesondere mit der Schreinerei Oliver Möller).

Ab heute werden alle 25 Gesellenstücke – vorausgesetzt sie werden fertig – im Museum angeliefert und im gesamten Haus verteilt aufgebaut. Die Bandbreite reicht von Tischen über Sideboards bis zu Haustüren. Der 15. Juni ist der Begutachtung durch die Prüfungskommission vorbehalten. Sie kontrolliert, ob alle Vorgaben eingehalten wurden. Vom Feiertag (Fronleichnam), 16. Juni, bis inklusive Montag, 20. Juni, können die tollen Objekte in unseren Ausstellungen besichtigt werden. Der Montag ist ausnahmsweise auch geöffnet, damit ein Tag mehr für die Besichtigung zur Verfügung steht. Nutzen Sie die Chance und schauen Sie sich Handwerkskunst par Excellence im Deutschen Werkzeugmuseum an! Wir würden uns über Ihren Besuch freuen.

Am Samstag, 18. Juni, findet dann für alle, die bestanden haben, im Werkzeugmuseum die Lossprechung mit Übergabe der Gesellenbriefe statt. Die Prüflinge haben die Aufgabe, ein eigenständiges Möbel oder anderes Objekt zu entwickeln und in einem Zeitraum von 120 Stunden zu realisieren. Hinsichtlich Gestaltung und Form gibt es dabei keine Vorgaben. Die Stücke werden in den jeweiligen Ausbildungsbetrieben gebaut. Technische Vorgaben sind: ein bewegliches Teil in Form einer klassisch geführten Schublade, ein Schloss und eingelassene klassische Möbelbändern. Auch in diesem Jahr sind wieder wunderschöne Handwerksstücke dabei herausgekommen, so dass sich ein Besuch sehr lohnt. Solche besonderen und hervorragend gearbeiteten Stücke bekommt man nicht alle Tage zu sehen.

Darüber hinaus werden alle Objekte an dem „Wettbewerb der guten Form“ teilnehmen. Dieser findet zuerst auf Innungs-, dann Landes- und dann sogar auf Bundesebene statt. Eine externe Jury (keine Tischler, sondern Gutachter aus Werbung, Innenarchitektur o.ä.) prämiert also für jede Stadt den Gewinner oder die Gewinnerin der Guten Form, der oder die an den anderen Ausscheidungen teilnehmen kann. Hierbei geht es nicht vorrangig um die handwerkliche Ausführung, sondern vielmehr die Idee oder die Gestaltung steht im Vordergrund.

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