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Nicht ungewöhnlich, dass Bäume Schatten werfen...

Bäume können eine Zierde sein, aber auch eine Last. Den einen werfen sie zu viel Schatten, den anderen (im Sommer) zu wenig. Und im Herbst, wenn sie ihre Blätter abwerfen, wünscht man sich die Straßenreinigung der Stadt herbei. So scheint es auch den Platanen an der Straße Neuenhof zu gehen. Darauf lässt eine Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 22. Juni schließen. Zitat: „Der von den Platanen verursachte Laubfall stellt keinen Grund dar, die Baumkronen in ihrem Volumen zu verringern. Im Kontext mit den bekannten Wohlfahrtswirkungen der innerstädtischen Bäume und der sogenannten Sozialpflichtigkeit des Eigentums stellt der Aufwand zur Beseitigung des anfallenden Laubes eine zumutbare Beeinträchtigung für die jeweiligen Anwohner dar.“ Auch lägen für weitergehende Kronenbeschneidungen oder drastische Einkürzungen an den Bäumen keine zwingenden Gründe vor, so Michael Zirngiebl, der Betriebsleiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR).

Allerdings wollen die TBR künftig die Baumkronen, sofern nötig, seitlich stärker einkürzen, damit Fassaden- und Dächer besser belichtet werden. ÏIm Übrigen teilen die TBR mit: „Die Platanen der Straße Neuenhof werden vom Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft regelmäßig, in einem Turnus von etwa neun Monaten, auf ihren Zustand kontrolliert. Hierbei werden nicht nur Schäden an den Bäumen erfasst und etwaig sich daraus ergebende notwendige Maßnahmen, wie z.B. die Entfernung von sicherheitsrelevantem Totholz. U.a. wird auch geprüft, ob Beeinträchtigungen für angrenzende Bausubstanz durch die Baumkronen verursacht werden. Dies sind z.B. Äste, welche eine Gebäudefassade, Dachflächen oder auch Dachrinnen berühren und damit auch schädigen können. Sofern derartige Beeinträchtigungen vorgefunden werden, wird ein notwendiger Rückschnitt der Baumkronen in einem angemessenen Rahmen, in der Regel um ca. zwei Meter, durchgeführt.“ Das sei derzeit aber nicht erforderlich. Auch ermögliche „der Abstand des äußeren Astwerkes der Bäume im Sommer einen, wenn auch nur mäßigen, direkten Lichteinfall des Sonnenlichts auf die Straße“ und reduziere die Beschattung.

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Stadt Remscheid am :

Ab Dienstag, 28. Juni, werden Straßenbauarbeiten in der Straße Neuenhof im Bereich der Hausnummern 77 - 80 durchgeführt. Die Bereiche um die bestehenden drei Platanen werden erweitert, um den Bestand der Bäume zu sichern. Hierzu wird die Fahrbahn in Teilen aufgebrochen, der Boden im Wurzelbereich aufgelockert und soweit möglich schonend entfernt, eine neue Randeinfassung gesetzt und der Wurzelbereich mit Substrat wieder aufgefüllt. Abschließend wird die Fahrbahn vier Zentimeter abgefräst, alle Einbauten wie Schachtabdeckungen und Schieberkappen in der Straße reguliert und eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. Diese Arbeiten können aus bau- und arbeitssicherheitstechnischen Gründen nur mit einer Vollsperrung in diesem Bereich durchgeführt werden. Hierzu wird die Einbahnstraßenregelung zwischen Neuenhof Nr. 53 und 77 aufgehoben, um eine Zufahrt zu den Häusern zu ermöglichen. Die am Verkehr Teilnehmenden werden gebeten, die Straße so weit wie möglich frei zu halten. Ein Wenden größerer Fahrzeuge wird hier nicht möglich sein. Der Fußweg über die Treppe nach Bornsiepen und zur Breslauer Straße wird ebenfalls temporär gesperrt. Eine Andienung für den Rettungsdienst und die Feuerwehr werden sichergestellt. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Anfang August abgeschlossen sein.

Lothar Kaiser am :

„Wir achten inzwischen mehr darauf, welche Baumarten für welche Standorte geeignet sind“, sagte am Dienstag in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd Michael Zirngiebl, der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). „Am Neuenhof würde ich heutzutage keine Platanen mehr Pflanzen!“ Vorgesehen sei dort ein Baumschnitt, der die Bäume selbst nicht gefährde. Bezirksbürgermeister Stefan Grote dazu: „Jeder Baum,. Der stehenbleibt, ist ein guter Baum!“

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